Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Antike Stadt Nora

Antike Stadt Nora
Im Rausch der Ruinen

  • <b>Nora: Antike von den Phöniziern gegründete Stadt an der Südküste</b>
  • <b>Torre del Coltellazzo: Wehrturm auf einer ehemaligen Akropolis</b>
  • <b>Nora: Mosaike und antike Thermen</b>
  • <b>Nora: Die meisten Ruinen, die heute zu sehen sind, stammen aus der Zeit der Römer</b>
  • <b>Spiaggia di Nora: Heller Sand und azurblaues Wasser </b>
  • <b>Spiaggia di Nora: An den Strand grenzt die kleine Chiesa di Sant'Efisio</b>
  • <b>Der Sarazenenturm an der Spitze der Halbinsel von Nora stammt aus dem Mittelalter</b>
  • <b>Chiesa di Sant'Efisio: Die kleine Kirche beherbergt die Reliquien des Märtyrers</b>
  • <b>Der Sarazenenturm an der Spitze der Halbinsel von Nora stammt aus dem Mittelalter</b>

Eine der größten Attraktionen von Pula ist die außerhalb des Dorfes gelegene antike Stadt Nora.
 
Auf einer schmalen Halbinsel gelegen, sind Teile der antiken Siedlung im Meer versunken. Aus der phönizischen Gründungszeit der Stadt um das 9. Jahrhundert v.Chr. ist nicht viel erhalten geblieben. Das berühmteste Zeugnis dieser Zeit ist die Stele von Nora: auf ihr wird zum ersten Mal der Name Sardinien erwähnt. Die Säule steht heute im Nationalmuseum in Cagliari

Auch aus der Zeit der karthagischen Besiedlung der Stadt ist nur wenig bekannt. Die meisten Relikte, die heute in Nora zu sehen sind, stammen aus der Zeit der Römer, die die Stadt ab 238 v. Chr. besetzten und sie zum Sitz des römischen Statthalters in Sardinien machten - nicht ohne die alte Stadt fast vollständig zu überbauen.
 
Die Wellen des Meeres reichen bis an die antiken Thermen heran und holen sich bis heute noch Teile der antiken Hinterlassenschaften. Übriggelassen haben sie unter anderem ein Theater sowie Tempel und Privatvillen mit gut erhaltenen Mosaikfußböden.
 
Immer wieder ragt eine antike Säule empor, und unter den Pinienbäumen an der Ausgrabungsstelle kann man sich von der Sonne erholen - allerdings nur solange bis der Führer zum Weitergehen aufruft - seit einigen Jahren darf die Fundstätte nur noch mit einem Begleiter besucht werden. 

Über der antiken Stadt erhebt sich, an der Spitze der Halbinsel, ein Sarazenenturm aus dem 16. Jahrhundert, der auf den Resten der phönizischen Akropolis steht. Von der alten Warte hat man einen herrlichen Blick auf den gesamten Golf, die Lagune und die antike Stadt.
 
Vermutlich waren es die Vandalen, die Nora im 6. Jahrhundert besetzten und den raschen Niedergang der Stadt auslösten. Erst 1889 wurden die Überreste von einer Springflut an der Küste der Halbinsel freigelegt.
 
Unweit der archäologischen Ausgrabungsstätte lädt der Strand von Nora zum Baden mit Blick auf die antiken Steinhaufen ein.

Mehr Informationen und Führungen: Cop. Tur. Società Cooperativa a.r.l - Loc. Cala D'Ostia - 09010 Pula - visitpula.info