Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Die Südwestküste Sardiniens

Die Südwestküste Sardiniens
Sulcis und Iglesiente

  • <b>Die zerklüftete Felsküste bei Masua mit dem Pan di Zucchero im Vordergrund</b>
  • <b>Warung Beach Lounge Bar am Strand Il Molo bei Masua</b>
  • <b>Spiaggia Il Molo bei Mausa: Die Warung Beachbar bietet Kanus und Tretboote für Unternehmungslustige</b>
  • <b>Die ehemalige Erzwaschanlage Laveria Lamarmora bei Nebida </b>
  • <b>Sant'Antioco: In den schmalen Gassen blühen Blumen, Frauen gucken aus dem Fenster und unterhalten sich</b>
  • <b>Um den herrlichen Strand ist mit den Jahren ein Ort mit zahlreichen Serviceeinrichtungen entstanden</b>
  • <b>Spiaggia Sottotorre: Hausstrand von Calasetta mit Wehrturm aus dem 18. Jh.</b>
  • <b>Chiara Vigo spinnt den Faserbart (Byssus) der edlen Steckmuschel</b>
  • <b>Porto Flavia: Der Zecheneigener Hafen von Masua liegt vor dem Pan di Zucchero</b>
  • <b>Wenn man durch die engen Gassen mit seinen bunten, verzierten Häusern streift, liegt ein Hauch von Italienischer Riviera in der Luft</b>

Sulcis und Iglesiente heißen die beiden Gebiete der Südwestküste Sardiniens. Ihnen vorgelagert sind die beiden Inseln des Sulcis-Archipels, Sant' Antioco und San Pietro. Erstere ist über einen Damm mit dem Festland verbunden, San Pietro ist hingegen nur mit der Fähre zu erreichen ist, die zwischen dem Festland und Carloforte hin und her pendelt. 
 
Kilometerlange Dünenstrände, einmalige Buchten, imposante Industriedenkmäler, stille antike Stätten und menschenleere Bergregionen prägen diese beiden Landschaften.

Die Südwestküste Sardiniens bot sich den frühen Eroberern als günstiger Ausgangspunkt für ihr Vordringen. Die ersten, die über das Meer kamen, waren die Phönizier, dann kamen die Punier. Sie hatten es auf die verschiedenen Mineralien dessen Adern sich durch das gesamte Gebiet ziehen abgesehen. Silber, Blei, Zink, Kupfer, Eisen und Kohle lockten später auch Römer, Pisaner und Spanier an.
 
Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert entstanden zahlreiche Unternehmen, die das Hügelland und die Küste in eine typische Bergbaulandschaft verwandelten. 
Bis in die 70er Jahre wurde noch Kohle abgebaut und Erz geschürft, doch da die Fördermengen stark rückläufig waren, wurde die Bergbauarbeit bald eingestellt. Übrig blieben die Ruinen der stillgelegten Förderanlagen, die eine ganz eigene Anziehungskraft besitzen. Und diesen Charme versucht man heute touristisch zu nutzen.
 
Schon 1997 hatte der sardische Regisseur Gianfranco Cabiddu in seinem bildmächtigen Film "Il figlio di Bakunin" (der Sohn Bakunins) die vergessene und archaische Welt Iglesias und des Bergbaus präzise und intensiv wiedergegeben.

Auch Franco Columbo, der weltberühmte, aus Ollolai stammende, "Body Builder" und Trainer von Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und George Bush, kehrte 2002 für kurze Zeit nach Sardinien zurück: Er versuchte sich als Produzent und Filmschauspieler. Im US-Action-Film "Ancient Warriors" dienten Regisseur Walter von Huene die Bergwerke von Porto Flavia und Monteponi im Sulcis Iglesiente in seinem B-Actionthriller als Filmkulisse.