Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Barbagia

Barbagia
Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel

  • <b>Mamuthones: Verrückte Maske aus Mamoiada</b>
  • <b>Orani: Die Chiesa di Nostra Signora d'Itria mit Zeichnungen von Costantino Nivola</b>
  • <b>Auch heute noch leben die Menschen in der Barbagia mit der Natur</b>
  • <b>Fonni: Kleines Bergdorf in der Barbagia di Ollolai </b>
  • <b>Luigi Rocca - Trommler und Pfeifer aus Gavoi</b>
  • <b>Friedlich ruht der Indianer oder der Schäfer? Darüber streiten sich noch heute die Gemüter der Orgolesi</b>
  • <b>Wegweiser nach Orgosolo</b>
  • <b>Villaggio di Tiscali: Rückzugsort auf dem Supramonte</b>
  • <b>Die Narren sind los! In Orani erobern Su Bundu die Gassen des Ortes</b>
  • <b>Agriturismo Donnortei: Schmaus im Naturpark</b>
  • <b>Monte Spada: Im Winter ist man hier eingeschneit</b>
  • <b>Zum Fest wird auch immer ein köstlicher, bernsteinfarbenen Muskat-Wein gereicht </b>
  • <b>Backen wie zu Omas Zeiten</b>

Stein-, Kork- und Flaumeichen, Kastanien- und Haselnussbäume, die Bergwelt von Gennargentu und Supramonte, Granit- und Kalksteinklippen und im Winter sprudelnde Wasserfälle - so erlebt der Urlauber die Barbagia im Herzen Sardiniens. 

Mittendrin liegen charmante mittelalterliche Granitstädtchen und Luftkurorte: Ausgangspunkte für Touren durch das Gennargentu-Massiv, zur 1834 Meter hohen Punta La Marmora - dem höchsten Gipfel Sardiniens, zum Villaggio di Tiscali - den viereckigen Steinhütten im Inneren des Monte Tiscali, durchs Valle di Lanaittu mit den Ruinen des Nuraghendorfes Sa Sedda e Carros oder einfach nach Orgosolo. Ein Dorf das man kennt, auch wenn man noch nie da war!
 
Viele Banditen zählte Orgosolo einst - doch auch Künstler und Intellektuelle. Sie alle haben gemalt: Murales zum Beispiel, in denen sich der politische Widerstand und das soziale Engagement der Bewohner, die alles Fremde mit Argwohn betrachten, ausdrückt. Um neben dem Ruf als Banditendorf nicht zu verblassen, hat das Dorf sich in den letzten Jahren um die besten Kunsthandwerker bemüht. Viele von ihnen, ärgert sich die Gemeindeverwaltung, seien dem breiten Publikum nicht so geläufig wie die sagenumwobenen Banditen. Ein Dilemma, das die Gemeinde mit interessanten Ausstellungen zu beheben versucht.
 
Wer nicht all die Massive und Bergdörfer erwandern will, kann gemütlich spazieren gehen, verrrückte Masken bestaunen, fürstlich speisen oder Museeen gucken.
 
In Laconi gibt es jede Menge vorgeschichtliche Hinkelsteine und einen wunderschönen Stadtpark mit den Ruinen eines alten Schlosses. Das Menhir Museum ist ein echtes Unikum und macht aus dem Ort eine kleine archäologische Pilgerstätte. Untergebracht im Palazzo Aymerich aus dem 19. Jahrhundert wartet das elf Säle zählende Museum mit etwa vierzig interessanten Hinkelstein-Exponaten unterschiedlicher Größe und Konservierung.

Wer noch nicht genug hat, kann sich von den kulinarischen Köstlichkeiten dieser Region verzaubern lassen. Vor allem im Herbst finden hier viele kleine Gastronomie-Messen statt. Und alles muss dann zum Berg-Thema passen.
 
Mehr Informationen: Menhir Museum - Palazzo Aymerich - Piazza Marconi 10 - 08034 Laconi - info@menhirmuseum.it - menhirmuseum.it.