Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Westküste

Westküste
Eine abwechslungsreiche und spannende Entdeckerregion

  • <b>Nur wenige Kilometer von Arbus entfernt, erheben sich die meterhohen Sanddünen von Piscinas</b>
  • <b>Miniera di Montevecchio: Die Mine wurde 1991 geschlossen</b>
  • <b>Spiaggia di Piscinas: Sandstrand der Spitzenklasse mit zwei Strandbars</b>
  • <b>Sant'Antonio da Padova: Große Prozession in Arbus</b>
  • <b>Direkt an der Küste liegen heute auch die Thermen von Tharros, die zur Zeit des römischen Kaisers Settimio Severo errichtet wurden und</b>
  • <b> Der ehemalige Hafen von Tharros liegt heute fast vollständig unter dem Wasser. Direkt an der Küste liegen heute auch die Thermen, die zur Zeit des römischen Kaisers Settimio Severo errichtet wurden</b>
  • <b>Capo San Marco auf der Sinis Halbinsel</b>
  • <b>Die Lagunenseen auf der Sinis-Halbinsel</b>
  • <b>In der Hochsaison findet man hier immer ein schönes Plätzchen</b>
  • <b>Oristano: Die Piazza Elenora d'Arborea</b>
  • <b>Oristano: Die Piazza Roma mit dem ehemaligen Wehrturm Porta Manna</b>
  • <b>Bosa in der Region Marghine Planargia: Eine runde Entspannung</b>
  • <b>Ruhig gleitet der Temo durch das Städtchen Bosa</b>
  • <b>Naturfreunde und Vogelschützer kämpfen gegen das Verschwinden der Gänsegeier</b>
  • <b>Das alte Schloss stammt aus dem Mittelalter</b>

Die Westküste von Sardinien ist eine abwechslungsreiche und spannende Entdeckerregion, die nicht nur als Badeziel Bedeutung hat. Stakende Flamingos und schnatternde Blässhühner, riesige Lagunen, herrliche Naturschutzgebiete, ausgedehnte Dünenstrände, verlassene Minenanlagen, einsame Landschaften, idyllische Dörfer, Nuraghen und Festungen prägen den Landstrich von der Costa Verde über die Sinis-Halbinsel bis hin nach Bosa.

Die Costa Verde – „grüne Küste“ ist eine einsame Gegend die zur Gebirgsregion des Monte Linas gehört. Sie ist das perfekte Reiseziel für Urlauber, die sich einen ruhigen Aufenthalt in herrlicher Landschaft und an traumhaften Stränden wünschen. Vor dem blassblauen, leicht grün durchscheinenden Meer setzen endlos lange, weite und golden glitzernde Sanddünen die Küstenlandschaft ins Sonnen-Scheinwerferlicht.

Weiter nördlich auf der nur sehr dünn besiedelten Sinis-Halbinsel sind über 150 Vogelarten zu Hause! Ein europäisches Naturparadies, dass nur wenige Kilometer nordwestlich von Oristano entfernt liegt.

Das Gebiet zeichnet sich durch die vielen flachen Lagunenseen aus. Der Stagno di Cabras ist der größte Weiher der Halbinsel, dicht gefolgt von den Feuchtgebieten Sale e'Porcus und Mistras und den Weihern Istai, Su Sali, und Mardili. Doch auch südlich von Oristano am Stagno di Santa Giusta und im Gebiet von Arborea kommen Hobby-Ornithologen voll und ganz auf ihre Kosten.

Kormorane, Seeschwalben und Kolbenenten tummeln sich in den Weihern und Lagunenseen um Arborea: S'Ena Arrubia, Stagno Corru s'Ittiri, Stagno di Marceddì und Stagno di San Giovanni.
 
Auf dem Vorgebirge, das sich von der Sinis-Halbinsel südlich bis zum Capo San Marco erstreckt, liegen die Ruinen der antiken Stadt Tharros.
 
Vor der Sinis-Halbinsel liegen die kleinen Inseln Mal di Ventre und II Catalano. Das Gewässer ringsum ist Lebensraum einer reichen Meeresfauna. Von der Küste des Sinis zur Isola Mal di Ventre sind es nur 8 Kilometer.
 
Im Westen der Insel ist das Landschaftsbild von zerklüfteten Granitfelsen, in denen seltene Vögel nisten geprägt, im Osten befinden sich märchenhafte Traumstrände. Durch die abgeschiedenen Lage konnte sich auf der Insel eben ein nahezu intaktes Ökosystem erhalten. Wer kein eigenes Boot mieten möchte oder hat, der kann an Tagesausflügen teilnehmen, die im Hafen Torre Grande, im Golf von Oristano, angeboten werden.
 
Nördlich von Oristano liegt die beinahe menschenleere Region Marghine-Planargia. Erlebenswert sind hier die gewaltigen archäologischen Funde, denn nicht nur in der Inselmitte auch verstärkt im Gebiet von Bonorva entwickelte sich eine Nuraghen-Kultur, die noch heute von den Wissenschaftlern als eine der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen im Mittelmeerraum bezeichnet wird.
 
Die geheimnisvollen Nuraghen Santu Antine, Oes, Ranas, Poddighe und S'Ena sind eben keine gewöhnlichen Steintürme. In treuer Regelmäßigkeit finden sich deshalb in der Valle dei Nuraghi (dem Tal der Nuraghen) nicht mehr nur nationale Stammgäste ein.
 
Nähert man sich beispielsweise dem Nuraghenpalast Santu Antine betritt man eine andere Zeit. Rund um die steinumgürtete Basaltruine mit den Türmen und dem Brunnen und in den Gassen des 2000-Seelen-Dorfes Torralba findet im späten Sommer dann Éntula, ein Literaturfestival statt - auch für Zaungäste ein Vergnügen, denn die Geschichten und Legenden kommen heraus auf die Plätze, und die Stimmung einer Lesung oder Erzählung kann man auch mit wenigen Brocken Italienisch genießen. 
 
Weiter westlich - an der Küste liegt das mittelalterliche Städtchen Bosa (Hauptstadt der Planargia) in einem Tal. Ein Fluss - der Temo - schlängelt sich geschmeidig durch den Ort. Hoch oben, auf einem Hügel thront die Festung der Malaspina. Eine außerordentliche Empfehlung: die Malvasia-Weine aus diesem Anbaugebiet. 
 
Auch die am Südrand des Altopiano di Campeda liegende Stadt Macomer (Hauptstadt des Marghine) hat jede Menge Nuraghen zu bieten. Und wer Genießer sardischer Köstlichkeiten ist, findet hier bestimmt seinen Lieblingskäse. Die leidenschaftliche Produktion des Pecorino - ohne künstliche Hilfsmittel - ist hier schon erstaunlich.