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Auf zum Fiat-500-Treffen!
Dort trifft sich alles, was verrückte Hobbys, Sinn für spannende Unternehmungen und vor allem Spaß am Cinquecento hat

  • <b>Auf zum Fiat-500-Treffen auf Sardinien</b>
  • <b>Fiat 500: Limousine mit Stahldach und serienmäßigem Sonnen-Klappverdeck</b>
  • <b>Fiat-500-Rallye auf den Straßen Terralbas - ohne Stau und Baustellen</b>
  • <b>Innenausstattung des Fiat 500 My Car</b>
  • <b>Tachometer und Kontrollinstrumente auf einen Blick in der Giardinetta C</b>
  • <b>Paradefahrt bei der Fiat-500-Rallye in Terralba</b>
  • <b>Tonio Medda dekoriert seinen Cinquecento mit Fiat-500-Modellautos und kleinen, blauen Schlümpfen</b>
  • <b>Fiat 500 Gamine mit Chromschmuck</b>
  • <b>Oldie-Fan Jalko und seine Freunde</b>

Terralba, Fluminimaggiore, Mandas, Alghero, Lanusei, Buggerru, San Gavino Monreale, Guspini oder Sant'Antioco: Jedes Jahr laden begeisterte Fiat-500-Freunde in die Stadtzentren verschiedener Gemeinden zu einem Oldtimertreffen ein. Da wird dann nicht mit elektronischen Straßenflitzern und Autos mit Satellitennavigationssystem geprotzt. Da geht es um Bodenhaftigkeit und Fahrvergnügen pur! Neben einer Paradefahrt bietet das bunte Programm meist eine Schnitzeljagd, ein köstliches Stärkungsmahl und die Prämierung des schönsten, lustigsten, kuriosesten und ältesten Fiat 500. Ein Ehrenplatz gebührt gewöhnlich auch dem/der ältesten Fahrer/in und dem Fahrzeug, das die längste Strecke zurückgelegt hat.
 
Auf dem letzten Herbsttreffen in Terralba bei Oristano zeigte sich, dass das Objekt der Begierde seinen eigentlichen Zweck besonders gut erfüllt: Mehr als hundert männliche und weibliche Fans saßen zu diesem Termin den größten Teil des Tages im Kleinwagen. Und jeder Fiat 500 stach durch etwas besonderes heraus, mal war es die Farbe, dann die glänzenden Chrom-Accessoires, die Tieflage des Motors, die besonderen Spoiler, das unnachahmbare Surren oder ein starker Öl-Kunstleder-Geruch. 
 
Die knapp achtzig gewienerten Prestigeobjekte fuhren ihre 100 Stundenkilometer und spielten die 15 PS des Zweizylinder-Heckmotor mit 499 ccm aus. Zur gleichen Zeit sperrten Carabinieri und Vigili Urbani etwa 30 km Landstrasse ab - für die Stars des regionalen Fiat-500-Herbsttreffen. 

Mancher Wagen, der hier vorgestellt wurde, verbringt seine Zeit freilich nur in der Garage oder auf dem Hof: Er ist Hobby - und fühlt den Asphalt der Straßen tatsächlich nur bei der Anfahrt und der Rückkehr aus den Mekkas für Fiat-500-Freunde. So zum Beispiel der hellblaue Fiat 500 My Car aus dem Jahre 1968: "Auf Sardinien der einzige mit Sonnen-Klappverdeck über den Vordersitzen", versichert Roberto. Zum Fahrkomfort gehört hier auch, wie bei einem neueren, größeren und elektronischem Automobil, die exklusive Innenausstattung - Samtbezüge schmücken die Vorder- und Hintersitze, blaues Leder schmeichelt dem Schaltknüppel und edles Holz verschalt das Kombigerät, das neben dem Tachometer Scheinwerfer-, Scheibenwischer- und Warnblinkschaltung enthält.
 
Der Fiat 500 Gamine ( frz. gamine = Göre) hat nur 2 Plätze! Zu seinen beiden Sitzen gelangen selbst große Leute ohne jede Schwierigkeit. Die Sonderkarosserie mit serienmäßigem Sonnen-Kunststoffdach schafft hierfür die Voraussetzung. Von einem Herrn Vignale in den 1960-er Jahren produziert, um einer Sonderanfrage nachzukommen, sollte das "kleine wilde Mädchen" eigentlich nur die Cote d'Azur unsicher machen. "Doch Fahrkomfort und eine elegant geformte Karosserie überzeugten die Männer in Turin dann doch noch 300 von diesen kleinen Gefährten herzustellen", beteuern Enrico Costa und Sergio Vacca. Vor zwölf Jahren nahm Sergio der "Göre" den Rost, ersetzte fast das gesamte Chassis, die Motorhaube und vor allem den formschönen Chromschmuck. Heute surrt das Automobil wieder durch Carbonia.
 
Ihre Leidenschaft teilen Enrico und Sergio auch mit Tonio Medda. Er ist ein Mann der für Oldtimer Millionen ausgibt. Er sammelt alles was alt ist und vier Räder hat. Liebevoll kümmert er sich dann in seiner Werkstatt um die Oldtimer: Drei Fiat 500, ein Topolino (570 ccm) und eine Bianchina sind mal wieder in seinen Besitz übergegangen. Beim Restaurieren geht es ihm nicht nur um glänzendes Blech und schmucke Chromteile - auch die Innenausstattung ist wichtig! Und von einem ganz persönlichen Stil geprägt. Seit Jahren schon stöbert er in Läden und auf Flohmärkten nach Fiat-500-Modellautos. Diese ordnet er dann mit kleinen, blauen Schlümpfen aus zig Kindereiern im Fahrgastraum an: Eine Wanderschau in Gestalt eines Fiat-500 über die sich besonders Kinder freuen. Beim Anblick eines seiner Oldies drücken sie sich die Nase am Kurbelfenster oder an den Ausstellscheiben platt. 
 
Der bewährte Zweizylinder-Viertaktmotor mit Luftgebläse hat auch Jalko - eigentlich Giacomo Orrù - aus Mogoro überzeugt. Mit seinen 22 Jahren ist er der Jüngste Oldie-Eigner. Wenn er in engen Gassen wendet, sekundenschnell einrangiert und einem den außerordentlich günstigen Radeinschlag seines Cinquecento vorführt, spürt man den Genuss am Autofahren, den kein ABS, keine Servo-Lenkung, keine elektronischen Geräte und kein Bordcomputer mindert. 
 
Fiat-500-Fahrer sind eben den modernen Anforderungen in der Großstadt gewachsen. Sie haben Sinn für Humor und sind fair. Sie wollen Spaß und bieten ihn sich. Im Gegensatz zu dem Internationalen Oldtimer-Treffen der Costa Smeralda herrschte auf den Fiat-500-Treffen kein hartgesottenes Klassenbewustsein vor - das liegt einmal am Automobil und seinem Wert, doch vor allem am Individuum - den vielen Menschen mit ihrem sonnigen Gemüt.

 
Mehr Informationen und die aktuellen Termine:
 
Club Fiat 500 Guspini - Via Giovanni Antonio Sanna 40 - 09036 Guspini - https://it-it.facebook.com/pages/Club-Fiat-500-Guspini.
 
500 Club 4 Mori - Via Giovanni Antonio Carbonazzi 33 - 09100 Cagliari - https://it-it.facebook.com/500club4mori.