Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. sardinien.com: Reisen mit der Bahn

Reisen mit der Bahn
Mit Diesel-Elektro-Triebwagen durch Sardinien

  • <b>Reisen mit der Bahn: Mit Diesel-Elektro-Triebwagen durch die Landschaft düsen</b>
  • <b>Graphische Darstellung des Eisenbahnnetzes auf Sardinien</b>
  • <b>Mit der Bahn durch die Insel, um auch ohne fahrbaren Untersatz mobil zu sein</b>
  • <b>Schmalspurbahn-Nostalgie von Sadali nach Arbatax mit dem Trenino Verde</b>
  • <b>Historische Dampflokomotive im Bahnhof von Cagliari</b>
  • <b>Die Stazione di Palarana erreicht man nur mit dem Trenino Verde</b>
  • <b>Das Bahnhofsgebäude am Hafen von Arbatax</b>

Sardinien verfügt über ein ausgedehntes Eisenbahnnetz, das den Norden der Insel von Palau mit dem Westen, dem Osten und dem Süden verbindet. Wichtigster Knotenpunkt Sardiniens ist Ozieri-Chilivani, ein verlassener kleiner Bahnhof im Norden der Insel. 
 
Mit den Zügen von Trenitalia, kommt man fast überall hin. Nur zeichnet sich die staatliche Bahngesellschaft nicht gerade durch Schnelligkeit aus: Die Fahrt von Cagliari nach Porto Torres dauert beispielsweise fast dreieinhalb Stunden. Nervenkitzel im Überfluss gibt es hingegen, wenn die Gewerkschaften zum Streik aufrufen und der gesamte Bahnverkehr lahm gelegt wird.
 
Es gibt mehrere Gründe warum auf Sardinien nicht viel mit der Bahn gefahren wird. Einer davon ist der Umstieg. Die spärlichen Direktverbindungen von Cagliari in den Norden der Insel sind in den letzten Jahren kaum aufgestockt worden. So muss man, um von Cagliari in die Hafenstadt Porto Torres zu gelangen, morgens in Oristano umsteigen, und es gibt täglich nur zwei Verbindung. Von Cagliari kommt man zudem täglich auch nur drei mal ohne umzusteigen nach Sassari. Selbst die wichtigsten Wirtschaftszentren der Insel, Cagliari und Olbia, sind täglich mit nur zwei Direktverbindung zu erreichen. Alle anderen Verbindungen fahren über Oristano, Macomer, Ozieri-Chilivani oder Sassari, wo umgestiegen werden muss. 
 
Den Reisenden auf Sardinien bleibt aber auch die Alternative, auf die Verbindungen der Überlandbusse umzusteigen. 
 
Trenitalia-Fahrscheine müssen vor Antritt der Reise an der Kasse, am Automaten oder im Internet gelöst werden. Die Fahrpläne sind auch über die Deutsche Bahn, die ÖBB oder die Schweizer Eisenbahnen recherchierbar. 

Für Eisenbahnfreunde sei bemerkt, dass das Netz auch über eine Schmalspurversion verfügt. Betrieben wird die Schmalspurbahn seit 2008 von der regionalen Verkehrsgesellschaft Arst Gestione FdS srl.
 
Während der Saison, an bestimmten Tagen im Frühling oder im Herbst und zu bestimmten Anlässen bietet der Betreiber auf gewissen Strecken, den sogenannten Linee Turistiche, Fahrten für Individualreisende an. Auch Sonderfahrten sind möglich. 

Die Strecken führen durch das Inland und winden sich durch wildes, unberührtes Land, das man sonst nur schwerlich zu sehen bekommt. Dass die Strecken so kurvenreich sind, hat übrigens seinen Grund: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Bauunternehmen nach Kilometern bezahlt! 
 
Nicht ganz so romantisch, aber im Linienbetrieb, verkehren die Bummelzüge der ehemaligen Ferrovie della Sardegna auf den Strecken Alghero-Sassari, Macomer-Nuoro und Monserrato-Isili.

 
Mehr Informationen zu Fahrplänen und Online-Buchung im Fernverkehr bei Trenitalia.
 
Mehr Informationen zum Trenino Verde:
Informationen zu Fahrplänen auf den Linien im Regelbetrieb Alghero-Sassari, Macomer-Nuoro und Monserrato-Isili auf der Website der ARST
 
Events rund um das Thema Trenino Verde unter www.treninoverde.com.