Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. sardinien.com: Cantiere Berchida

Cantiere Berchida
Vom einsamen Leuchtturm zum Traumstrand

  • <b>Cantiere Berchida - Wanderung vom einsamen Leuchtturm zum Traumstrand</b>
  • <b>Die Wanderung nach Berchida startet am alten Leuchtturm von Capo Comino</b>
  • <b>Achtung an dieser Stelle:  Bevor der Feldweg wieder nach rechts abbiegt (diesen Teil des Wegs behalten wir uns für den Rückweg auf), biegen wir links ab</b>
  • <b>Die Küste von Cantere Berchida - immer den alten Leuchtturm im Blick. Zur Hauptsaison bevölkern unzählige Familien mit Kind und Kegel die Sandstrände</b>
  • <b>Hier gibt es feinsandige Abschnitte...</b>
  • <b>...und Steinbuchten...</b>
  • <b>...werden die Felsen zackiger und die Küstenlinie rauer. </b>
  • <b>Die unmarkierten Wege führen durch Ginsterbüsche und baumgroße Wacholder, Mastixbäume, Zistrosen und Baumheide </b>
  • <b>Hinter dem Punta Ioanneddu genannten Felsvorsprung versteckt sich ein fast unbekannter Kieselstrand.</b>
  • <b>...wir begeben uns auf den Waldweg, der uns entlang endlos scheinender Kiefernreihen teils im Schatten, teils in der sengenden Hitze, bis nach Berchidda begleiten.</b>
  • <b>Der Spiaggia di Berchida, der regelmäßig zu den schönsten Stränden der Insel gezählt wird, ist im Nordteil kaum besucht.</b>
  • <b>Im Norden von Berchida reicht der Pinienwald bis an den Strand heran</b>
  • <b>Berchida: Nicht selten gibt es hier mehr Steinmänner als echte Menschen</b>
  • <b>Rio Berchida - Der kleine Fluss fließt am Strand von Berchida ins Meer</b>
  • <b>Grauweißer Sand, kristallklares Wasser, rot schimmernde Granitbrocken, und hier und da ein schattiger Wacholderbusch: Die Buchten von Berchidda sind ein Traum!</b>
  • <b>Die Rückreise treten wir auf dem bereits bekannten Forstweg an, der uns bis zum Ausgangspunkt führt.</b>

Südlich des verlassenen Leuchtturms von Capo Comino wird es einsam an der hier völlig unverbauten Küste der Baronie.

Kleine Sand- und Kieselbuchten, Felsvorsprünge, dichtes Macchia-Gebüsch, in die Landschaft gewürfelte Granitbrocken und Felsen und wenige Zugänge Richtung Küste: Wer hier im Frühling oder Herbst auf Wanderschaft geht (im Sommer ist es zum Wandern meist zu heiß da es kaum ausreichend Schatten gibt), kann sich nur schwerlich vorstellen, dass hier zur Hauptsaison unzählige Familien mit Kind und Kegel die Sandstrände, Felsen und Kieselbuchten bevölkern.

Ziel unserer Tour ist ein echter Traumstrand: Der wenig bekannte Nordteil des Spiaggia di Berchida, der zu den schönsten Sand- und Meerparadiesen der Region zählt.

Diese Tour eignet sich sowohl zum gemütlichen Küstenmarsch als auch zum familiengerechten Radeln mit einem geländegängigen Zweirad oder Mountainbike. Parken kann man auf der großen Wendeplatte vor dem Leuchtturm von Capo Comino oder am Rande des Feld- und Forstwegs, der hier Richtung Süden führt.

Auf dem Feldweg geht es zunächst dicht an der Küste entlang, dann in einer Rechtskurve kurz bergauf und dann links wieder bergab an einer alten Stallung vorbei. Bevor der Feldweg wieder nach rechts abbiegt (diesen Teil des Wegs behalten wir uns für den Rückweg auf), biegen wir links ab, dann einige Meter weiter erneut nach links, und nach einer Schlaufe wieder die Küste entlang. Von hier aus geht es auf unmarkierten Pfaden die Küste entlang.

Ginsterbüsche und baumgroße Wacholder, Mastixbäume, Zistrosen und Baumheide prägen die Küstenvegetation, die sich hier noch weitgehend erhalten hat. Blickt man ein wenig Richtung Inland, sieht der Pflanzenbewuchs völlig anders aus: Entforstung, Weidewirtschaft und Waldbrände hatten den Macchiawald hier so zugerichtet, dass die Erosion den Boden weitgehend abtrug. Deshalb wurde in den 1980-er Jahren aufgeforstet: 1666 Bäume pro Hektar, vor allem schnellwüchsige Nadelhölzer, wurden in Rekordzeit auf den sandigen Granitboden der fortan Cantiere Berchida genannten Landschaft gepflanzt. Deshalb schaukeln hier heute die Pinien in Reih und Glied im Wind, wie sich die Natur es sich wohl nie so präzise hätte ausdenken können.

Nach einem sandigen Küstenabschnitt werden die Felsen zackiger und die Küstenlinie rauer. Wer bereits von den immer enger werdenden Trampelpfaden genug hat, kann schon jetzt auf den Fahrweg ausweichen, der immer wieder durch die Kiefernstämme hin durchscheint (Radler sollten sich spätestens hier auf den Fahrweg begeben). Orientierungsfreudige Wanderer können sich die Küste entlang durch die engen Trampelpfade bohren, die bis hinter die nächste Landzunge führen. Denn hinter dem Punta Ioanneddu genannten Felsvorsprung versteckt sich ein fast unbekannter Kieselstrand.

Spätestens an dieser Stelle ist aber auch für geübte Wanderer Schluss und wir begeben uns auf den Waldweg, der uns entlang endlos scheinender Kiefernreihen teils im Schatten, teils in der sengenden Hitze, bis nach Berchida begleiten.

Der Spiaggia di Berchida, der regelmäßig zu den schönsten Stränden der Insel gezählt wird, ist nur im Südteil stark besucht, denn dort befindet sich ein Zugang von der Hauptstraße Orientale Sarda SS125 und ein großer Parkplatz. Wir kommen jedoch von Norden her, wo sich gleich mehrere Buchten befinden, an die sich nur wenige Badegäste verirren. Grauweißer Sand, kristallklares Wasser, rot schimmernde Granitbrocken, und hier und da ein schattiger Wacholderbusch: Die Buchten von Berchida sind ein Traum! Jetzt heißt es: Wanderschuhe ausziehen am Strand entlangspazieren und ein Lieblingsplätzchen aussuchen, um sich von der Wanderung zu erholen!

Die Rückreise treten wir auf dem bereits bekannten Forstweg an, der uns bis zum Ausgangspunkt führt.

Charakterisierung: Strand- und Küstenwanderung nur teilweise im Schatten. Teilweise gleicher Hin- und Rückweg. Die Route eignet sich gut für einen Ausflug mit Kindern;

Schwierigkeitsgrad: Einfach, einige Stellen etwas anspruchsvoller (steinige Pfade, enge Pfade durchs Gebüsch, bei denen ein wenig Orientierungssinn gefragt ist).

Dauer: ca. 1 1/4 Stunde je Strecke

Erreichbarkeit mit dem Auto: Ab Siniscola oder Orosei Richtung Capo Comino. Keine Anbindung an Öffentliche Verkehrsmittel.

Unterwegs gibt es keine Verpflegungsmöglichkeiten (Standkisok am südlichen Abschnitt des Berchidda-Strands). Wasser und Snacks mitnehmen, unterwegs gibt es mehrere schattige Picknick-Stellen.