Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. sardinien.com: Punta Su Mutrucone, Monte Albo - Wanderung

Punta Su Mutrucone
Kurze, steile Wanderung auf das Dach des Monte Albo

  • <b>Das über 20 Kilometer lange Kalksteinmassiv von Monte Albo in Nordost-Sardinien</b>
  • <b>Punta Su Mutrucone - Kurze, steile Wanderung auf das Dach des Monte Albo</b>
  • <b>Fahrweg mit Panorama: MIt blick zurück Richtung Norden und die Cantoniera Guzzurra</b>
  • <b>An der ersten Weggabelung geht es links Richtung Area Picnic/P.ro Su Mutrucone (104)</b>
  • <b>Blick auf die Westflanke des Monte Albo</b>
  • <b> Vor uns erblicken wir die Spitzen des Bergrückens des Monte Albo, die uns auf dem eindeutig ausgetretenen Pfad weiter bergaufwärts begleiten. </b>
  • <b>An einer Stahlleiter überqueren wir den Zaun und folgen der Umzäunung zunächst nach links</b>
  • <b>Blick auf eine Felsnadel, die wie aufgetürmte Bauklötze ausschaut. Aufstieg auf die Bergspitze Punta Su Mutrucone</b>
  • <b>Eine uralte Steineiche markiert den Weg nach oben. Der Aufstieg führt in einem alten Bergsturz in grob gemauerten, engen Kurven zickzack steil den Berg hinauf.</b>
  • <b>Einzige schwierige Stelle unserer Wanderung: Aufstieg in einem Bergsturz hinauf auf die Hochebene</b>
  • <b>Vor uns liegt eine weite Hochebene, die man an dieser Stelle wohl kaum so erwartet hätte. </b>
  • <b>Im Herbst ist die Ebene mit vertrockneten Büschen und Sträuchern übersät, aus denen einige wenige Baumheidesträucher und Eiben ragen. </b>
  • <b>Punta Su Mutrucone - Kurze, steile Wanderung auf das Dach des Monte Albo</b>
  • <b>Baumheidesträucher auf der Hochebene am Punta Su Mutrucone</b>
  • <b>Auf der Ebene wachsen je nach Jahreszeit Affodill oder Unmengen von gelbem Heiligenkraut und Disteln blühen</b>
  • <b>Blick zurück auf die Hochebene von S'Ena e M. Jana aus</b>
  • <b>Picknickplätze auf der Hochebene am Punta Su Mutrucone laden zur Rast ein</b>
  • <b>Auf nicht markierten Pfaden auf den höchsten Punkt der Wanderung: Punta Su Mutrucone</b>
  • <b>Blick auf die Ostseite des Monte Albo. Unter uns liegt das breite, tief eingeschnittene Tal der Flüsse Rio Lussurgiu und Rio Siniscola, am Horizont Capo Comino</b>
  • <b>Blick nach Osten auf die Ausfäufer des Monte Albo vom Aussichtspunkt Punta Su Mutrucone aus</b>
  • <b>Weitblick nach Norden weit über Buddusò, die Wälder von Onanì und den über 2300 Hekar großen Anwesen der Strafkolonie Mamone und die einsamen Berge von Ala' dei Sardi </b>
  • <b>Blick nach Westen von der Spitze der Punta Su Mutrucone auf die bewaldeten Bergkämme des Monte Albo</b>
  • <b>Eidechse auf der Hochebene des Punta Su Mutrucone</b>
  • <b>Brombeerhecken am Wegesrand: Wanderung am Monte Albo</b>

Ausgangspunkt dieser kurzen Wanderung am Monte Albo ist der Parkplatz hinter dem ehemaligen Straßen- und Forstwachtgebäude Cantoniera Guzzurra.

Wir folgen der Hauptstraße wenige Meter bergab bis zum gut markierten Startpunkt der Wanderung Richtung Su Mutucrone. Der Weg ist rot-weiß-rot mit der Nummer 104 markiert.
 
Zunächst geht es bergauf auf einem abschüssigen Fahrweg, vorbei an einem Aussichts-Bungalow der Forstwacht. In den Sommermonaten wird hier ein riesiges Gebiet zur Waldbrand-Früherkennung überwacht. Kein Wunder: Der Ausblick reicht von den Hügeln und Bergen von Lula und Bitti weit über Buddusò, die Wälder von Onanì und den über 2300 Hekar großen Anwesen der Strafkolonie Mamone und die einsamen Berge von Ala' dei Sardi bis zu den Bergen des Monte Nieddu. In der Ferne glitzern die Küste von San Teodoro und die Insel von Tavolara am Horizont.

Mit diesem Panorama im Rücken geht es weiter bergauf und an der ersten Weggabelung gleich links Richtung Area Picnic/P.ro Su Mutrucone (104). Der Pfad führt durch hoch gewachsene Erdbeerbäume, die je nach Jahreszeit Blüten und gleichzeitig rote und gelbe Früchte tragen, außerdem säumen Brombeerhecken den Wegesrand. Hin und wider schützen Drahtkäfige wiederaufgeforstete Baumheide-Sträucher. Die Erica arborea ist am Monte Albo selten geworden und hat, vor Wildfraß und Ziegenherden geschützt, mittlerweile stattliche Größen angenommen. Vor uns erblicken wir die Spitzen des Bergrückens des Monte Albo, die uns auf dem eindeutig ausgetretenen Pfad weiter bergaufwärts begleiten. An einer Stahlleiter überqueren wir den Zaun und folgen der Umzäunung zunächst nach links, mit Blick auf eine Felsnadel, die wie aufgetürmte Bauklötze ausschaut. Dann beginnt die einzige schwierige Stelle unserer Wanderung: Eine uralte Steineiche markiert den Weg nach oben. Der Aufstieg führt in einem alten Bergsturz in grob gemauerten, engen Kurven zickzack steil den Berg hinauf.
Nach fünf Minuten anstrengendem Aufstieg wird man mit einer Überraschung belohnt: Vor uns liegt eine weite Hochebene, die man an dieser Stelle wohl kaum so erwartet hätte. Denn Richtung Süden läuft der Bergkamm des Monte Albo hier sanft abschüssig in eine Ebene aus, in der je nach Jahreszeit Afodill oder Unmengen von gelbem Heiligenkraut und Disteln blühen. Im Herbst hingegen ist die Ebene mit vertrockneten Büschen und Sträuchern übersät, aus denen einige wenige Baumheidesträucher und Eiben ragen. Hier gibt es im Sommer kaum Wasser und der kleine Teich von Pozzo Mutucrone ist bis spät in den Herbst hinein ausgetrocknet. 

Auf der Ebene kann man sich, auf gut 1000 Metern ü.NN. nach etwa 45 Minuten Aufstieg an einigen Picknickplätzen ausruhen, bevor die Tour weitergeht. Zunächst führt ein Trampelpfad querfeldein über die Hochebene bis zum gegenüberliegenden Rand, bis zum Schild S'Ena e M. Jana. Hier hat man erstmals Blick auf die Ostseite des Monte Albo. Unter uns liegt das breite, tief eingeschnittene Tal der Flüsse Rio Lussurgiu und Rio Siniscola, durch das sich die Schnellstraße SS 131 DCN (Nuoro-Olbia) zieht. Auf der gegenüberliegenden Talseite liegen die Berge von Monti Remule. 
Weiter geht es schräg nach rechts weglos hinauf auf das Highlight unserer Wanderung: Die Punta di Mutucrone, die zu den höchsten Erhebungen der etwa zwanzig Kilometer langen Bergkette des Monte Albo zählt. Hier ist die Sicht beinahe grenzenlos. Auf knapp 1050 Metern bietet sich ein überwältigender Rundum-Blick. Er reicht von den Dünen des Capo Comino über das Siniscola-Tal bis in die Barbagia, auf die westlichen Ausläufer des Monte Albo, Richtung Norden nach Ala' dei Sardi, den Bergrücken der Tavolara-Insel im Hintergrund. Das Gefühl grenzenloser Freiheit gibt es gratis dazu. Ähnlich frei fühlen sich hier wohl den sehr seltenen rabenschwarzen Alpenkrähen, die hoch über den Berghängen des Albo ihre Kreise ziehen.

Von hier aus gibt es mehrere Abstiegsvarianten: Ganz Mutige wagen sich völlig weglos den Bergrücken weiter zunächst leicht links bergab und dann nach rechts zurück Richtung Ausgangspunkt. Bei feuchter Witterung und nach Regenfällen aufgrund der rutschigen Felsen keinesfalls zu empfehlen! Leichter, aber ebenfalls zunähst weglos, geht es einige Meter auf dem Weg zur Bergspitze zurück und dann links über einen einfachen Abstieg den Berghang hinab zurück auf einen Trampelpfad, der als 104B markiert durch einen Baumheidehain führt. Wanderer mit weniger Lust zur Orientierung nehmen einfach den Ausgangsweg zurück zur Cantoniera Guzzurra.
 
Charakterisierung: kurze, mittelschwere Berg-Wanderung, weite Teile ohne Schatten, gleicher Hin- und Rückweg; ausreichende Markierung oder weglose Varianten für den Rückweg - nur für Wanderer mit viel Orientierungssinn.
Einkehrmöglichkeit und perfekt in Verbindung mit einer Motorrad- oder Autotour entlang des Monte Albo
Schwierigkeitsgrad: Einfach, an einer Stelle anspruchsvoll (enge Kehren einen Bergsturz hinauf); festes Schuhwerk erforderlich
Dauer: ca. 1,5-2 Stunden