Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Wanderung am Capo Sant'Elia

Wandern und Mountainbiken am Capo Sant'Elia
Outdoor in ein Naturparadies vor den Toren der Inselmetropole

  • <b>Capo Sant'Elia in Cagliari: Der zerklüftete Teufelssattel ist ein herrliches Wanderrevier</b>
  • <b>Cala Mosca, kleine Badebucht von Cagliari</b>
  • <b>Versteckte Buchten am Capo Sant'Elia in Cagliari</b>
  • <b>Nicht nur Wanderer auch Mountainbiker kommen auf dem Capo Sant'Elia in Cagliari auf ihre Kosten </b>
  • <b>Capo Sant'Elia in Cagliari: Von dem zerklüfteten Kap vor den Toren der Inselhauptstadt hat man einen herrlichen Blick</b>
  • <b>Blick auf den Poetto-Strand, die Salinen und die Lagune von Molentargius von der Sella del Diavolo</b>
  • <b>Herrliche Ausblicke aufs Meer vom Capo Sant'Elia in Cagliari</b>
  • <b>Das zerklüftete Capo Sant'Elia erhebt sich vor den Toren der Inselhauptstadt Cagliari</b>
  • <b>Das Kap ist mit einer kniehohen, stachligen Macchia aus Zwergpalmen, Thymian, Wacholder, Ginster und Zistrosen überwuchert</b>
  • <b>Mountainbiken am Sella del Diavolo - In Cagliari kann man Urban und Single Trails kombinieren</b>
  • <b>Mit dem Mountain Bike auf das Capo Sant'Elia</b>

Wer mal raus aus der Stadt, aber nicht rein ins Auto möchte, kann mit dem Bus bis nach Calamosca am Capo Sant’Elia, auch Sella del Diavolo (Teufelssattel) genannt, fahren. Nach nur 10 Minuten ist man vor den Toren der Stadt. In der kleinen Bucht kann man vor oder nach dem Spaziergang auch baden - also Badesachen einpacken!

Links und rechts der Bucht erheben sich zwei Hügel, von denen man einen herrlichen Blick auf die Küstenregion hat: Von dem linken Hügel, der Sella del Diavolo, schaut man auf den Jachthafen, den kilometerlangen Sandstrand Poetto, den Stagno di Molentargius und die Salinen; vom Monte Sant’Elia, dem rechten Hügel, auf Cagliari mit seinem Fährhafen. Bei klarem Wetter lohnt es sich, das Fernglas mitzunehmen.

Beide Felsen sind mit einer kniehohen, stachligen Macchia aus Thymian, Wacholder, Ginster und Zistrose überwuchert. Dazwischen ragen Agaven mit ihren meterhohen Fruchtständen heraus. Im Frühjahr kommen die Einheimischen hierher, um wilden grünen Spargel zu sammeln. Außerdem ist das Capo Sant’Elia auch archäologisch interessant. In der Nähe der Zisternen und Türme wird ein Heiligtum der Astarte vermutet.

Für eine Panorama-Rundwanderung empfiehlt es sich, auf die Sella del Diavolo, den linken Hügel der Bucht zu steigen. Zwei Wege führen hinauf: Ein gemütlicher und ein zum Teil kniffliger auf schmalen, steilen Trampelpfaden.
Beide sind nicht genau festgelegt, sondern schlängeln sich in verschiedenen Varianten durch das Dickicht. Achten Sie bei der Suche nach dem Weg auf in unregelmäßigen Abständen blau-grau markierte Steine. Verlaufen können Sie sich nicht! Das Territorium ist von der Größe her überschaubar.

Die einfachere Route führt direkt links an der Straße neben dem Hotel Calamosca hoch. Der Einstieg ist erkennbar. Einen kleinen Rundgang, der an den Zisternen und dem Turm vorbeiführt, hat der Naturverein Amici della Terra angelegt. Ein kurzes Stück (auf dem Hin- oder Rückweg) läuft man an einem Drahtzaun der Militärsperrzone entlang, dann folgen die Grundmauern einer kleinen Kapelle und eine Ruine, wahrscheinlich ein ehemaliges Kloster. Zu dem Turm, den man vom Poetto aus sieht, gelangt man übrigens nicht. Der Abstieg ist mit dem Aufstieg identisch.
 
Für den zweiten Weg folgt man der asphaltierten Straße links vom Hotel Calamosca bis man zur Bar La Paillote kommt, die direkt am Wasser liegt. Die Straße endet dort. Man muss nun links vom Drahtzaun den Hang hochklettern und dem mit Eisentauen gespickten Trampelpfad folgen. Links sieht man einen Felsüberhang. Die darin eingegrabenen Vertiefungen sehen aus wie arabische Schriftzeichen. Die kleine Bucht, an der man vorbeigeht, heißt Cala Fighera und ist der inoffizielle FKK-Strand Cagliaris (Achtung Voyeure!)
Man folgt dem dem kleinen Pfad weiter geradeaus, der nach der Bucht nun wieder etwas ansteigt. An der Klippe angekommen, sucht man sich durch die Macchia einen Weg nach links. Ein markanter Punkt sind die beiden Türme. Oben findet man automatisch wieder auf den Pfad. Während des Rückwegs passiert man den bereits erwähnten Zaun und steigt dann in Höhe des Hotels Calamosca wieder ab.
 
Mountainbiker können den Aufstieg auf das Kap über einen steilen Weg den Hang hinauf bewältigen, der unverkennbar einige hundert Meter vor der Bar Paillote den Hang hinaufführt. Nur dieser Aufstieg ist technisch anspruchsvoll, der Rest der Route ein Kinderspiel, aber umso schöner.
 
Für Kletterfreaks ein Tipp: Rechts hinter der Cala Fighera liegt ein Klettergebiet. Der Zugang zu den Wänden (mit Haken) ist etwas anstrengend. Nachmittags ist dieser Felsen der prallen Sonne ausgesetzt.
 
 
Charakterisierung: Panorama-Rundwanderung auf dem Kap;
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel (je nach Route);
Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden;
Erreichbarkeit mit dem Auto: Calamosca;
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Via Roma (Haltestelle auf der Höhe des Bahnhofs) mit dem Bus 5-11 bis Calamosca;