Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Karneval in der Barbagia

Karneval in der Barbagia
Thurpos, Mamuthones, Merdules, Boes und viele mehr 

  • <b>Boes, Merdules und Sa Filonzana</b>
  • <b>S'Urthu e su Buttudu: Karnevalsmasken aus Fonni</b>
  • <b>Farbenprächtig ist hingegen das Kostüm der Issohadores aus Mamoiada</b>
  • <b>Ottana: Das Boes-Kostüm mit zahlreichen Schellen und Kuhglocken kann bis zu 35 Kg wiegen</b>
  • <b>Die Narren sind los! In Orani erobern Su Bundu die Gassen des Ortes</b>
  • <b>Ganz schwarz sind die Gesichter der Thurpos aus Orotelli</b>
  • <b>Mamutzones aus Samugheo </b>
  • <b>Auch Kinder lassen sich das närrische Treiben nicht entgehen</b>
  • <b>Diese Tumbarinos haben ihre Pauken verloren</b>
  • <b>Tumbarino: Karnevalsmaske aus Gavoi </b>
  • <b>Närrisches musizieren in der fünften Jahreszeit</b>

Trommelwirbel, Luftschlangen, Kuhglocken, das Brummen der Kompressoren, Konfetti ... mehr davon! 

Raus aus dem Alltagstrott, hinein in das bunte Treiben, neue, zum Teil furchteinflössende Masken entdecken, das unbeschreibliche Gefühl der Ausgelassenheit in einer anderen Form kennen lernen: Das ist Karneval auf Sardinien! 
 
In der Barbagia steht der Karneval in direktem Bezug zum Alltag, zu den Lebensbedingungen der Bauern und Hirten, zur Natur:
 
Ganz schwarz sind die Gesichter der Thurpos aus Orotelli. Eingehüllt in lange dunkle Gewänder ziehen sie durch die Straßen. Es sind "Blinde", die während des Umzuges szenisch Perioden des bäuerlichen Lebens darstellen: Saat, Ackerbau, Tierzucht und Ernte. 
 
In den Gassen Ottanas ist es totenstill. Von Karnevalsmasken und buntem Treiben keine Spur. Plötzlich hört man Kuhglocken und ein rhythmisches Stampfen. Durch die Straßen bewegen sich Gruselgestalten mit Tierfellen, Schellen und Holzmasken. Es sind Merdules und Boes. Kein Zweifel, hier werden Tiere dargestellt, die mit Hilfe von Seilen in Zaum gehalten werden.
 
Auch die zwölf Mamuthones die durch Mamoiada ziehen sind mit Tierfellen und Kuhglocken bekleidet. Aus schaurig traurigen Holzmasken gucken sie einen an. Es sind Verlierer die zu Leibeigenen wurden. Sie leben in völliger Abhängigkeit von acht Issohadores, die mit leuchtenden rot-weißen traditionellen Kostümen bekleidet sind. Keiner von Ihnen trägt eine Maske oder Kuhglocken. Sie haben ein Lasso in der Hand, mit dem sie Zuschauern auflauern. Wer aus der "Sklaverei" befreit werden will, muss in der nächsten Bar eine Runde ausgeben.