Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Monteponi

Miniera di Monteponi
Ehemaliges Bergwerk aus dem 19. Jahrhundert bei Iglesias

  • <b>Miniera di Monteponi: Bergwerk bei Iglesias</b>
  • <b>Bergarbeiter im Bergwerk von Monteponi bei Iglesias</b>
  • <b>Arbeiter in der Miniera di Monteponi bei Iglesias</b>
  • <b>Ehemalige Büroräume der Miniera di Monteponi bei Iglesias</b>
  • <b>Bürotechnik in Monteponi: Alte Schreibmaschine</b>
  • <b>Ad acta: Alte Aktenordner mit Verträgen und Plänen</b>
  • <b>Personalakten die im Bergwerk von Monteponi über die Arbeitnehmer geführt wurden</b>
  • <b>Kuriositäten und Antiquiteten im Bergwerk von Monteponi bei Iglesias</b>

Die knapp zwei Kilometer südwestlich von Iglesias errichtete Miniera di Monteponi zählt zu den bedeutendsten Minen des Sulcis Iglesiente. In dem Bergwerk wurden vor allem Blei-, Zink und Silbererze abgebaut. 
 
Die Geschichte der Grube beginnt nach dem Jahr 1850, als eine private Firma aus Norditalien um den Bankier Nicolay eine staatliche Konzession für den Abbau erhält.
 
In dieser Zeit wurden Straßen, Arbeiterunterkünfte und Verkaufsstellen errichtet. Das Herrenhaus Bellavista mit Blick auf das Tal, in dem sich der Sitz des Bergwerksunternehmen und die Wohnungen der leitenden Angestellten befanden, stammt aus den Jahren 1865. Etwa zur gleichen Zeit wurde der Grubenbetrieb aufgenommen. Es wurden der 174 Meter über dem Meeresspiegel gegrabene Stollen Villamarina (1852), die Schächte Pozzo Vittorio Emanuele (1863) und Pozzo Sella (1874) eingerichtet. Im letztgenannten befanden sich die Pumpen, die das ständig eindringende Wasser nach draußen beförderten. Später kam der Kompressorraum (1906) hinzu in dem die Dampfturbine für die Stromproduktion untergebracht war.

Im Zuge des Preissturzes der Metalle Italiens Eintritt in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft geriet der sardische Bergbau ab 1956 in eine große Krise. Bis in die 1970-er Jahre wurden die Tagesförderungen drastisch heruntergefahren und auch die Region Sardinien unterstützte diesen Sektor. Doch als dies auch nichts half, wurde die Zeche 1995 stillgelegt.  
 
Über den Ort wacht die Gemeinde von Iglesias. Weitere Informationen: I.A.T. (Touristeninformationsbüro der Gemeinde Iglesias) - Piazza Municipio – 09016 Iglesias - Telefon: +39 0781/274507 - E-Mail: infoturistiche@comune.iglesias.ca.it - Web: www.comune.iglesias.ca.it