Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Tempio di Antas

Tempio di Antas
Punisch-römischer Tempel bei Fluminimaggiore

  • <b>Die ionischen Säulen des Tempels von Antas</b>
  • <b>Die Gegend nördlich von Iglesias ist landschaftlich besonders reizvoll: grüne Täler, kleine Berge, alte Steine, Traumstrände, Bergwerkruinen doch vor allem Ruhe!</b>
  • <b>Aufstieg zum Tempelberg von Antas</b>
  • <b>Reund um den Tempel von Antas kann man wunderbare Kurzwanderungen unternehmen</b>
  • <b>Antas: Als die Punier diesen Tempel im 6. Jh. v. Chr. im Antas-Tal bauten, muss der Ort schon von einer älteren Kultur als heilig verehrt worden sein. </b>
  • <b>Die reste des heiligen Tempels von Antas im Sulcis-Iglesiente</b>

Die Gegend nördlich von Iglesias ist landschaftlich besonders reizvoll: grüne Täler, kleine Berge, alte Steine, Traumstrände, Bergwerkruinen doch vor allem Ruhe! Im südwestlichen Sardinien prallen Vielfalt der Landschaft, wirtschaftliche Not und Verlassenheit unvermittelt aufeinander. Das Berg- und Talland zwischen Iglesias und Fluminimaggiore mit seiner intensiv duftenden Macchia und wenigen Eichen lockt heute hauptsächlich Individualreisende. 

Hier, in dieser Einsamkeit, etwa 20 Kilometer nördlich von Iglesias steht grauer Stein auf grüner Wiese ein imposantes historisches Heiligtum. Als die Punier diesen Tempel im 6. Jh. v. Chr. im Antas-Tal bauten, muss der Ort schon von einer älteren Kultur als heilig verehrt worden sein. 1984 fanden Archäologen ganz in der Nähe der Kultstätte mehrere Nuraghengräber. Später, in der Caracalla-Kaiserzeit (3. Jh. n. Chr.), wurde der Tempel von den Römern abgerissen und neu errichtet. Das ehemals dem Gott Sid (für die Punier der Sohn Melkarts) geweihte Heiligtum wurde nun nach dem Sardus Pater (die Inschrift lautet „Templ(um) De Sardi Patris Bab“) benannt. Von dem älteren punischen Tempel sind nur noch Rudimente von Grundmauern zu sehen. Auch von dem römischen Heiligtum ist nicht viel erhalten geblieben. Plünderer haben die Treppe zum Tempel gesprengt und im Zweiten Weltkrieg wurden die Bleiklammern, die die einzelnen Steinblöcke zusammenhielten, entfernt. Die Blöcke stürzten ein und aus den Klammern wurden Patronen gefertigt. Das bemerkenswerteste erhaltene Zeugnis aus dieser Zeit sind sechs Säulen und das Fundament. Interessant ist auch, dass der römische Tempel genau wie sein punischer Vorläufer in eine nordwestliche Richtung gewendet ist. Normalerweise haben die Römer ihre Tempel aber nach Osten gerichtet.
 
Mehr Informationen: Cooperativa Turistica StartUno  S.C.A.R.L. - 09010 Fluminimaggiore - E-Mail: info@startuno.it - www.startuno.it.
 
Öffnungszeiten: Im April, Mai und Oktober täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr; im Juni täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr, von Juli bis September täglich von 9.30 bis 19.30 Uhr. Von November bis März dienstags bis sonntags von 9.30 bis 16.30. Montags geschlossen. Eintritt 4 Euro, Kinder bis 12 Jahre 3 Euro.