Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Porto Flavia

Porto Flavia
Verlassener Zechenhafen in unberührter Natur

  • <b>Porto Flavia: Verlassener Zechenhafen in unberührter Natur</b>
  • <b>Der ehemalige Hafen liegt gegenüber vom berühmten Zuckerbrot von Masua</b>
  • <b>Der Besuch des Werks ist nur im Rahmen einer Führung möglich</b>
  • <b>Für die damaligen Zeit eine kleine Revolution: Blei- und Zinkerze wurden über ein Förderband ans Tageslicht gebracht </b>
  • <b>Bis dahin wurden die Mineralien in Mastkörben von Menschenhand auf die Schiffe verladen</b>
  • <b>Akanthit aus Masua: Dieses Mineral besteht aus Silber und Schwefel </b>
  • <b>Der Zechenhafen wurde nach der ersten Tochter des Ingenieurs benannt, der das Projekt betreute</b>
  • <b>Von den verschiedenen Ebenen des Zechenhafens kann man den oberen Schacht besichtigen</b>
  • <b>Die Führung dauert rund eine Stunde ... </b>
  • <b>... und belohnt mit Einblicken in die Welt der Kumpel unter Tage ... </b>
  • <b>... sowie mit einem herrlichen Blick auf das Meer </b>
  • <b>Die alten Holzstützen sind aus Kastanienholz, das “singt” bei Bewegung und warnte die Kumpel einst bei Gefahr</b>
  • <b>Die Führung muss nicht im Voraus gebucht werden. Zur Saison ist eine Vorbestellung aber empfehlenswert</b>

Die Gebiete Sulcis und Iglesiente boten sich den frühen Eroberern als günstiger Ausgangspunkt für ihr Vordringen. Schon die Phönizier hatten es auf die verschiedenen Mineralien, dessen Adern sich durch das gesamte Gebiet zogen, abgesehen. 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte der Bergbau auf Sardinien seine Blütezeit. Einer der berühmtesten Zechenhäfen der Insel steht heute verlassen im Südwesten, ganz in der Nähe des ehemaligen Bergarbeiterdorfes Masua: Porto Flavia, heißt der Hafen, so wie die erste Tochter des Ingenieurs, der das Projekt für die Ankerplatz betreute. 
 
1924 war es hier soweit: Der Hafen wurde in Betrieb genommen. Blei- und Zinkerze wurden über ein Förderband ans Tageslicht gebracht und mit Hilfe eines beweglichen Armes direkt in den Kielraum der Schiffe verladen, denn die zwei übereinanderliegenden Schächte, die 600 Meter ins Berginnere gehauen worden waren, endeten direkt über dem glasklaren türkisfarbenen Wasser.
 
Für die damaligen Zeit eine kleine Revolution, wenn man bedenkt, dass die Mineralien viele Jahre lang in Mastkörben von Menschen aus Carloforte auf die Schiffe verladen wurden. 
 
Nach der schrittweisen Stilllegung der umliegenden Zechen und des Hafens wurden Anlegestelle und Schachtanlagen zum Besucherbergwerk umgestaltet.
 
Heute darf man sich freuen über den endlos weiten Blick auf ein Meer mit Wasser aus Glas, aus dem der berühmte Pan di Zucchero ragt. Diese einsame Küstenlandschaft fasziniert zudem durch ihre herrlichen Sandstrände und felsigen Buchten. 
 
Der zecheneigene Hafen kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Vorbestellung empfehlenswert!
 
Über den Ort wacht die Gemeinde von Iglesias. Weitere Informationen: I.A.T. (Touristeninformationsbüro der Gemeinde Iglesias) - Piazza Municipio – 09016 Iglesias - Telefon: +39 0781/274507 - E-Mail: infoturistiche@comune.iglesias.ca.it - Web: www.comune.iglesias.ca.it
 
Anfahrt: Von Cagliari aus auf der SS 130 Richtung Iglesias. Kurz vor Iglesias links abbiegen auf die SS 126 Richtung Sant' Antioco und der Ausschilderung nach Funtanamare - Nebida folgen.