Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Archäologie, Nuraghen und Menhire an der Costa Rei

Archäologie an der Costa Rei
Von Hinkelsteinen, Sonnen- und Mondkalendern und Nuraghen

  • <b>Menhire von Piscina Rei</b>
  • <b>Hinkelstein an der Costa Rei</b>

Die Costa Rei muss einst gut besiedelt gewesen sein, zumindest lassen das die urgeschichtlichen Hinterlassenschaften vermuten, dich sich in der Macchia-Landschaft verstecken.
In Piscina Rei (etwa 3000 v. Chr.) stehen kaum 200 m vom gleichnamigen Strand entfernt 22 Menhire, die vermuten lassen, das hier astronomische Messungen vorgenommen wurden - allerdings haben die archäologischen Forschungen hier keine großen Erkenntnisse zu Tage gefördert, 1985 wurden die kleinen Monolithen von den Forschern in ihrer vermuteten ursprünglichen Position wieder aufgerichtet, seither sorgen Buschwald und Gräser für einen natürlichen Sichtschutz auf die Steine.
Besser ausgeschildert und einen kurzen Abstecher Wert ist der Nuraghe Scalas am nördlichen Ende der Costa Rei. Von dem bronzezeitlichen Protonuraghen ist nicht viel übrig geblieben, aber zu seinen Füßen liegen 43 ein bis zwei Meter hohe Hinkelsteine aus der späten Neusteinzeit (3200-2800 v. Chr.), die in Reihen angeordnet wurden und zur Messung von Sonnen- und Mondverlauf geeignet waren.
Eine wahre Megalithanlage liegt auf einem Privatgelände und ist leider nicht zugänglich: Auf dem Gelände von Cuile Piras hat man ganze 53 Hinkelsteine gefunden, die ebenfalls astronomischen Messungen dienten.