Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. sardinien.com: Su Mannau

Su Mannau
Spektakuläre Grotte mit viel Geschichte und Zukunft

  • <b>Die Grotte von Su Mannau bei Fluminimaggiore - Stalagmiten und Stalagtiten</b>
  • <b>Die tiefe Grotte von Su Mannau südlich von Fluminimaggiore war schon bei den Ursarden bekannt</b>
  • <b>Ein Teil der zur Besichtigung freigegebenen Tropfsteine sind fossil, das heißt Wasser fließt hier schon seit Urzeiten nicht mehr, wieder andere werden noch heute Tropfen für Tropfen vom Wasser aufgebaut</b>
  • <b>Verzinkte Metalltreppen führen dicht vorbei an bizarren Kalkfiguren und tief hinein in die Höhlen und Grotten, bis zu einer "Pozzo Rodriguez" genannten Kalksäule</b>
  • <b>Bizarre Stalagmiten und Stalagtiten, die sich in großen Hallen und engen Gängen entgegenwachsen</b>
  • <b>Die Pozzo Rodriguez genannte Kalksäule, die sich stolze sieben Meter vom Boden bis zur Decke erstreckt.</b>
  • <b>"Like walking in an underground wonderland," - so ein NASA Astronaut 1012 zu der Grotte von Su Mannau</b>

Die tiefe Grotte von Su Mannau südlich von Fluminimaggiore war schon bei den Ursarden bekannt: In der großen, 60 Meter langen und Sala Archeologica genannten Höhle hat man Reste von Öllampen gefunden, die aus der Nuraghenzeit stammen, außerdem gibt es Hinweise auf einen Wasserkult.
 
Ein uralter Weg durch die Berge führt von hier bis zum Tempio di Antas, so das Historiker enge Verbindungen zwischen den beiden Kultstätten vermuten. Der spektakuläre Teil liegt aber hinter den antiken Kultraum, denn hier verzweigt sich ein über acht Kilometer langes Höhlensystem tief im Bauch des Kalksteingebirges.

Besucher können nur etwas mehr als fünfhundert Meter der verzweigten Höhle anschauen. Zu sehen gibt es bei den geführten Besichtigungstouren Stalagmiten und Stalagtiten, die sich in großen Hallen und engen Gängen entgegenwachsen, Wasserbecken und unterirdische Seen, die im Licht der Höhlenbeleuchtung smaragdgrün glitzern. Verzinkte Metalltreppen führen dicht vorbei an bizarren Kalkfiguren und tief hinein in die Höhlen und Grotten, bis zu der Pozzo Rodriguez genannten Kalksäule, die sich stolze sieben Meter vom Boden bis zur Decke erstreckt. Ein Teil der zur Besichtigung freigegebenen Tropfsteine sind fossil, das heißt Wasser fließt hier schon seit Urzeiten nicht mehr, wieder andere Stalagmiten und Stalagtiten werden noch heute Tropfen für Tropfen vom Wasser aufgebaut, das auf seinem Weg durch das Kalkgestein des Bergs von Punta Su Mannau Sedimente und Mineralien mitführt. 
 
Einen ganz besonderen Urzeit-Bewohner haben die Seen der Grotte Su Mannau: Der Stenasellus nuragicus ist ein etwa ein Zentimeter langer, glasig-weißer, blinder Wasserkrebs, der auf der ganzen Welt nur in dieser Grotte vorkommt. Ganz besondere Neuzeit-Bewohner kommen hingegen aus der ganzen Welt einmal im Jahr nach Su Mannau: Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat die Grotte in Südwest-Sardinien für ein Forschungsprojekt auserkoren, bei dem Astronauten ausgebildet werden. Im unwirtlichen Ambiente der Grotte wird in einem Basecamp zwei Wochen lang die Stresssituation eines Weltraumaufenthalts geübt - ohne Tag- und Nachtrhythmus, in einer realen Gefahrensituation, in ungeschminkter Gruppendynamik und ohne Einflüsse von außen. Das CAVES (Cooperative Adventure for Valuing and Exercising human behaviour and performance Skills) Programm gibt es seit 2013.
 
Öffnungszeiten: Von Ostermontag bis 30. Oktober täglich 9.30 bis 17.30 Uhr, im Juli und August bis 18.30 Uhr. Mehr Informationen auf der Offiziellen Website.

Die ESA informiert über das CAVES-Projekt auf Ihrer Website.