Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. sardinien.com: Chiesa di Santa Maria di Sibiola in Serdiana

Chiesa di Santa Maria di Sibiola in Serdiana
Feldkirche mit zwei Apsiden

  • <b>Chiesa di Santa Maria di Sibiola: die kleine romanische Feldkirche in Serdiana hat zwei Apsiden</b>
  • <b>An der linken Außenwand führt eine Treppe aufs Dach der Kirche</b>
  • <b>Das schöne romanische Kirchlein besitzt zwei Eingänge</b>
  • <b>Jedes Kirchenschiff verfügt über eine eigene halbrunden Apsis</b>
  • <b>Verschiedenfarbige Quader lockern die Fassade des Kirchleins auf </b>
  • <b>Das kleine Gotteshaus liegt im Grünen und in der Stille der sardischen Hügel </b>
  • <b>Bänke und schattenspendende Olivenbäume laden zum Verweilen oder Picknicken ein</b>

Eine der schönsten romanischen Kirchen befindet sich knapp drei Kilometer südwestlich von Serdiana, eingebettet zwischen Olivenhainen und Weinbergen. Das Kirchlein aus Sandstein wurde Ende des 11. und Anfang des 12. Jahrhunderts von den Benediktinermönchen der Abtei Saint-Victor de Marseille erbaut. 
 
Errichtet wurde das kleine Gotteshaus vermutlich auf einem heidnischen Kultplatz: ein Sandsteinbecken mit Entwässerungsgraben und andere steinerne Fundstücke bezeugen, dass wahrscheinlich schon die Nuragher diesem Ort eine besondere Bedeutung zugeschrieben haben.

Die Kirche verfügt über zwei Kirchenschiffe - jedes mit einer eigenen, halbrunden Apsis und einem eigenen Eingang – die mit Arkaden voneinander abgeteilt sind.  
 
Für romanische Kirchen typisch, ist auch die einfache Ausstattung des Innenräume: nur ein einziger schlichter Altar mit großem Holzkreuz im Hauptschiff und in einer Nische in der kleineren Apsis das Standbild der Sant'Anna mit Maria als Kind.
 
Früher befand sich am Ausgang des Kirchleins ein original romanisches Weihwasserbecken, das seit 1898 allerdings in der Pfarrkirche S.S. Salvatore von Serdiana steht. Ein Retabel aus dem 15. Jahrhundert, das das Jüngste Gericht zeigt und ursprünglich hinter dem Altar stand, befindet sich heute hingegen in der Nationalpinakothek in Cagliari.