Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Giara di Gesturi

Giara di Gesturi
Lebensraum für Bullen, Kühe, Ziegen und Wildpferdchen 

  • <b>Giara di Gesturi: Lebensraum für Bullen, Kühe, Ziegen und Wildpferdchen</b>
  • <b>Wildpferde auf der Giara di Gesturi</b>
  • <b>Wasserstellen auf dem Hochplateau</b>
  • <b>Der Ursprung der Wildpfered ist bis heute geheimnisvoll und ungeklärt</b>
  • <b>Die Hochebene teilen sich die Wildpferdchen mit Ziegen, Kühen und zahlreichen Vogelarten</b>
  • <b>Vom Nuraghen Tutturuddu bleibt nicht viel, doch wer ihn erzwingt hat einen schönen Ausblick auf die Täler von Tuili</b>
  • <b>Der Charakter und das Temperament der "Cavallini della Giara" ist eigenwillig, vorsichtig, feurig und ausdauernd</b>
  • <b>Im Inland nimmt die touristische Erschließung ab. Das hat die Natur vor einem allzu großen Touristenandrang bewahrt</b>

Wie ein großes Rechteck thront das Plateau von Gesturi im Süden der Insel an der Grenze zwischen den Gebieten Marmilla und Sarcidano. Von hier aus genießt man einen großartigen Blick auf die Landschaft, die von sanften Hügeln, Tälern, Kornfeldern und grünen Wiesen geprägt ist. Ein wunderbares Erholungsgebiet auch für Wanderer und Mountainbiker!
 
Die 43 Quadratkilometer große Hochebene vulkanischen Ursprungs ist von Kork- und Steineichen, blühenden Zistrosen und dichter Macchia bewachsen. Sie beherbergt unzählige botanische Arten, zahlreiche Vogelarten sowie Wildpferde, Wildkatzen, Marder, Kühe, Schafe und Schweine.
 
Die Cavallini della Giara, die Wildpferde der Hochebene, haben den Ort Gesturi und das Plateau weit über Sardinien hinaus bekannt gemacht. Schon seit frühesten Zeiten lebten Herden dieser Rasse auf Sardinien. Sie wurden aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen dem 9. und 8. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern eingeführt und auf der ganzen Insel ausgewildert. Erst die mit den Jahren fortschreitenden Urbarmachung und Inbesitznahme der Länder hat die Wildpferde auf die Hochebene von Gesturi zurückgedrängt. Heute leben auf dem Plateau etwa 500 Tiere.
 
Die Pferde der Giara sind die einzig verbliebenen Wildpferdchen auf der ganzen Insel. Die meist schwarzbraunen Cavallini sind etwa 120 cm groß, also ca. 30 – 40 cm kleiner als andere Pferderassen. Sie haben wundervolle große Mandelaugen, eine buschige Mähne und einen schönen Schweif aus langen Haaren. Ein idealer Aussichtspunkt um die Wildpferdchen zu beobachten ist der Phul von Pauli Majori - täglich kommen die Tiere hier zum Wassersaufen.

Die Pferde leben in kleinen Familienverbänden mit ausgeprägter Rangordnung und - wie die anderen Wildtiere auch, unter freiem Himmel. Sie sind sich selbst überlassen und müssen mit der Witterung sowie dem Nahrungsangebot auf dem Plateau zurechtkommen. Nur im Hochsommer, zum Beispiel bei extremer Dürre, werden die Tränken mit Wasser gefüllt. 

Seit 1996 vertritt die XXV Comunità Montana della Giara die Interessen der Wildpferde. Ihr oberstes Ziel ist die Arterhaltung der Cavallini della Giara und die damit verbundenen Aktivitäten, die den Bestand der Herde fördern und langfristig in ihrer Existenz sichern.
 
Vor allem Natur- und Wanderfreunde haben diesen einmaligen Lebensraum für sich entdeckt, denn die Giara di Gesturi ist ein Natur-Revier für jeden Anspruch.
 
Die Giara di Gesturi kann per Auto über die Gemeinden Gesturi, Tuili, Setzu oder Genoni erreicht werden. Die Zufahrt ist ausgeschildert. Spazierwege sind einfach zu finden und einfach zu begehen. 
 
 
Geführte Ausflüge organisieren: www.sajaramanna.it und www.parcodellagiara.it.