Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Castello Pedres und Su Monte 'e S'Ape bei Olbia

Castello Pedres und Su Monte 'e S'Ape
Pisanisches Wehrkastell und Nuraghen-Grab

  • <b>Einsam bei Olbia gelegen: Das Castello Pedres in der Nähe von Olbia</b>
  • <b>Castello Pedres und Su Monte 'e S'Ape</b>
  • <b>Das Gigantengrab Su Monte 'e Su S'Ape aus der späten Bronzezeit wurde auf einem noch viel älteren Massenfriedhof errichtet.</b>
  • <b>Die Grabkammer des Gigantengrabs wurde mehrfach geplündert und vielleicht auch als Steinbruch benutzt. </b>
  • <b>Kurzer, aber steiler Aufstieg auf das Kastell von Pedres</b>
  • <b>Urkundlich erwähnt wird das Schloss von Pedres zum ersten Mal 1296. Der pisanische Stil lässt Baumeister aus der Toskana vermuten. </b>
  • <b>Der Eingang des Burgfrieds befindet sich in 3,75 Metern Höhe und war einst mit einer Zugbrücke versehen, mit der man im Falle eines Angriffs die Burg sichern sollte. </b>
  • <b> Um einen Granitfelsen sind zwei mit Wehrmauern versehene Burgplätze angelegt, es gibt mehrere Häuserreste und eine Zisterne zu sehen.</b>
  • <b>Schmierfinken haben sich an dem Tafoni-Felsen im Burghof verewigt.</b>
  • <b>Nur etwa dreieinhalb Kilometer von Olbia entfernt auf einem Granithügel thront das Castello Pedres. Das ehemalige Wehrkastell ist bis heute wenig erforscht.</b>

Nur wenige Kilometer von Olbia entfernt liegen zwei archäologische Sehenswürdigkeiten, zwischen denen zeitlich Welten liegen: Su Monte 'e S'Ape, ein Massengrab der Nuraghenkultur sowie Pedres, ein Wehrkastell aus dem Mittelalter.

Im Süden von Olbia ragt ein mächtiger Granithügel aus den Wiesen und Weingärten. Hier thront seit Jahrhunderten das weithin sichtbare Castello Pedres. Das ehemalige Wehrkastell ist bis heute nur wenig erforscht: Urkundlich erwähnt wird es zum ersten Mal 1296 und der pisanische Stil des Burgfrieds lässt Baumeister aus der Toskana vermuten. 
Dieser Wehrtum, von dessen ursprünglicher Höhe noch 10 Meter vorhanden sindhat seinen Eingang in 3,75 Metern Höhe und war einst mit einer Zugbrücke versehen, mit der man im Falle eines Angriffs die Burg sichern wollte. Um einen von Wind und Wetter ausgehöhlten Tafoni-Granitfelsen sind zwei mit Wehrmauern versehene Burgplätze angelegt, außerdem gibt es mehrere Häuserreste und eine Zisterne zu sehen. Eigentliches Highlight ist aber die Aussicht von hier: Im Süden liegen die sanften Felder von Loiri, im Westen ragt das gewaltige Limbara-Massiv seine Spitzen in den Himmel und im Osten hat man einen wunderbaren Blick auf Olbia, den Hafen und den Flugplatz von Olbia Costa Smeralda.

 

Das Gigantengrab Su Monte 'e Su S'Ape liegt fast zu Füßen des Wehrkastells am Rande eines Wäldchens.
Die Grabstätte aus der späten Bronzezeit (ca. 1800-1600 Jahre vor unserer Zeitrechnung) wurde wie auch andere Grabmäler dieser Art auf einem noch viel älteren Massenfriedhof errichtet. Aus dieser überbauten Struktur stammen die Gräben im Inneren der Konstruktion, die von vertikalen Steinplatten eingefasst sind. Eine spätere Nuraghengeneration hat dieses alte Grab einfach mit einem Grabhügel überbaut.
Am Eingang der Tomba dei Giganti standen ursprünglich mehrere große Steinstelen, von denen heute nur noch drei an Ort und Stelle sind. Die Grabkammer wurde mehrfach geplündert und vielleicht auch als Steinbruch benutzt. Nur noch aus einigen wenigen Resten lassen sich die ehemaligen Dimensionen schätzen: Etwa 28 Meter lang und sechs Meter breit war die Grabanlage. Aber nicht nur die Nurgahen nutzen Su Monte 'e Su S'Ape: Fundstücke aus dem 4. Jahrhundert nach Christus weisen auf eine noch viel spätere Nutzung hin.

 

Anfahrt zu CASTELLO PEDRES UND SU MONTE 'E S'APE
Anfahrt zu CASTELLO PEDRES UND SU MONTE 'E S'APE
Archiv Sardinien.com

Anfahrt: 
Das Schild zum Castello und zum Gigantengrab ist kaum zu übersehen: ÖStlich des Flughafens führt die Straße von Olbia nach Loiri. Wer über die Schnellstraße SS 131 von Norden kommt, fährt bei Loiri ab und biegt nach der Abfahrt nach links ab. Großer Parkplatz vorhanden, das Besucherzentrum ist geschlossen und beide FUndstätten sind frei zugänglich. Der Aufstieg zum Castello dauert etwa 5 Minuten und führt durch einen schattigen Wald aus Steineichen und Mastixbüschen.