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Mandelblüten auf Sardinien
Schmücken die Insel im Winter

  • <b>Sardiniens erster Frühling zeigt sich schon Ende Januar, wenn die Mandelblüten blühen</b>
  • <b>In einigen Jahren dauert die Mandelblüte bis Mitte März</b>
  • <b>Wenn die Knospen aufbrechen, tauchen sie die Landschaft in eine zarte weißrosa Farbe</b>
  • <b>Mandelpaste wird bei vielen sardischen Gebäcksorten eingesetzt. Unbedingt versuchen: Die Amaretti Sardi</b>

Während sich die Pflanzenwelt der nordeuropäischen Länder im Winterschlaf befindet, ist der Frühling ein früher Gast auf Sardinien. 

Schon Ende Januar und Anfang Februar, wenn der meteorologische Winter in vollem Gange ist, erwachen Feld und Wiese auf der Insel zum Leben. 

Die Knospen der Mandelblüten brechen auf und tauchen die Landschaft in eine zarte weißrosa Farbe. Ganze Landstriche scheinen mit einem zartrosa Raureif überzogen.
 
Gemeinsam mit Erdbeerbäumen, Wolfsmilchpflanzen und Weißdornsträuchern sind Mandelbäume die Vorboten einer farbenprächtigen und duftenden Flut von Blüten, die Sardinien im Frühjahr in ein Blumenparadies verwandeln. 

Von Februar bis Mai erblühen Narzissen, Kirschen, Pfirsiche, Tulpen, Affodill, Zistrosen, Steckenkraut, Geißblatt, Wacholder, Erika und Ginster.
 
Ein kurzer und milder Winter macht diese aromatische Blütenpracht möglich. Er lässt die unterschiedlichsten Arten gedeihen und schmückt die Mittelmeerinsel mit Farbtupfern aller Sorten. 
 
Wer im Winter anreist, ganz gleich ob zum Reiten, Radfahren, Wandern, Golf Spielen oder Entspannen, sollte auf jeden Fall die regionalen Spezialitäten aus den Früchten der Mandel- und Erdbeerbäume versuchen. Auf einer der vielen kleinen kulinarischen Veranstaltungen oder in einem lokalen Restaurant kann man köstliches Gebäck aus Mandelpaste oder auch mal eine ganz besondere Sorte Honig, den Erdebeerbaum-Honig, kosten.