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Istrumpa
Der sardische Ringkampf

  • <b>Istrumpa, der sardische Ringkampf</b>
  • <b>Der Wettkampf findet im Freien statt und beginnt im Standkampf</b>
  • <b>Beim Freistilringen gelten alle Griffe</b>
  • <b>Sieger wird, wer seinen Gegner zwei mal zu Fall bringt</b>

Viele sardische Volksbräuche, Spiele und Wettkämpfe werden von Generation zu Generation weitergegeben und bereichern die Feste.  
 
Insbesondere in der Barbagia werden viele Volksspiele anlässlich der Frühlings- und Herbstfeste veranstaltet. Die wohl bekanntesten sind der Ringkampf Istrumpa und das Fingerspiel Murra. Selbst die Kleinsten haben ihren Spaß damit.
 
Die ersten Sarden bei denen der Ringkampf eine große Bedeutung hatte, waren die Nuragher. Aus dieser Zeit gibt es zwei Bronzestatuetten aus Uta und dem Monte Arcosu, die Istrumpa darstellen. 
 
Der traditionelle sardische Ringkampf, wahrscheinlich keltischer Abstammung, ist ein Standkampf. Sieger ist, wer seinen Gegner zwei mal zu Fall gebracht hat. Beim Freistilringen gelten alle Griffe – auch Beinstellen ist also erlaubt!
 
Der Wettkampf findet überall im Freien statt und beginnt im Standkampf. Mit angespannten Muskeln, die Köpfe nebeneinander und die Hände fest um die Hüfte des Gegners geschlungen, versuchen die Istrumpadores den anderen aufs Kreuz zu legen. Wer den Boden mit der Schulter berührt, hat verloren.
 
Um den Gegner zu Fall zu bringen, entwickelt jeder Kämpfer ganz bestimmte Standtechniken: da wird geschwungen, geschleudert, gerissen und gehoben, nur um seinen Gegenüber aus dem Gleichgewicht zu bringen.