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Kurtaxe
Das sollte man über die Ortstaxe "Tassa di Soggiorno" auf Sardinien wissen

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Seit 2008 können die Gemeinden auf Sardinien erstmals eine Kurtaxe erheben. Dabei handelt es sich um eine Kommunalabgabe, die für die Übernachtung in Urlaubsgebieten, die der Erholung dienen, erhoben wird.
 
Mit der im Regionalhaushalt 2007 beschlossenen "Tassa di Soggiorno" (Aufenthaltsabgabe) werden Unterhalt, Verwaltung und Anschaffung von Erholungseinrichtungen finanziert sowie Erholungsgebiete in Ordnung gehalten.
 
Erhoben werden, kann die Kurtaxe von allen Personen, die in der jeweiligen Gemeinde übernachten, aber nicht Einwohner der Gemeinde sind. Wer also nicht am Urlaubsort gemeldet ist und dort dennoch eine Zeit lang wohnt, ist zur Ortstaxe verpflichtet. Ausgenommen sind Personen die sich aus dienstlichen Gründen im Gemeindegebiet aufhalten. Auch Kinder bis zu einem Alter von 10 Jahren und Schwerbehinderte sind in der Regel von der Kurtaxe befreit. Der Kurbeitrag wird im Allgemeinen vom Tag der Anreise, bis zum Tag der Abreise gezahlt. Je nach Gemeinde und Unterkunftsart liegt die Nächtigungtaxe pro Reisendem zwischen 0,30 und 3,00 Euro am Tag. Um diese Kosten einplanen zu können, sollte man sich schon vor Urlaubsantritt erkundigen, ob eine Gästetaxe erhoben wird oder nicht. 
 
Wo wird auf Sardinien eine Kurtaxe erhoben?
Inselweit verlangen bisher nicht viele Gemeinden eine Kurabgabe und eine einheitliche Regelung für den Beitrag gibt es auch nicht.
 
Auf Sardinien wird sie z. B. in Villasimius, Castiadas, Muravera, Domus de Maria, Santa Margherita di Pula, Alghero, Budoni, CarloforteFordongianus und Maracalagonis erhoben. Urlauber müssen sie entweder beim Vermieter (Hotel, Appartementanlage, Agriturismo, Campingplatz, Gästehaus) oder beim Reiseveranstalter bezahlen. Je nach Unterkunftsart muss pro Übernachtung mit Kosten von 0,30 bis zu 3,00 Euro pro Person und Tag gerechnet werden. 
 
Einheitlich geregelt haben die Gemeinden auch nicht wann die "Tassa" erhoben wird, welche Bevölkerungsgruppen sie davon ausnehmen und wie bei Kindern und Jugendlichen verfahren wird. 
 
In Muravera zum Beispiel wird die Aufenthaltssteuer ab dem 13. Lebensjahr und nur von Juli bis August erhoben. Villasimius und Castiadas verlangen hingegen schon von Zehnjährigen einen Beitrag.