Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Küstenstraße SP 71 von Chia nach Porto Teulada

Küstenstraße von Chia nach Porto Teulada
Felsbuchten, Traumstrände und Panoramablicke

  • <b>Auf der Küstenstraße SP71 von Chia nach Porto Teulada</b>
  • <b>Spiaggia di Su Giudeo: Die kleine, vorgelagerte Felseninsel kann man zu Fuß erreichen</b>
  • <b>Torre di Chia: Alter Wehrturm an der Südwestküste von Sardinien</b>
  • <b>Torre die Capo Malfatano: Spanischer Wehrturm an der Südküste von Sardinien</b>
  • <b>Spiaggia di Tuarredda: Strandperle mit Blick auf das Capo Malfatano</b>
  • <b>Capo Spartivento: Einsamer Leuchtturm im Süden von Sardinien</b>
  • <b>Cala Cipolla: Kleine helle Sandbucht östlich des Capo Spartivento</b>
  • <b>Teulada: Meterhohe Sanddünen zieren die Strände des verschlafenen Städtchens an der Südküste</b>

Die Costa del Sud zählt zu den schönsten Küstenstreifen der Insel. Wenige Kilometer entfernt vom Städtchen Pula erstreckt sich die etwa 20 Kilometer lange Panoramastrecke von Chia bis Porto Teulada.
An der Küste verläuft eine gut ausgebaute Provinzstraße mit zahlreichen Parkbuchten an den schönsten Aussichtspunkten. Der Küstenabschnitt lässt sich auch auf einem nicht markierten Wanderweg entdecken, der allerdings zum Teil an der Straße entlang führt.

Hinter der Traumbucht Baia Chia beginnt die malerische Strecke. Bizarre Steilufer wechseln sich mit kleinen Strandbuchten ab, an denen sich auch schon mal eine Herde Kühe in der Sonne räkelt. Die gut ausgebaute, abwechselnd steil aufwärts und wieder abwärts führende Straße hält immer wieder einmalige Ausblicke bereit: hinter einem Hügel eröffnet sich ganz unerwartet der Blick über die zerklüftete Küste, über den feinen Sandstrand von Teurredda und das leuchtend hellblaue Wasser bis hin zum Capo Malfatano, wo überlegen ein alter Sarazenenturm thront, zu dem ein kleiner Pfad führt. Fast zu schön also, um diese Strecke mit dem PKW abzufahren - deswegen ist sie auch bei Rad- und Motorradfahrern beliebt und auch zahlreiche Tourenradler bauen die Küstenstrecke in ihren Trainingsplan ein.

Das Hinterland ist von wilder Macchia bewachsen, deren Zistrosen-, Ginster-, Myrten- und Wacholdersträucher im Frühjahr wie auf einer Modelleisenbahnanlage verstreutes Islandmoos wirken. Hinter dem Kap eröffnet sich der Blick auf die Küste zum Capo Teulada, das seit den 1950-er Jahren militärisches Sperrgebiet ist. Hier finden sich auch einige wenige Hotels. Diese touristischen Zugeständinisse stören jedoch nicht weiter die Postkartenidylle aus Granitlandschaften und kleinen Felsinseln, die sich aus dem türkisblauen Wasser erheben.

Die Südküste Sardiniens ist das wärmste Gebiet der Insel - hier ist man Afrika am nächsten. Von dem weniger als 200 Kilometer entfernten Kontinent weht im Sommer der warme und staubige Scirocco ungebremst über die Felsküsten und feinen Sandstrände.