Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. sardinien.com: Olivenöl aus Sardinien

Oliven und Olivenöl aus Sardinien
Der Ölbaum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit

  • <b>Olivenbäume mit Blick auf das Castello di Acquafredda bei Siliqua</b>
  • <b>Je nach Reifegrad sind Oliven zuerst grün und später schwarz</b>
  • <b>Olivenhain bei Siliqua im Sulcis-Iglesiente</b>
  • <b>Die Olivenernte beginnt in der Regel Ende Oktober und endet Ende November Anfang Dezember</b>
  • <b>Frisch gepresstes Olivenöl Extra aus der Ölpresse in Vallermosa</b>

Die Anpflanzung von Olivenbäumen begann wahrscheinlich schon vor ca. 6000 Jahren in Syrien. Etwa 3000 v. Chr. wurde der Ölbaum nach Europa gebracht.
 
Auf Sardinien kann die erste Bebauung bis ins 9. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden. Hier hatten die Nuragher, die Ureinwohner Sardiniens, die Bepflanzung von den Puniern übernommen. 
 
Die späteren Besatzer der Insel, die Phönizier, Römer, Pisaner, Genuesen und Spanier haben den Anbau von Ölbäumen dann in verschiedenen Gebieten vorangetrieben. Heute werden vor allem im Nordwesten, im Sulcis-Iglesiente und in der nordöstlichen Gallura Oliven angebaut. 
 
Alghero ist traditionelles Zentrum der sardischen Olivenkultur: 60 Prozent der sardischen Olivenhainflächen befinden sich in den Gebieten der schmucken Hafenstadt. Der systematische Anbau geht auf die Spanier zurück, die 1625 Spezialisten aus dem spanischen Valencia einschiffen ließen, um die Anbaumethoden auf den damaligen neusten Stand zu bringen.
 
Im 20. Jahrhundert lag die Landwirtschaft Süditaliens am Boden. Die Bauern waren kaum ausgebildet, Pflanzenkulturen häufig veraltet, Böden ungenügend bearbeitet und Olivenbäume unsachgemäß beschnitten. 
 
Durch Landreformen und Ausbildungsprogramme ist die Olivenöl-Produktion auf der Mittelmeerinsel heute aber modern. Die Qualität des sardischen Olivenöls steht der Güte des auf dem italienischen oder spanischen Festland produzierten Öls keinesfalls nach, auch wenn die Ertragsmengen geringer sind als beispielsweise in der Toskana
 
Die Oliven, die zwischen Cagliari und Alghero gedeihen, sind besonders säurearm und der Geschmack ähnelt den toskanischen Olivenöl-Sorten. 
 
Natürlich ist das Olivenöl wie in allen Mittelmeerküchen auch aus den sardischen Kochtöpfen nicht mehr wegzudenken: Hier findet es kalt oder warm Einsatz in Soßen, Gemüse, Fisch-oder Fleischgerichten.

 
Tipp:
Das Beste von der Insel lässt sich übrigens auch bequem von zu Hause aus bestellen, bei Amazon gibt es zum Beispiel biologisches Olivenöl Extra Vergine di Oliva von San Giuliano, Olivenöl der Cooperative Seneghe oder ein biologisches, natives Olivenöl vom Oleificio Secchi