Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Villasimius

Villasimius
Atemberaubende Strände, Spaß und Kultur

  • <b>Mondäne Flaniermeile Via Umberto I</b>
  • <b>Villasimius hat sich mit den Jahren zum trendigen Badeort entwickelt</b>
  • <b>Der Ort zählt mehrere Eisdielen in denen man sich eiskalt verführen lassen kann </b>
  • <b>Ein gemütlicher Treffpunkt sind auch die vielen Bars und Cafés mit Blick auf das geschäftige Treiben im Zentrum</b>
  • <b>Die Via Umberto, die Via del Mare und die Piazza Giovanni sind der Mittelpunkt des Dorfes</b>
  • <b>Die Läden haben in der Saison bis Mitternacht geöffnet</b>
  • <b>Bars und Discos schließen erst im Morgengrauen</b>
  • <b>Beach Buggys oder Oldtimer cruisen manchmal durch die Straßen von Villasimius</b>
  • <b>Zur Saison reiht sich ein Sonnenschirm an den anderen</b>
  • <b>Zur Saison sind zwei Bars, ein Sonnenschirm-, Liegestuhl- und Tretbootverleih vorhanden</b>
  • <b>Der schöne, von Sanddünen eingerahmte Strand liegt bei Villasimius</b>
  • <b>Porto Giunco: Traumhafte Bucht in Villasimius. Im Hintergrund der Stagno di Notteri</b>
  • <b>Fortezza Vecchia: Die alte Festung liegt direkt neben dem Jachthafen</b>

Villasimius ist vor allem für seine feinsandigen, hellen Strände, seine einsamen felsigen Buchten, sein Karibikblaues Wasser, und sein hippes Nachtleben unter den Sternen berühmt. Simius, Porto Giunco und Punta Molentis gehören zu den besten und atemberaubendsten Badezielen der Insel. 
 
Villasimius blickt auf eine lange, wechselhafte Geschichte zurück und entwickelte sich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts zum hippen und mondänen Badeort der Südküste. Schon Nuragher, Phönizier, Römer, Spanier, Adel, Bürgertum, Künstler und Literaten gaben sich in hier ein Stelldichein. 
Das augenblicklich knapp 3500 Einwohner zählende Dorf, das zuvor Carbonara hieß, lag in einem bis zum 9. Jahrhundert relativ dicht besiedeltem Gebiet. Als die Einfälle der Barbaren das Leben in der blühenden Küstenregion immer unsicherer machten, verließen die Bewohner das Land für lange Zeit. Erst 1838 wurde die eigenständige Gemeinde Carbonara gegründet, die auf Entscheid des Gemeinderates 1862 in Villasimius umbenannt wurde.

Heute ist der Ort zum Trendziel von Cagliaritanern und Urlaubern geworden. Tagsüber entspannt man sich an den vielen Stränden entlang der Küstenstraße und nachts taucht man ein in das Ausgehviertel mit Shops, Diskos und Bars. Die Läden haben in der Saison bis Mitternacht geöffnet, die Bars und Discos schließen erst im Morgengrauen. 

Die Via del Mare und die Piazza Giovanni sind der Mittelpunkt des Dorfes. Hier trifft man sich ab 20:00 Uhr, wenn die Tagestouristen weggefahren sind. Ganz in der Nähe liegt die einladende Trattoria Stella d'Oro, in der Ernst Jünger in den 1950-er Jahren gewohnt hatte, als er an seinem Werk Am Sarazenenturm schrieb, für das er 1956 den Literaturpreis der Stadt Bremen erhielt. 

Wer im Urlaub nicht nur Strand, sondern auch mal Kultur genießen möchte, findet in Villasimius außerdem einige antike Stätten. Fast 2000 Jahre Küstengeschichte dokumentieren diese Zeugnisse aus der Vergangenheit: Neben den Ruinen einiger Protonuraghen aus der Zeit um 1900 v. Chr. und eines phönizisch-römischen Heiligtums aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. hat man im Gemeindegebiet von Villasimius auch noch die Überreste einer Nekropole aus dem2. Jahrhundert n. Chr., einer römischen Therme aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. und einer mittelalterlichen Festung aus dem 14. Jahrhundert gefunden. Die archäologisch und historisch bedeutsamen Ausgrabungsstätten sind zwar mit einem Hinweisschild gekennzeichnet, doch leider gibt es heute nur noch wenige Überresten der vergangenen Hochkulturen zu sehen. Die Funde, die bei den Ausgrabungen freigelegt wurden, werden heute im kleinen archäologischen Museum aufbewahrt. 

 
Weitere Informationen: Verkehrsverein Villasimius www.villasimiusweb.com.