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Handtücher verboten
Gemeinde von Stintino hat Verordnung zum Schutz von La Pelosa verabschiedet

  • <b>Der Strand von Pelosa in Nordwest-Sardinien</b>
  • <b>La Pelosa und die Isola Piana</b>
  • <b>Der Strand von La Pelosa an der Nordwestspitze von Sardinien</b>

Das Strandhandtuchverbot am Strand von La Pelosa bei Stintino ist fix; das teilte die italienische Presseagentur Ansa am 26. Mai 2018 mit. Zum Schutz des atemberaubenden Sandbandes hat die Gemeinde mehrheitlich beschlossen, dem Strandhandtuch ab dem Sommer 2018 ein Ende zu machen – es sei denn, es wird auf feste, sandfreie Strandmatten gelegt. Auch Zigaretten, Seifen, Shampoos und Duschgels sind vom Verbot erfasst.
 
Für den Bürgermeister des Ferienortes an der Nordwestküste von Sardinien sollen diese und weitere heiß diskutierten Maßnahmen den im Sommer völlig überlaufenen Strand unmittelbare vor Erosion schützen. Noch vor 40 Jahren gab es hinter dem Strand meterhohe Dünen, die es heute nicht mehr gibt. 
 
Die Verordnung umfasst acht Artikel, die den Aufenthalt am Strand so umweltverträglich wie möglich gestalten sollen. Die Regeln sollen das Strandvergnügen für alle schöner machen und helfen, dass die Natur nicht zu Schaden kommt. 

Hier die Vorschriften, die den Strand von La Pelosa etwas zivilisierter machen sollen:

- es darf kein Sand mitgenommen werden;
- es dürfen keine Strandhandtücher benutzt werden – es sei denn, sie liegen auf festen, sandfreien Strandmatten. Der Schaden durch die Handtücher sei wissenschaftlich belegt, sagt der Bürgermeister;
- die Füße müssen vor dem Verlassen des Strandes abgespült werden. Dafür sollen Fußwaschanlagen am Ausgang zur Verfügung stehen;
- es dürfen keine Seifen, Shampoos oder Duschgels benutzt werden;
- die Dünen dürfen nicht betreten werden;
- es darf nicht geraucht werden – es sei denn, man befindet sich auf der Viale La Pelosa, auf dem Holzsteg zum Strand oder in den gekennzeichnete Raucherzonen; 
- es darf kein Handel betrieben werden (fliegende Händler);
- es darf kein Handwerk betrieben werden (keine Massagen, Rasta-Zöpfchen oder Tattoos) 
 
Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafen zwischen 25 und 3.000 Euro rechnen. 

Des Weiteren soll im nächsten Jahr die asphaltierte Straße, die hinter dem Strand verläuft, im Bereich Gabbiano-La-Pelosetta durch hölzerne Stege ersetzt werden, um das sensible Dünensystem und den natürlichen Sandkreislauf zu bewahren. Zwei neue Flächen werden für Parkplätze geschaffen und der Strand ist dann nur noch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit elektrischen Fahrzeugen zu erreichen.