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Sand
Ein verbotenes Souvenir

  • <b>Der Sand in Is Arutas ist durch Erosion entstanden und besteht aus klitzekleinen, quarzhaltigen Reiskörnern</b>
  • <b>Der goldgelbe Strand von Liscia Ruja ist hier und da mit roten Granitkörnern gesprenkelt</b>
  • <b>Die wunderschönen, hohen Dünen von Chia</b>

Ein schöner Urlaub neigt sich dem Ende zu und für daheim möchte man ein Andenken an die Insel mitnehmen - vielleicht ein wenig Sand von dem tollen weißen Strand, and dem man so viele schöne Stunden verbracht hat. Viele Urlauber wissen nicht, dass die Ausfuhr dieses Souvenirs verboten ist und, dass es bei der Ausreise Ärger geben kann.
 
Vor allem im Sommer entdecken die Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle an den sardischen Flughäfen täglich Flaschen und Tüten voller Sand und unter Schutz stehender Muscheln im Handgepäck der Reisenden. Ausgesprochen drastisch geht es am Airport Elmas nahe der Inselhauptstadt zu. Dort werden jedes Jahr zwei bis drei Tonnen Sand beschlagnahmt. "Meist wird Sand aus Is Aruttas, Chia, der Costa Rei, Villasimius, der Cala Mariolu und der Cala Goloritzè sichergestellt", so ein Angestellter der Sicherheitskontrolle des Aeroporto Mario Mameli.
 
Neben dem Schaden für die Natur beeinträchtigt das unerlaubte Mitnehmen von Sand nach Meinung von Experten das maritimen Ökosystem mit der Zeit spürbar. 
 
So schön und einzigartig der puderzuckerweiche, feine Sand und die klitzekleinen, quarzhaltigen, weißen Reiskörner also auch erscheinen mögen, es ist besser wenn sie auf der Insel bleiben, denn die feinkörnige Vielfalt, die Sardiniens Strände ausmacht, schwindet vielerorts schon.
 
Küstenschutz ist daher ein existenzielles Thema und Sandklau verboten. In den schlimmsten Fällen drohen Bußgelder und eine Anzeige der italienischen Behörden.