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Post aus Sardinien in die weite Welt
Informationen zum Versand von Briefen, Post und Postkarten aus Sardinien

  • <b>Typisch italienischer Briefkasten. In der Regel wird nur einmal täglich geleert</b>

Jeder noch so kleine Ort auf Sardinien hat sein Postamt. In der Regel haben die meisten wochentags von 8:20 bis 13:20 Uhr geöffnet. In den größeren Orten haben die Hauptpostämter durchgehend bis 18:30 Uhr offen. Samstags schließen die Postämter um 13:20 Uhr. Viele Postämter haben auch einen Bankautomaten (Postamat).
Wer noch nie in einem italienischem Postamt war, wird sich über die oft langen Schlangen und das Gedränge vor den Schaltern wundern. Tatsache ist, dass viele Italiener ihre Telefon-, Wasser- und Stromrechnungen immer noch direkt am Postschalter bezahlen. Hinzu kommt das Heer der Rentner, die sich pünktlich am Monatsende oder -anfang ihre Rente in bar auszahlen lassen.

An größeren Postämtern muss man am Eingang an einem Automaten ein Ticket lösen:
Servizi Corrispondenza e pacchi für alles, was mit Briefen, Paketen und Einschreiben zu tun hat
Servizi Finanziari um Rechnungen zu bezahlen, Steuern zu bezahlen und Abhebungen zu tätigen
Poste Impresa und Riservato Titolari Conto BancoPosta sind Firmenkunden und Inhabern von Postbank-Kunden vorbehalten.
 
Je nach Anliegen muss man unterschiedliche Tickets lösen und warten, bis die entsprechende Nummer an einem der zahllosen Postschalter aufleuchtet. In der Regel kann man getrost während der Wartezeit einen Kaffee trinken gehen, denn die meisten Postangelegenheiten sind recht zeitintensiv. Wer nur ein paar Briefmarken braucht, kann diese deshalb auch bei jedem Tabakhändler (tabacchino) erwerben. Mit etwas Glück hat der sogar Briefmarken im gewünschten Wert vorrätig.
Wer ein Paket nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz aufgeben möchte, kommt am Postamt allerdings nicht vorbei, außerdem muss man sich auf hohe Gebühren und eine lange Beförderungszeit einstellen. Mit den Briefen und Postkarten geht es mittlerweile etwas schneller, was nicht heißen soll, dass es manchmal trotzdem noch drei Wochen dauert! Postkarten und Briefe ins europäische Ausland müssen seit 2015 mit einer Briefmarke im Wert von 1 Euro frei gemacht werden
Seit 2007 gibt es nur noch die Expresspost "Posta Prioritaria" (Postamail Internazionale) zur Beförderung von Briefen, Karten und Paketsendungen in Rekordzeit (24 Stunden ins Inland, 48 - 72 Stunden ins restliche europäische Ausland). 
Allerdings sollten die Briefe innerhalb der auf den Postkästen angegebenen Uhrzeit eingeworfen werden. In der Regel werden Briefkästen nur einmal täglich und zur Mittagszeit geleert.