Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. sardinien.com: Trenino Verde

Trenino Verde
Ausschnitte aus der Geschichte der sardischen Schmalspurbahn

  • <b>Trenino Verde heißt die sardische Schmalspurbahn, weil sie durch die grüne Wildnis rattert</b>
  • <b>Heute bietet die Betreibergesellschaft des Trenino Verde von Mitte Juni bis Mitte September Tagesfahrten auf verschiedenen Strecken an</b>
  • <b>Auf den Sonderzugfahrten werden spezielle Touren mit historischen Wagen gefahren</b>
  • <b>Trenino Verde am Bahnhof von Senorbì</b>

Trenino Verde heißt die sardische Schmalspurbahn, weil sie durch die grüne Wildnis der Insel, vorbei an idyllischen Dörfern des Inlands rattert. So historisch die Eisenbahn auch ist - schnaufen, keuchen und zischen, tut sie allerdings nicht mehr.
 
Viele Jahre waren die alten Dampfeisenbahnen eines der Aushängeschilder der sardischen Kleinbahn. Durch die zunehmend günstigeren Einsatzbedingungen von Diesel- und Elektrolokomotiven wurde die Dampflok ab Mitte der 1960-er Jahre immer weniger eingesetzt. Im Mai 2003 wurden dann auch die Dampflokomotiv- Sonderfahrten wegen Funkenflug und Brandgefahr eingestellt. 
 
Früher wurden die Strecken von der römischen Adelsfamilie Pasquini betrieben, die dafür eine staatliche Bewilligung hatte. Der neu gegründeten Eisenbahngesellschaft Società-Ferrovie-Secondarie-Sarde erteilte man damals eine Betriebserlaubnis von 90 Jahren. 1888 war es dann endlich soweit: Die ersten dampfbetriebenen Personen- und Güterwagen fuhren von Cagliari nach Isili und von Monti nach Tempio. Später kam die Strecke BosaMacomerTirso hinzu. 1930 nahm dann die Strade Ferrate Sarde Eisenbahngesellschaft den Zugbetrieb zwischen Sassari und Sorso auf. 

Mitte des 20. Jahrhunderts nahm der Personen- und Güterverkehr jedoch immer mehr ab, so dass bald auf Grund des geringen Fahrgastaufkommens über die wirtschaftliche Tragbarkeit einiger Strecken nachgedacht wurde. Als in den 1970-er Jahren auch die Konzession der Grafen Pasquini ablief und die Schmalspurbahn an den italienischen Staat zurückfiel, stand dem „Aus“ nicht mehr viel im Wege.
 
1989 fusionierten die Bahngesellschaften Società Ferrovie Secondarie Sarde und Strade Ferrate Sarde zur Gestione Governativa Ferrovie della Sardegna (FDS), die sich um Maßnahmen und Initiativen bemüht die Schmalspurstrecken touristisch zu erschließen. Seit dem 12. Juni 2008 hat hingegen die regionale Verkehrsgesellschaft Arst Gestione FdS die Bus- und Bahnlinien der FDS übernommen.

 
Trenino Verde hautnah
Heute bietet die Arst Gestione FdS ganzjährig Sonderzugfahrten und von Mitte Juni bis Mitte September Tagesfahrten auf den Strecken Mandas - Seui, Mandas - Laconi, Macomer - Bosa, Sassari - Perfugas - Tempio - Lago di Liscia Palau Marina

Mit 50 bis 70 km/h fahren die leistungsstarken Diesel-Elektro-Lokomotiven (Breda Stanga TIBB ABDE) spezielle Tour-Angebote mit historischen Wagen. Für Feiern, Hochzeiten, Firmenfeste oder andere Events kann auch ein ganzer Sonderzug gemietet werden.

Liniendienste mit den Diesel-Elektro-Triebwagen ABDE verkehren nur noch auf den Abschnitten CagliariIsili, MacomerNuoro, SassariAlghero, SassariSorso und SassariNulvi.
 
Sonderfahrplan der Linee Turistiche (nur von Mitte April bis Mitte September):

Mandas – Seui: an allen Wochentagen außer dienstags.
Macomer – Bosa Marina: nur samstags. 
 
Achtung: In diesem Jahr führt die Arst Gestione FdS auf der Bahnstrecke MandasArbatax notwendige Instandsetzungsarbeiten durch. Dadurch ist ein beliebter Abschnitt der Schmalspurbahn-Strecke (SeuiArbatax) nicht befahrbar. Wie lange der betroffene Wegabschnitt voraussichtlich gesperrt bleibt, ist nicht bekannt.
 
Mehr Informationen für die Fahrten mit dem Trenino Verde: Arst Gestione FdS srl - E-Mail: treninoverde@arst.sardegna.it - www.treninoverde.com - https://it-it.facebook.com/TreninoVerdeSardegna/.