Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Castello di Acquafredda bei Siliqua

Castello di Acquafredda
Ruinen mit Panoramablick auf die Cixerri-Ebene bei Siliqua

  • <b>Nur noch wenige Mauern stehen noch beim Castello di Acquafredda bei Siliqua</b>
  • <b>Blick vom Castello di Acquafredda auf die Ebene des Rio Marroccu</b>
  • <b>Die Überreste des Schlosses thronen 256 Meter ü.N.N. auf einem Felsbuckel vulkanischen Ursprungs</b>
  • <b>Das Mittelalter im Castello di Acquafredda bei Siliqua in der Provinz Cagliari erleben  </b>

In Mitten des weiten Cixerri-Flußtals ragt auf halbem Wege von Iglesias nach Cagliari unvermittelt ein Hügel auf: Auf dessen Spitze liegt die Schlossruine Acquafredda, ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel bei Siliqua
 
Die Überreste des Schlosses thronen 256 Meter ü.N.N. auf einem Felsbuckel vulkanischen Ursprungs und eröffnen einen herrlichen Blick auf die darunterliegende Flussebene.
 
Die Burg gehörte einst Ugolino della Gherardesca, dem Grafen von Donoratico.

Die Anfänge der Geschichte des 256 Meter ü.d.M. liegenden Schlosses lassen sich in das Jahr 1215 datieren, doch der Pisaner Edelmann namens Ugolino Della Gherardesca, Graf von Donoratico ist im Jahr 1257 der erste namentlich fassbare Eigentümer der mittelalterlichen Befestigungsanlage.
 
Nach dem Tod des in Ungnade gefallenen Grafen Ugolino, über dessen Ende Dante Alighieri in seiner "Divina Commedia" (dt. Die göttliche Kommödie) ergreifend berichtet, folgten andere Besitzer, die das Kastell als Domizil wählten.
 
Im Jahr 1288 ging das Schloss an die Republik Pisa. Von 1326 bis 1410 wurde die Anlage von den Aragoniern genutzt, bis sie schließlich in die Hände verschiedenen Lehnsherren fiel. Erst 1785 übernahm König Vittorio Amedeo die Geschicke des Gebäudes.
 
Die urwüchsige, teilweise unberührte Landschaft in und um das Castello di Acquafredda und der atemberaubende Ausblick von der Schlossruine bietet einmalige Naturerlebnisse.
 
Die Vegetation zeichnet sich durch die für Sardinien so typische Macchia mit Mastix-, Wacholder- und Olivenbäumen aus. Durch die Höhenlage und das besondere Klima leben in der Ruine auch noch einige seltene Vogelarten wie beispielsweise die Schleiereule, der Kauz, der Turmfalke und der Wanderfalke. 
 
Mehr InformationenAntarias Società Cooperativa Siliqua - Tel.: +39 349 1564023 und +39 349 7428014 - geöffnet tägl. 10-18 Uhr -  www.castellodiacquafredda.it.
 
 Der Zugang zum Castello di Acquafredda liegt an der Staatsstraße S.S. 293 am Kilometerstein 35 und ist gut ausgeschildert.