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Nuraghe Su Nuraxi
Sardiniens einzige Weltkulturerbestätte bei Barumini

  • <b>Nuraghe Su Nuraxi Sardiniens einzige Weltkulturerbestätte bei Barumini</b>
  • <b>Su Nuraxi ist der bis heute größte freigelegte Nuraghen-Komplex, wenn man das Nuraghendorf dazuzählt.</b>
  • <b>Su Nuraxi - die Weltkulturerbestätte darf nur mit Führung besichtigt werden</b>
  • <b>Wunderbarer Ausblick über die Kulturlandschaft der Marmilla vom Nuraghen Su Nuraxi aus</b>
  • <b>Die Festung Su Nuraxi wurde in den 1950-er Jahren von dem Archäologen Giovanni Lilliu entdeckt und ausgegraben.</b>
  • <b>Su Nuraxi: Im Inneren des Nuraghen bei Barumini</b>
  • <b>Su Nuraxi: Der Innenhof der Nuraghenfestung bei Barumini</b>
  • <b>Su Nuraxi: Um die Festung herum befanden sich mehr als 200 Rundhütten  </b>
  • <b>Su Nuraxi: Die Ruinen der Nuraghenfestung bei Barumini</b>
  • <b>Marmilla: Seit 1997 steht der Nuraghe Su Nuraxi in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO</b>

Bekannt wurde der kleine Ort Barumini, mit seinen 1300 Einwohnern auf Grund der nahegelegenen Nuraghenfestung Su Nuraxi. Die Festung wurde in den 1950-er Jahren von dem Archäologen Giovanni Lilliu entdeckt und ausgegraben.

Es handelt sich hierbei, um den bis heute größten freigelegten Nuraghen-Komplex, wenn man das Nuraghendorf dazuzählt. Experten schätzen, dass der Bau an der Anlage vermutlich von 1500 bis 500 v. Chr. dauerte.
 
Die Burganlage, bestehend aus einem Hauptturm und einer rautenförmigen Bastion mit vier weiteren Türmen an den Ecken, sowie einem zusätzlichen Mauerring mit weiteren sieben Türmen, nimmt eine Fläche von über 2 Hektar ein.
 
In unmittelbarer Nähe der Befestigungsanlage stieß man auch auf Hüttenreste die zu einem Dorf gehören mussten. Die etwa 200 Hütten sollen noch zu punischer Zeit bewohnt gewesen sein, denn Experten konnten noch punische Einflüsse feststellen, so zum Beispiel der Bau von Rinnsteinen und Abwasserschächten.
 
Auch bei dieser Festung lässt sich erkennen, dass der Hauptturm vielfach von Mauern und weiteren Türmen aus späterer Zeit umgeben wurde. Ein besonderes Merkmal des zentralen Rundturms waren die Räume mit Gewölben, oft zwei oder mehr übereinander und durch schmale Treppen miteinander verbunden. Leider ist heute nur noch das erste Gewölbe erhalten.

1997 wurde die sicherlich eindrucksvollste Nuraghenfestung der Insel, von der man in den 1940-er Jahren auf der baumlosen Hügelkuppe nur Sa funtana, den Brunnen, erkennen konnte, von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Mit dieser Anerkennung wird der Schutz der Bastion nun auch durch die Sonderorganisationen der Vereinten Nationen sichergestellt.
 
Anfahrt: Von Porto Torres oder Cagliari über die SS 131. Abfahrt in Richtung Furtei/Villamar auf der 197 bis Barumini. An der Abzweigung nach Tuili links ab. Hier an der Straße, liegt sie schon auf einer Anhöhe die Nuraghenfestung Su Nuraxi.

Mehr Informationen und Öffnungszeiten: Fondazione Barumini - www.fondazionebarumini.it.