Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten. Sardinien.com: Marghine-Planargia

Marghine-Planargia
Eine Runde Entspannung

  • <b>Bosa in der Region Marghine Planargia: Eine runde Entspannung</b>
  • <b>Bosa: Die Stadt am langen Temo-Fluss</b>
  • <b>Die alte Brücke Ponte Vecchio, im Hintergrund die Altstadt und das Castello Malaspina </b>
  • <b>Das alte Schloss stammt aus dem Mittelalter</b>
  • <b>Der Temo, der einzig schiffbare Strom Sardiniens, ist eine touristische Attraktion  </b>
  • <b>Die alten Gerbereien in Bosa wurden inzwischen renoviert und dienen als Wohnhäuser, Restaurants und Museum</b>
  • <b>Bosa Marina: Der Hausstrand von Bosa</b>
  • <b>Die Basilica di Santa Maria della Neve in Cuglieri</b>
  • <b>Den Nuraghen Santu Antine nennen die Sarden ehrfurchtsvoll auch Haus des Königs. Der christliche Name Santu Antine leitet sich von San Costantino ab </b>

Die Subregion Marghine-Planargia an der mittleren Westküste ist ein hochoffizieller Geheimtipp: Nuraghen, Festungen, Wein, Käse und Flair im Überfluss! 

Hier herrscht unerschütterliche Freundlichkeit und der Urlauber wird noch wie ein ganz normaler Mensch behandelt. Vielleicht, weil man hier nicht so viele trifft. Wer sich traut, besucht die beinahe menschenleere Planargia und läßt sich auf das wunderschöne Landschaftsspektakel ein. 

Erlebenswert sind auch die gewaltigen archäologischen Funde dieser Subregion. Nicht nur in der Marmilla auch verstärkt im Gebiet von Bonorva entwickelte sich eine Nuraghen-Kultur, die noch heute von den Wissenschaftlern als eine der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen im Mittelmeerraum bezeichnet wird. Die geheimnisvollen Nuraghen Santu Antine, Oes, Ranas, Poddighe und S'Ena sind eben keine gewöhnlichen Steintürme. In treuer Regelmäßigkeit finden sich deshalb in der Valle dei Nuraghi (dem Tal der Nuraghen) nicht mehr nur nationale Stammgäste ein.

Nähert man sich beispielsweise dem Nuraghenpalast Santu Antine betritt man eine andere Zeit. Rund um die steinumgürtete Basaltruine mit den Türmen und dem Brunnen und in den Gassen des 2000-Seelen-Dorfes Torralba findet im späten Sommer dann Éntula, ein Literaturfestival statt - auch für Zaungäste ein Vergnügen, denn die Geschichten und Legenden kommen heraus auf die Plätze, und die Stimmung einer Lesung oder Erzählung kann man auch mit wenigen Brocken Italienisch genießen. 

Weiter westlich - an der Küste liegt das mittelalterliche Städtchen Bosa (Hauptstadt der Planargia) in einem Tal. Ein Fluss - der Temo - schlängelt sich geschmeidig durch den Ort. Hoch oben, auf einem Hügel thront die Festung der Malaspina. Ein Blick auf die weite Landschaft und der harmonische Zusammenklang der verschiedenen intensiv leuchtenden Farben lässt einen Kopf stehen! Eine außerordentliche Empfehlung: die Malvasia-Weine aus diesem Anbaugebiet. 

Auch die am Südrand des Altopiano di Campeda liegende Stadt Macomer (Hauptstadt des Marghine) hat jede Menge Nuraghen zu bieten. Und wer Genießer sardischer Köstlichkeiten ist, findet hier bestimmt seinen Lieblingskäse. Die leidenschaftliche Produktion des Pecorino - ohne künstliche Hilfsmittel - ist hier schon erstaunlich.
 
Mehr Informationen: Leckeren sardischen Schafskäse und andere Käsesorten von der Kooperative gibt es bei Lacesa Società Cooperativa - S.S. 129 km 95.700 - Località Orosai - Birori E-Mail info@formaggilacesa.it - www.formaggilacesa.it.