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Klein, hin und wieder unsichtbar, bisweilen von exotischer Farbe
nichtsdestoweniger äußerst schmerzhaft!
Immer wieder kommt es vor, dass im Sommer an den Küsten und
Stränden Sardiniens ein vermehrtes Quallenaufkommen verzeichnet
wird, was nichts Ungewöhnliches ist. Der Grund laut Experten:
die allgemeine Erwärmung der Meere - im Mittelmeer im Juli
2006 an einigen Küstenabschnitten bis gelegentlich 28 Grad.
Von der Küste Nordafrikas ziehen die Nesseltiere infolgedessen
viele Kilometer stromaufwärts und gelangen so bis ins Tyrrhenische
Meer.

Quallen bevölkern seit mehr als einer halben Milliarde Jahren
die Weltmeere, so auch das Mar di Sardegna und das Tyrrhenische Meer.
Foto: Egidio Trainito
Was tun falls man Quallen berührt?
Damit das erfrischende Bad im Mittelmeer ein Vergnügen bleibt,
sollten nachfolgende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden:
Die Begegnung vielmehr Berührung einer stark nesselnden Medusa
hinterlässt meist nur einen brennenden oder juckenden Ausschlag.
Wenn sich allerdings die dabei auf die Haut gekommenen Nesselkapsel
öffnen, kann es zu gefährlicheren Reaktionen kommen. Die
betroffene Hautpartie sollte nach der Berührung sofort mit
Meerwasser abgespült und mit heißem Sand abgerieben werden,
denn "Quallengift" ist thermolabil. Da es ebenso säurelabil
ist, bringt zudem Zitronensaft ein gute Wirkung! Zur Schmerzbekämpfung
kann ein Ammoniak-Stift (in der Apotheke erhältlich) verwendet
werden
Text: Andrea Behrmann
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