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in Flug und Fähre im Überblick
>> Doggie Beach 1: Ausgewiesener
Hundestrand auf Caprera
Seit dem 1. Oktober
2004 gilt bei grenzüberschreitenden Reisen innerhalb der EU die
Regelung für Hunde, Katzen oder Frettchen, einen EU – Heimtierausweis
mitzuführen. Halter aus nicht europäischen Ländern,
die über keinen EU-Pass verfügen, müssen einen tierärztlichen
Nachweis erbringen, dass das Tier gesund ist und über einen gültigen
Impfschutz gegen Tollwut verfügt. Das Tier muss zudem durch eine
Tätowierung oder einen Mikrochip identifizierbar sein.
Cane
- Hund
Spiaggia per cani - Hundestrand
Libretto sanitario - Gesundheitszeugnis
Rabbia - Tollwut
Guinzaglio - Hundeleine
Museruola - Maulkorb
Canile - Hundezwinger
Ciottola - Freßnapf
Veterinario - Tierarzt
Cibo per cani - Hundefutter
Nicht nur Hotels
haben sich auf Gäste mit Vierbeinern oder andere Haustiere spezialisiert,
auch Privatunterkünfte, Bauernhöfe, Ferienhäuser und
-wohnungen öffnen dem besten Freund des Menschen ihre Türen.
Hier finden Sie wunderschöne Unterkünfte die einen entspannenden
und harmonischen Urlaub mit Ihrem Vierbeiner zu einem unvergesslichen
Erlebnis werden lassen. Die ausgewählten Unterkünfte bieten
Tierhaltern den Vorteil, dass ihre Lieblinge auf jeden Fall mit im
Zimmer unterkommen.

Eine fast in
Vergessenheit geratene Schäferhundrasse sardischen Ursprungs:
Der "Pastore
Fonnese"
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Jedes Jahr mischen
sich zahlreiche Hunde, Katze und andere Haustiere unter die Flug-
oder Fährpassagiere in Richtung Sardinien, denn vor allem im
Urlaub möchten Tierfreunde sich nicht von ihren Lieblingen
trennen. Das ist verständlich und mit einigen Vorbereitungen
auch leicht auszuführen. Von kurzfristig geplanten Überfahrten
oder Flugreisen ist hingegen eher abzuraten.
Vor Antritt der Reise sollte man sich auf jeden Fall über die
Einreisebedingungen Italiens informieren, den EU-Heimtierausweis
auf den geforderten Stand bringen, die Beförderungsbedingungen
der Fähr- bzw. Fluggesellschaften durchgehen, ein Feriendomizil
auswählen, das das Mitführen von Haustieren auch bestätigt
und das Tier auf die Reise vorbereiten. Denn Urlaub ist auch für
Vierbeiner nicht alltäglich. Nicht nur Orts- und Klimaveränderung
sind anstrengend, obendrein kann es im Urlaubsland Krankheiten geben,
die im Heimatland nicht geläufig sind. Häufig reicht ein
einziger Zecken- oder Mückenstich, um die gefährlichen
Erreger der Babesiose oder der Leishmaniose zu übertragen:
Hundekrankheiten die unbehandelt tödlich verlaufen können.
Tierärzte raten daher vor Abreise unbedingt zu Impfschutz und
Prophylaxe.
Wellness für
den Hund und nicht nur für Menschen: Das erfrischende Bad im
glasklaren Meer
Sind diese Voraussetzungen erfüllt,
können Vierbeiner und andere Haustiere Ihre Reise und Ihren
Urlaub mit Herrchen und Frauchen so richtig genießen. Lediglich
zwei Fluggesellschaften nehmen keine Hunde, Katzen und Haustiere
mit an Bord: Bei den Low-Cost-Airlines Ryanair und Easy Jet heißt
es lapidar „Tiere sind nicht als Gepäck zugelassene Gegenstände“.
Einzige Ausnahme bilden Blinden- Gehörlosen- sowie andere vergleichbare
Servicehunde.
Wenn auch nicht in jedes Flugzeug, so dürfen Haustiere mit
Ihren Besitzern jedoch auf jede nach Sardinien fahrende Fähre
gehen. Wichtig ist, die Reedereien und Fluggesellschaften bereits
im Vorfeld über die vierbeinigen Passagiere zu informieren,
da insbesondere Airlines Ihre „tierischen“ Buchungen gut planen
müssen: Die meisten verfügen nur über begrenzte Kabinen-
und Frachtraumplätze.
Sardinien ist
eines der historischen Leishmaniose-Gebiete Italiens, das sich bis
heute erhalten hat. Vorsicht vor Sandmücken!
Entspannt reisen Vierbeiner und Haustiere allerdings nicht auf jedem
Schiff. Vor allem große Hunde werden bei Tirrenia Navigazione
und einigen Verbindungen der Grandi Navi Veloci noch in Zwingern
bzw. gesonderten Bereichen untergebracht. In gelockerter Atmosphäre
Meerluftschnuppern können Vierbeiner hingegen bei Sardinia
Ferries: Hier sind die Lieblinge von Herrchen und Frauchen bis auf
die Restaurants überall an Bord willkommen und gern gesehene
Gäste. Eine echte Ausnahme, denn Vierbeiner dürfen die
Innenräume anderer Fähren meist nicht betreten.
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