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Unser Tipp:
Telefonieren mit dem Mobiltelefon im Ausland auf das Nötigste beschränken! Nur für empfangene SMS wird keine Roaming-Gebühr fällig. Sonst kosten alle Leistungen extra. Roaming-Gebühren variiren, je nach dem in welchem Netz man im Ausland eingebucht ist. Deshalb rechtzeitig über das günstigste ausländische Netz informieren!


Wie heißt das auf Italienisch?
Telefonino/cellulare - Handy
Credito - Guthaben
Ricaricare - (Telefonkarte) aufladen
Rete - Netz
Digitare il numero - Nummer wählen
Occupato - Besetzt
Libero - Frei


 Vorwahlen: aus Sardinien
Deutschland
0049
Österreich
0043
Schweiz
0041
 
 Vorwahlen: nach Sardinien  
Deutschland
0039
Österreich
0039
Schweiz
0039
Achtung! Auch aus Gesprächen aus dem Ausland ins italienische Festnetz ist die "O" immer mitzuwählen! Mobiltelefonnummern hingegen führen keine "0"
 
Telefonieren - Unterwegs mit dem Mobiltelefon

Italien ist ohne Zweifel das Land der Handytelefonierer. Für jede noch so unwichtige Information wird per SMS und Handy kommuniziert. Dank gutem Netzausbau ist dies fast von jeder Ecke der Insel aus möglich - nur in den Bergen und einsamen Inselabschnitten können schon mal Funklöcher vorkommen. Wer sich mit einer deutschen, österreichischen oder schweizerischen Handy-Karte in einem italienischen Handynetz eingebucht, für den kann der Kommunikationsspaß schnell zum teuren Erlebnis werden. Das heimische Handy bucht sich problemlos in eines der vier italienischen Handynetze Vodafone, TIM, Wind oder H3G (Tre) ein und man kann telefonieren und Anrufe entgegennehmen. Allerdings wird für jeden Anruf, egal ob selbst getätigt oder empfangen, ein Aufschlag verlangt. Um die so genannten Roaming-Gebühren kommt selbst nicht herum, wer nur noch per SMS mit den Daheimgebliebenen kommuniziert. Denn auch hier muss für jede Nachricht extra bezahlt werden. Die Gebühr ist allerdings unterschiedlich hoch, je nachdem in welchem italienischen Netz das Handy mit der heimischen Karte eingebucht ist. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig beim heimischen Netzbetreiber oder Händler zu informieren, welches ausländische Netz das Günstigste ist. Dieses Netz muss dann manuell im Menü des Mobiltelefons eingestellt werden. Wer trotz aller Einschränkungen doch das Guthaben seiner Prepaid-Karte aufgebraucht hat, kann beispielsweise als deutscher Vodafone-Kunde die Guthabenkarten der italienischen Vodafone nutzen, um das Guthaben der heimischen Karte aufzuladen. Wichtig beim Aufladen ist allerdings, dass man auch bei Vodafone eingebucht ist! Dabei wird allerdings eine Bearbeitungsgebühr fällig. Die Guthabenkarten sind nicht nur in Zeitschriftenkiosken und Tabakläden, sondern oft auch an normalen Zigarettenautomaten erhältlich.



Eine günstigere Möglichkeit ist der Erwerb einer italienischen Handy-Karte, einer so genannten SIM. Dafür wird vor Ort aber in aller Regel eine italienische Steuernummer, ein Codice Fiscale benötigt. Wer einer Händlerin oder einem Händler aber mit einem freundlichen Lächeln begegnet, bei dem wird schon mal ein Auge zugedrückt. Oder der Händler errechnet die Steuernummer direkt aus den Kundendaten. Aber auch im Internet werden mittlerweile ausländische Prepaid-Karten durch deutsche Zwischenhändler zum Kauf angeboten. Oder ehemalige Italien-Urlauber versteigern ihre nicht mehr benötigte SIM bei Ebay.

Mobiles Internet und WAP auf dem Handy

Wer mit dem Laptop oder dem Handy online gehen will, der sollte sich im Vorfeld bei seinem heimischen Mobilfunkanbieter über Tarife und Leistungen informieren. Mit speziellen Datentarifoptionen fürs mobile Arbeiten im Ausland hat man die Kosten im Griff. In der Regel müssen keine Parameter im Telefon, Datenkarte oder iphone verändert werden, sondern die Geräte buchen sich automatisch ein.
In den Ballungszentren und Ferienregionen Sardiniens ist schnelles Internet über UMTS und HSDPA problemlos möglich und selbst viele abgelegene Gemeinden auf Sardinien sind mittlerweile mit einem schnellen mobilen Internetsignal versorgt. Breitband-Internet über DSL-Leitungen ist auf Sardinien fast überall verfügbar. Allerdings sind kostenlose Hotspots und Cafés mit WiFi-Netz eher selten anzufinden.



Mobil-Teil von Timo G. Lutz

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Letzte Änderung:
24. März 2009

 

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