Telefonieren mit
dem Mobiltelefon im Ausland auf das Nötigste beschränken!
Nur für empfangene SMS wird keine Roaming-Gebühr fällig.
Sonst kosten alle Leistungen extra. Roaming-Gebühren variiren,
je nach dem in welchem Netz man im Ausland eingebucht ist. Deshalb
rechtzeitig über das günstigste ausländische Netz informieren!

Telefonino/cellulare
- Handy
Credito - Guthaben
Ricaricare - (Telefonkarte) aufladen
Rete - Netz
Digitare il numero - Nummer wählen
Occupato - Besetzt
Libero - Frei
Achtung! Auch aus Gesprächen aus dem Ausland ins italienische
Festnetz ist die "O" immer mitzuwählen! Mobiltelefonnummern
hingegen führen keine "0"
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Italien ist ohne Zweifel
das Land der Handytelefonierer. Für jede noch so unwichtige
Information wird per SMS und Handy kommuniziert. Dank gutem Netzausbau
ist dies fast von jeder Ecke der Insel aus möglich - nur in
den Bergen und einsamen Inselabschnitten können schon mal Funklöcher
vorkommen. Wer sich mit einer deutschen, österreichischen oder
schweizerischen Handy-Karte in einem italienischen Handynetz eingebucht,
für den kann der Kommunikationsspaß schnell zum teuren
Erlebnis werden. Das heimische Handy bucht sich problemlos in eines
der vier italienischen Handynetze Vodafone, TIM, Wind oder H3G (Tre)
ein und man kann telefonieren und Anrufe entgegennehmen. Allerdings
wird für jeden Anruf, egal ob selbst getätigt oder empfangen,
ein Aufschlag verlangt. Um die so genannten Roaming-Gebühren
kommt selbst nicht herum, wer nur noch per SMS mit den Daheimgebliebenen
kommuniziert. Denn auch hier muss für jede Nachricht extra
bezahlt werden. Die Gebühr ist allerdings unterschiedlich hoch,
je nachdem in welchem italienischen Netz das Handy mit der heimischen
Karte eingebucht ist. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig beim
heimischen Netzbetreiber oder Händler zu informieren, welches
ausländische Netz das Günstigste ist. Dieses Netz muss
dann manuell im Menü des Mobiltelefons eingestellt werden.
Wer trotz aller Einschränkungen doch das Guthaben seiner Prepaid-Karte
aufgebraucht hat, kann beispielsweise als deutscher Vodafone-Kunde
die Guthabenkarten der italienischen Vodafone nutzen, um das Guthaben
der heimischen Karte aufzuladen. Wichtig beim Aufladen ist allerdings,
dass man auch bei Vodafone eingebucht ist! Dabei wird allerdings
eine Bearbeitungsgebühr fällig. Die Guthabenkarten sind
nicht nur in Zeitschriftenkiosken und Tabakläden, sondern oft
auch an normalen Zigarettenautomaten erhältlich.

Eine günstigere Möglichkeit ist der Erwerb einer italienischen
Handy-Karte, einer so genannten SIM. Dafür wird vor Ort
aber in aller Regel eine italienische Steuernummer, ein Codice Fiscale
benötigt. Wer einer Händlerin oder einem Händler
aber mit einem freundlichen Lächeln begegnet, bei dem wird
schon mal ein Auge zugedrückt. Oder der Händler errechnet
die Steuernummer direkt aus den Kundendaten. Aber auch im Internet
werden mittlerweile ausländische Prepaid-Karten durch deutsche
Zwischenhändler zum Kauf angeboten. Oder ehemalige Italien-Urlauber
versteigern ihre nicht mehr benötigte SIM bei Ebay.
Wer mit dem Laptop oder dem Handy online gehen will, der sollte
sich im Vorfeld bei seinem heimischen Mobilfunkanbieter über
Tarife und Leistungen informieren. Mit speziellen Datentarifoptionen
fürs mobile Arbeiten im Ausland hat man die Kosten im Griff.
In der Regel müssen keine Parameter im Telefon, Datenkarte
oder iphone verändert werden, sondern die Geräte buchen
sich automatisch ein.
In den Ballungszentren und Ferienregionen Sardiniens ist schnelles
Internet über UMTS und HSDPA problemlos möglich und selbst
viele abgelegene Gemeinden auf Sardinien sind mittlerweile mit einem
schnellen mobilen Internetsignal versorgt. Breitband-Internet über
DSL-Leitungen ist auf Sardinien fast überall verfügbar.
Allerdings sind kostenlose Hotspots und Cafés mit WiFi-Netz
eher selten anzufinden.
Mobil-Teil von Timo G. Lutz
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Letzte Änderung:
24. März 2009
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