Mit so genannten
Calling Cards können Telefongebühren gespart werden. In
Italien unter anderem mit der Tiscali Card oder einer Calling Card
der Deutschen Telekom.
Cabina
telefonica - Telefonzelle
Carta telefonica - Telefonkarte
Monete - Münzen
Digitare il numero - Nummer wählen
Occupato - Besetzt
Libero - Frei
Neues
Telecom-Telefon
Achtung! Auch
aus Gesprächen aus dem Ausland ins italienische Festnetz ist
die "O" immer mitzuwählen! Mobiltelefonnummern hingegen
führen keine "0" |
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Eines der Markenzeichen der Telecom Italia waren die orangenen
Telefonanlagen. Sie sind jetzt nur noch selten zu finden. Seit Ende
2000 werden die alten farbigen Apparate nach und nach mit coolen
Kartentelefonen aus gebürsteten Metall ersetzt. Sie sind pflegeleicht
und die runden Konturen betonen die Leichtigkeit des Designs. Wer
telefonieren möchte sollte sich entweder mit reichlich Kleingeld
eindecken oder eine Telefonkarte erstehen, da viele Apparate bald
nur noch mit der Karte funktionieren. Telefonkarten gibt es beim
Zeitschriftenhändler, in den Tabakläden, in Bars oder
bei der Post.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die perforierte Ecke (6)
noch an der Karte ist, denn die muss erst bei der Benutzung abgebrochen
werden. Wer viel ins Ausland telefoniert, kann auch eine internationale
Telefonkarte erstehen. Mit ihr kann man sowohl vom öffentlichen
Apparat, als auch vom Haustelefon oder Hotel aus Gespräche
führen. Dazu muss man die auf der Karte angezeigt Nummer wählen
und den Anweisungen der elektronischen Ansage folgen. Achtung: Diese
Karte nicht in das öffentliche Telefon stecken!
Das links abgebildete orangene Telefon akzeptiert seit März
2002 nur noch Euro-Münzen und Karten. Wer mit der Karte telefonieren
möchte, steckt diese, nachdem er die Perforierung abgebrochen
hat, in den Kartenschlitz (1). Hat man das Gespräch beendet
und den Hörer wieder aufgelegt, wird die Telefonkarte aus dem
unteren Schlitz (2) wieder ausgeworfen. Das Telefon ziegt noch ein
Guthaben an und ihr möchtet noch ein Gespräch führen?
Kein Problem, ohne den Hörer aufzulegen drückt man einfach
auf die Taste (3). Sobald das Freizeichen ertönt, kann die
neue Rufnummer gewählt werden. Es kann natürlich auch
vorkommen, dass das öffentliche Telefon nicht funktioniert!
In der Regel wird das über ein rot leuchtendes Lämpchen
(5) angezeigt. In diesem Fall keine Münzen oder Telefonkarten
einstecken. Die meisten öffentlichen Fernsprecher sind aber
heute mit neuen Geräten ausgestattet. Das links abgebildete
neue silberfarbene Telefon akzeptiert nur Telefonkarten.
Nicht nur bei Fern- sondern auch bei Ortsgesprächen in und
nach Italien muss die Vorwahl immer mitgewählt werden. Bei
Mobiltelefonnummern entfällt seit 2002 die Null. Wer günstig
telefonieren möchte, sollte Sonnabends nach 13:00 Uhr oder
Sonntags anrufen. Wochentags erst ab 18:30 Uhr, dann aber bis 8:00
Uhr morgens.
 7
Eine Alternative zur Telecom-Karte ist die TISCALICARD
(7), die Telefonkarte einer privaten sardischen Telefongesellschaft.
Auf der Rückseite befindet sich eine Telefonnummer und eine
Geheimnummer. Achtung: Diese Karte wird nicht in das öffentliche
Telefon gesteckt! Man wählt einfach die erste Nummer auf der
Rückseite der Karte, wartet auf das OK der elektronischen Ansage
auf italienisch und englisch, rubbelt dann die besagte Geheimnummer
frei und gibt diese ein. Erst dann wird die gewünschte Rufnummer
gewählt. Die TISCALICARD funktioniert von Festnetzanschlüssen,
Telefonzellen und italienischen Handys aus. Übrigens: Mit der
TISCALICARD können bis zu 70% der Telefonkosten eingespart
werden. Die Karte funktioniert auch bei Ortsgesprächen.
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Letzte Änderung: 25. August 2004 |