Vorsicht beim Einwerfen
der Post in den Briefkasten. Der hat nämlich zwei Schlitze: links
wirft man Briefe und Karten ein, die von der Post in die Stadt befördert
werden sollen, rechts hingegen wirft man Briefe und Karten ein, die
ins übrige In- oder Ausland gelangen sollen. |
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Jeder noch so kleine Ort auf Sardinien hat sein Postamt. In der
Regel haben die meisten wochentags von 8:20 bis 13:20 Uhr geöffnet.
In den größeren Orten haben die Hauptpostämter durchgehend
bis 18:30 Uhr geöffnet. Samstags schließen die Postämter
um 13:20 Uhr.
Wer noch nie in einem italienischem Postamt war, wird sich über
die oft langen Schlangen und das Gedränge vor den Schaltern
wundern. Tatsache ist, dass viele Italiener ihre Telefon-, Wasser-
und Stromrechnungen immer noch direkt am Postschalter bezahlen.
Hinzu kommt das Heer der Rentner, die sich pünktlich am Monatsende
oder -anfang ihre Rente bar auszahlen lassen.
Wer ein Paket nach Deutschland, Österreich oder in die
Schweiz aufgeben möchte, der stelle sich auf eine lange Beförderungszeit
ein: Offiziell fünf Tage, in der Regel aber mindestens drei
bis vier Wochen. Mit den Briefen und Postkarten geht es mittlerweile
etwas schneller, was nicht heißen soll, dass es manchmal trotzdem
noch drei Wochen dauert!
Briefmarken gibt es natürlich am Postschalter, aber
auch im Tabakladen. Postkarten und Briefe ins europäische Ausland
müssen mit einer Briefmarke im Wert von 0,65 Euro frei gemacht
werden.
Seit 2007 gibt es nur noch die Expresspost "Posta Prioritaria"
zur Beförderung von Briefen, Karten und Paketsendungen
in Rekordzeit (24 Stunden ins Inland, 48 - 72 Stunden ins restliche
europäische Ausland).
Allerdings sollten die Briefe innerhalb der auf den Postkästen
angegebenen Uhrzeit eingeworfen werden. In der Regel werden Briefkästen nur einmal täglich geleert.
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