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Wanderführer:
Mehr Infos unter Reiseliteratur
 
Der Sardinien.com-Wanderführer: Interessante Wandergebiete und schöne Routenvorschläge mit vielen praktischen Informationen

Kein Grund zur Panik, wenn auf Sardinien mal nicht die Sonne scheint! Die Insel begeistert nicht nur mit traumhaft schönen Stränden und Buchten, sondern auch mit Wandergebieten und Naturparks. Atmen Sie den Duft von Thymian, Pinien und Wacholder ein; lauschen Sie der Stille der Berge und genießen Sie die Weite des Horizonts!
Von entspannenden Strandspaziergängen über leichte Wanderungen bis hin zu anstrengenden Trekkingtouren können Sie hier fast alles machen. Selbst ein Teil des berühmt-berüchtigten „Selvaggio Blu“ - einer der schwierigsten alpinen Weitwanderwege in Italien - führt durch die Insel.




Geologie
Der „kleine Kontinent“ besticht mit seinem geologisch sehr abwechslungsreichen Charakter. Es gibt Gebirgsgruppen unterschiedlichen Materials: Vulkan-, Schiefer-, Granit- oder Kalkstein - eine Vielfalt, die auch für Kletterer interessant ist.
Die höchste Erhebung liegt mit der Punta La Marmora (1833m) im Gennargentu-Massiv. Highlights sind zudem die Schlucht Su Gorropu und das prähistorische Höhlendorf Tiscali im Supramonte, allerdings nur geeignet für „Kraxel“-Freunde.
Weniger gebirgig, dafür viel angenehmer zum Laufen sind die so genannten „Giare“. Auf diesen Hochebenen, wie zum Beispiel die Giara di Gesturi, können verschiedene Tiere und speziell Vögel beobachtet werden.

Beste Zeit zum Wandern
Auf Sardinien kann man eigentlich fast das ganze Jahr über wandern - die Hitze im Juli und August sollte man allerdings nicht unterschätzen. Kein Italiener würde sich in dieser Zeit freiwillig auch nur mehr als unbedingt nötig bewegen. Anstrengende Touren, die über den Weg zum Strand hinausgehen, sollte man deshalb an den extremen Sonnentagen vermeiden. In den Wintermonaten kommt es in den höheren Lagen häufig zu Schneefällen. Allerdings bleibt eine Gegend nur selten über längere Zeit weiß. Am besten eignen sich also Frühjahr und Herbst für längere Wandertouren.

Anforderung
Zum einen sollten Sie, wie bereits erwähnt, nicht die Hitze unterschätzen und genügend zu Trinken mitnehmen; zum anderen sollten Sie eine Kopfbedeckung dabei haben.
Das Wichtigste ist in jedem Fall aber ein guter Orientierungssinn. Detaillierte Karten für Sardinien sind Mangelware (das gilt vor allem für Querfeldein-Wanderungen), viele Wege sind nicht ausreichend markiert und nicht alle Wanderführer beschreiben ihre Touren eindeutig.
In den lokalen Zeitungen liest man immer wieder von Suchaktionen unvorsichtiger Individualwanderer, die sich in den unzugänglichen Gegenden des Inselinneren verirrt haben, denn auf Handy-Empfang kann man dort nicht hoffen. Einige Regionen überlegen sogar schon, Mikrochips an „Auf-eigene-Faust-Wanderer“ zu verleihen, um so die immensen Kosten der Suchaktionen einzudämmen.

Anfahrt zu den Wandergebieten
Ein Problem könnte die Erreichbarkeit der Wanderziele darstellen. Nur wenige Gebiete werden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren. Die meisten der in den gängigen Reiseführern vorgestellten Touren befinden sich in abgelegenen Regionen, in die Sie nur mit dem eigenen Fahrzeug kommen. Deshalb sollen im Sardinien.com-Wanderführer auch einige schöne Rundwanderungen hervorgehoben werden, die von Ortschaften aus beginnen oder mit Bus und Bahn erreichbar sind.


Text: Susanne Günther (10/2005)

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Wie heißt das auf Italienisch?
Escursione - Ausflug
Itinerario - Tour
Guida - Bergführer
Passeggiata - Spaziergang
A piedi - Zu Fuss
Scalare - Klettern
Montagna - Berg
Monte - Hügel
Grotta - Grotte
Zaino - Rucksack


















 
 
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