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Charakterisierung: Gebirgswanderungen mit unterschiedlichen
Schwierigkeitsgraden;
Erreichbarkeit mit dem Auto: S.S. 125 Capoterra
Santadi;
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Keine öffentlichen Verkehrsmittel;
Um dem seltenen sardischen Hirsch ein sicheres Refugium zu bieten,
hat der World Wide Fund for Nature (WWF) den Naturpark „Oase Monte
Arcosu“ eingerichtet, der seit 1986 im Privatbesitz der Organisation
ist.
Momentan erstreckt sich der Park über 3600 ha, soll aber nach
und nach vergrößert werden. Nicht nur der Hirsch, sondern
auch andere gefährdete Tier- und Pflanzenarten finden hier
Schutz.
Das dicht bewaldete und weitgehend naturbelassene Gebiet ist von
Bächen und Rinnsälen, die im Sommer austrocknen, durchzogen.
Durch das Unterholz streifen Wildkatzen, Wildschweine und Marder;
über den Baumkronen kreisen Königsadler, Turmfalken und
Sperber. Auch die Pflanzenwelt bietet ihre Schätze: Allein
in diesem Gebiet können Liebhaber über zwanzig verschiedene
Orchideen-Arten bestaunen.

Um den Park-Besuchern Flora und Fauna näher zu bringen, hat
der WWF einen Naturlehrpfad angelegt und ein Besucherzentrum eingerichtet,
in dem Sie Informationen zu möglichen Wanderrouten erhalten.
Außerdem werden geführte Touren durch das Gelände
angeboten.
Achtung! Der Park ist nur samstags und sonntags für Besucher
und Gäste geöffnet. Im August und September, der Paarungszeit
der sardischen Hirsche, bleibt er die ganze Zeit über geschlossen.
Anfahrt: Der Park liegt südwestlich von Cagliari
zwischen Capoterra, Santadi und Siliqua. Von der Hauptstadt aus
fahren sie auf der S.S. 195 und biegen nach Capoterra ab. Durch
das Dorf geht es weiter Richtung Nordosten nach Santadi. Von dieser
Straße zweigt eine kleine Schotterpiste mit dem Wegweiser
„Oasi WWF“ ab, die allerdings in keinem guten Zustand sein soll.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Park nicht erreichbar.
Besucher, die eine geführte Tour buchen, werden von Capoterra
abgeholt (Mehr Informationen erteilt die "Cooperativa Il Caprifoglio",
E-mail cfoglio@tin.it).
Text: Susanne Günther (11/2005)
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