Der Sentiero 301 ist gut markiert
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Blick ins Tal nach Cala Domestica
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Die Traumbucht Cala Domestica ist eine
der wenigen flachen Küstenzugänge von Buggeru bis Nebida
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Charakterisierung: Wanderung mit unterschiedlichen
Schwierigkeitsgraden und schöner Bademöglichkeit in Cala
Domestica;
Erreichbarkeit mit dem Auto: Von Portixieddu oder
Nebida nach Buggerru; alternativ verkürzte Strecke ab dem Parkplatz
auf halber Strecke zwischen Abzweig Cala Domestica und Buggerru
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
ARST-Busse (ehemals Ferrovie Meridionali Sarde) von Iglesias nach
Buggerru;
Das ehemalige Bergarbeiterdorf Buggeru liegt in einer engen Schlucht,
die im offenen Meer endet. Am Hafen beginnt die 4-stündige
Rundwanderung Sentiero 301 (Cala Domestica/Medau Congia), der unübersehbar
mit rot-weiß-roten Markierung ausgewiesen ist. Nach dem Aufstieg
über Buggeru geht es durch duftende Heidesträucher auf
eine weite, grüne mit Ginsterbüschen, Zistrosen und Affodilllinlien
bewachsene Hochebene. Von hier hat man einen tollen Blick auf die
Berge des nördlichen Iglesiente und am Horizont auf das tiefblaue
Meer der sardischen Westküste. Vorbei an verlassenen Minengebäuden
führt ein Trampelpfad quer über die Ebene. Wem die 10
Kilometer Rundweg zu lang sind, kann auch hier erst einsteigen:
Ab dem ausgewiesenen Parkplatz auf halber Strecke der Landstraße
zwischen dem Abzweig Cala Domestica und Buggerru kann man ebenso
dem Sentiero 301 folgen.

Auf einem steilen Abstieg geht es hinunter in Richtung Cala Domestica.
Ein fruchtbares Tal mit großen Rosmarinbüschen und niedrigen
Strandkiefern wird zur Küste hin immer sandiger und hinter
einer Biegung fällt der Blick ganz plötzlich auf das glitzernde
Meer: Die Traumbucht Cala Domestica liegt nach zweistündiger
Wanderung direkt vor uns. Wen schon die erste Bucht beeindruckt,
der kommt nach dem kurzen Weg durch einen Felstunnel aus dem Staunen
nicht mehr heraus: Plötzlich liegt der goldgelb glänzende,
breite, weite Sandstrand der Cala Grande vor dem Wanderer.

Die Bucht von Cala Domestica ist ein tiefer Fjord, der sich in die
felsige Costa di Nebida einschneidet. Deshalb sammelt sich hier
leider auch viel Treibgut an. Sie ist einer der wenigen flachen
Küstenzugänge zwischen Buggeru und Nebida und wurde deshalb
in der Vergangenheit auch rege zum Abtransport von Bodenschätzen
und Holzkohle benutzt. Die Reste alter Lagerhäuser sowie der
kleine Felstunnel belegen, dass die Bucht als Naturhafen genutzt
wurde. Von dieser zeit zeugen auch noch die Reste der Eisenbahnstrecke,
die uns auf dem Weg das Tal hinauf begleiten. Auf der Landstraße
geht es zurück in Richtung Buggeru. Wer den Weg entlang der
Straße vermeiden will, geht einfach auf dem Hinweg zurück.
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