Mehr Infos unter Reiseliteratur

Dieser Leuchtturm wurde zum Luxushotel
umgebaut
Escursione - Ausflug
Itinerario - Tour
Guida - Bergführer
Passeggiata - Spaziergang
A piedi - Zu Fuss
Scalare - Klettern
Montagna - Berg
Monte - Hügel
Grotta - Grotte
Zaino - Rucksack

Der Weg zum Leuchtturm Capo Spartivento
mit betörendem Duft der Macchia
|
|
Charakterisierung: Strand- und Küstenwanderung
ohne Schatten, gleicher Hin- und Rückweg;
Schwierigkeitsgrad: Einfach, einige Stellen etwas
anspruchsvoller (steinige Pfade);
Dauer: ca. 2,5 Stunden eine Strecke
Erreichbarkeit mit dem Auto: Ab Cagliari auf der
S.S. 195
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bus ab Stazione ARST am Busbahnhof Cagliari, nach Chia (Baia oder
Bivio)
Entlang der Südküste zieht sich ein breiter, feinkörniger
Strand von der Torre di Chia bis hin zum Capo Spartivento. Daran
schließt eine eher felsige Küstenlandschaft bis zur Cala
Antoni Areddu im Westen an. Badespaß im türkisblauen
Meer und angenehmes Wandern lassen sich hier ohne Probleme miteinander
verbinden. Und sollte gerade mal kein Badewetter sein, dann lohnt
es sich immer noch, den schnittigen Surfern und Kite-Surfern bei
ihren Manövern zuzuschauen.
Landeinwärts liegen zwei große, flache „Stagni“ (Lagunenseen),
an denen Sie mit etwas Glück sogar Flamingos beobachten können.
Die Route eignet sich gut für einen Ausflug mit größeren
Kindern.
Der schattenlose (!) Wanderpfad zieht sich immer entlang des Strandes
und der Küste, von der Sie die ganze Zeit eine herrliche Sicht
auf das Meer haben. Der felsige Boden ist von einer dichten Macchia
überzogen: gerade im Frühjahr und im Herbst steht diese
in leuchtendem Weiß, Gelb und sattem Grün; dazwischen
Bergziegen, deren Glöckchen schon von Weitem zu hören
sind.
Fast die Hälfte der Strecke ist geschafft! Die Bucht Cala Cibudda,
auch Cala Cipolla (Zwiebelbucht) genannt, lädt zu einem erfrischenden
Bad ein
Unterwegs kommen Sie an einem alten Leuchtturm vorbei, der in der
Zwischenzeit zu einem ganzjährig geöffneten Luxushotel
umgebaut wurde. In der Nebensaison kann man hier schon ab 3.500
€ pro Woche residieren. In der Nähe auf dem Monte Sa Guardia
Manna steht ebenfalls ein zerstörtes Gebäude. Hierbei
handelt es sich um einen ehemaligen militärischen Wachposten.
Wiedehergerichtet gäbe diese Ruine ein wahrlich herrliches
Wochenendhäuschen ab!

Für eine Strecke braucht man in etwa 2,5 Stunden, Hin- und
Rückweg sind identisch. Unterwegs gibt es übrigens keine
Verpflegungsmöglichkeiten, nehmen Sie also selbst etwas zu
trinken und zu essen mit.
Mit dem Auto erreichen Sie Chia (auf der S.S. 195) ohne Probleme;
auch die Anfahrt mit dem Bus ab Cagliari (Autostazione ARST am Bahnhof)
stellt keine größere Schwierigkeit dar. Allerdings sollten
Sie immer daran denken, dass die Busse Sonntags (festivo) viel seltener
fahren als unter der Woche! Die Haltepunkte heißen „Bivio
Chia“ und „Baia Chia“. Zweiter ist näher am Strand (ca. 10
Minuten). Sagen Sie dem Busfahrer vorher Bescheid, dass Sie dort
aussteigen möchten und fragen Sie, ob der Bus auf der Rückfahrt
an der selben Stelle hält. Wichtig: machen Sie dem nahenden
Busfahrer mit einem Handwink deutlich, dass Sie einsteigen möchten,
sonst fährt er vorbei.
Text: Susanne Günther (11/2005), Foto:
Susanne Günther (1), Timo Gerd Lutz (2). Aktualisiert (1/2012)
< zurück
|