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Die Felsnadel Punta Caroddi markiert
die Cala Goloritzé
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Durch Geröllfelder geht es immer
bergab. Ab und an spenden Büsche und Steineichen ein wenig Schatten.
Auf jeden Fall sollte man ausreichend Wasser mitnehmen, da es unterwegs
keine Quellen gibt.

Der atemberaubende Blick auf den Golfo di Orosei begleitet uns die
Wanderung über

Panorama der Hochebene Il Golgo
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Charakterisierung: mittelschwere Berg-Tal-Wanderung
ohne Schatten, gleicher Hin- und Rückweg; Bademöglichkeit
Schwierigkeitsgrad: Einfach, einige Stellen etwas
anspruchsvoller (steinige Pfade); festes Schuhwerk erforderlich
Dauer: ca. 1,5 Stunden je Strecke
Erreichbarkeit mit dem Auto: Über die S.S.
125 nach Baunei, im Ortskern der Ausschilderung in Richtung Il Golgo
folgen, Parkplatz Cala Goloritzé ist ausgeschildert. Vor
dem Beginn des Wanderwegs befindet sich ein bewachter Parkplatz
mit Einkehrmöglichkeit (Parkgebühr ca. 4,00 Euro pro Tag)
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Golgo-Hochebene ist nur zu Fuß zu erreichen. Mit den Bussen
der ARST bis Baunei, danach Ausschilderung folgen (etwa 15km).
Von der Hochebene Su Golgo führt der Wanderweg durch Geröllfelder
und uralte Kork- und Steineichenwälder in etwa 1,5 Stunden
zu einer der schönsten Badebuchten Sardiniens. Überragt
wird die kleine Kieselbucht von einer imposanten Felsnadel, die
dem Wanderer den Weg weist. Eingerahmt wird das ganze von einem
Felsvorsprung, in den Wind und Wellen ein Tor gegraben haben.
Ausgangspunkt der Wanderung ist der bewachte Parkplatz "Su
Sinniperu", der leicht zu finden ist. Die gesamte Strecke ist
markiert und kaum zu verfehlen. Zunächst führt der beliebte
Trampelpfad über eine Steigung hinweg, hinter der sich ein
atemberaubendes Panorama hin zum Meer eröffnet. Der Blick schweift
über den Golf von Orosei; das tiefe Blau des Meeres ist selbst
bei diesigem Wetter imposant. Vor uns liegt das Tal des Baches "Bacu
Goloritzé", rechts ist schon die spitze Felsnadel Punta
Caroddi zu sehen, die wie ein Leuchtturm den Postkartenstrand von
Cala Goloritzé markiert. Weiter geht es bergab vorbei an
Mastixsträuchern und Steineichen, die sich durch das lockere
weiße Kalksteingeröll gebohrt haben. Auf dem Weg liegen
einige alte Hirtenstallungen, die für Touristen wieder hergerichtet
wurden. Das Tal wird allmälich enger und es geht auf serpentinenartig
angelegten Geröllwegen in Richtung Meer. Am Fuße der
Felsnadel angekommen, fällt der Blick ganz unvermittelt auf
unser eigentliches Ziel: die Goloritzé-Bucht mit ihrem einmalig
tiefblauen, glasklaren Wasser und atemberaubend schönen weißen
Kieselsand!
Wind und Wellen haben in jahrhundertelanger Arbeit ein Tor in einen
Felsvorsprung gegraben. Das Felstor zählt zu den Naturdenkmälern
"Monumento Naturale della Sardegna" und darf nicht betreten
werden!
Ein ausgiebiges Bad gehört natürlich zum Pflichtprogramm
einer Trekking-Tour in die Cala Goloritzé. Und Taucherbrille
und Schnorchel nicht vergessen. Denn die Unterwasserwelt in der
Bucht ist wirklich sehenswert! Der feine Kieselsand darf übrigens
nicht mit nach Hause genommen werden. Zuviele Urlauber hatten in
den letzten Jahren die weißen Sandkügelchen als Souvenir
mitgenommen.
Hinter dem Strand liegt eine steile Wand aus Geröll, hinter
der zum späten Nachmittag die Sonne verschwindet und die Bucht
in Schatten legt. Deshalb sollte man eine Wanderung nach Goloritzé
am Vormittag starten, denn selbst in den Sommermonaten liegt die
Bucht ab etwa 17.00 Uhr im Schatten und der Badespass wird ein wenig
getrübt.
Der Rückweg dauert naturgemäß etwas länger,
da er bergaufwärts führt. Der schweißtreibende Aufstieg
wird gegen Ende der Wanderung mit einem schönen Ausblick auf
die immergrüne Golgo-Ebene belohnt.
Größere
Kartenansicht
Text und Fotos: Timo Gerd Lutz (10/2006)
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