Auf
dem Feld vor Tuili
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Von
der Giara über Buggerru nach Villasimius und Baunei - einmal
um die Insel fliegen
Wenn Frühlings- und Herbstwinde
durch die Wipfel streichen und sich auf dem glasklaren Wasser keine
Schaumkronen mehr brechen, ist auf Sardinien Gleitschirmfliegen
angesagt.
Gleitschirmflieger haben vielleicht den Artikel von Oliver Guenay
in der "Gleitschirm"-Ausgabe von April 2001 gelesen und
wissen, dass man auf Sardinien super am offenen Schirm fliegen kann.
Inmitten einer atemberaubenden Landschaft bieten die auf der gesamten
Insel verstreuten Startplätze sensationelle Flug- und Landemanöver
in steilen Geländen und Rinnen.
Micky Bauermeister hat es für uns ausprobiert und dabei festgestellt,
dass die Startplätze meist sehr schwierig zu finden sind, da
Anfahrtsbeschreibungen und Ausschilderungen fehlen. Zudem sollte
man immer ein Auge auf die knisternde, zum Teil dornige Macchia
haben.
Ein
gelungenes Flug- und Landemanöver
Gigantisch schön war es auf der (Hochebene in der Marmilla)
und in .
Zu beiden Startplätzen kommt man, wenn man den Ausschilderungen
zum "Altopiano della Gira" folgt.
In
an der rauen Südwestküste (Costa Verde) ist es trotz heftigem
Wind schön. Der Startplatz liegt ziemlich hoch im ehemaligen
Bergwerkgebiet (Malfidaneddu). Man landet direkt an der Küste
auf dem schönen Strand von S. Nicolao.
In Nuoro kann
man vom Monte Ortobene hingegen auf die Felder
der Ebene fliegen. Der sehr kleine Startplatz liegt auf der Straße
die zum Gipfel führt.
Über dem Bergdorf Baunei
liegt die Hochebene Il Golgo, die zu den bedeutendsten
Naturreservaten der Ogliastra
und der Insel gehört. Gleich am Eingang zur Hochfläche
liegt der Startplatz auf einem Felsvorsprung. Nach dem Absetzen
schöner Flug mit atemberaubendem Panorama.
In
gibt es zwei Startplätze. Der erste liegt kurz vor dem Ortseingang
bei Campus. Hinter der Käserei führt ein Weg zum etwa
20 Minuten entfernten Startplatz ohne Macchia. Bei guten Windbedingungen
kommt man zum ehemaligen Steinbruch!
Weitere Startplätze auf der Insel:
Alghero, Ploaghe, Bosa, Castelsardo, Capo Mannu, Montevecchio, Gonnosfanadiga,
Iglesias, Portoscuso, Dolianova, Nuraminis, Urzulei, Gavoi, Oliena
und Posada.
Text: Micky Bauermeister und Andrea Behrmann,
Letztes Update: 09.05.2008
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