Unser
Tipp:
Immer
wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Pan di Zucchero bei Nebida
>> Schachtanlage Porto Flavia
>> Tempel von Antas
>> Die Silberstadt Iglesias
>> Die Grotta di San Giovanni
>> Das Städtchen Villacidro
>> Ethnograf. Museum in Nuxis
>> Isola
di San Pietro & Carloforte
>> Mattanza in Carloforte
>> Die Insel
Sant'Antioco
>> Sant'
Antioco Martire
>> Handwerkliche
Schiffswerft
>> Freie Fahrt v. Olbia
nach S.Antioco
>> Die schönsten Badeziele
Wie
heißt das auf Italienisch?
Tempio - Tempel
Valle - Tal
Colonna - Säule
Iscrizione - Inschrift
Pietra - Stein
Luogo sacro - Heiligtum
Wichtige
Adressen:
Info
Società Start Uno
Piazza Gramsci - Fluminimaggiore
E-Mail: startuno@tiscalinet.it
Web: http://www.startuno.it/
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Die Gegend nördlich von Iglesias ist landschaftlich besonders
reizvoll: grüne Täler, kleine Berge, alte Steine, Traumstrände,
Bergwerkruinen doch vor allem Ruhe! Im südwestlichen Sardinien
prallen Vielfalt der Landschaft, wirtschaftliche Not und Verlassenheit
unvermittelt aufeinander. Das Berg- und Talland zwischen Iglesias
und Fluminimaggiore mit seiner intensiv duftenden Macchia und wenigen
Eichen lockt heute hauptsächlich Individualreisende. Ihnen
wird schnell deutlich, dass die Bewohner der Region von der Situation
vor Ort nicht unberührt bleiben. Sie würden sich einen
regeren Tourismus wünschen.
Wunderschön gelegen: Der Antas-Tempel
Video
Clip Tempio di
Antas
Hier, in dieser Einsamkeit, etwa 20 Kilometer nördlich von
Iglesias steht grauer Stein auf grüner Wiese, an den Hängen
des Monte „Conca ‘e s’Omu”, ein imposantes historisches Heiligtum.
Als die Punier um das Jahr 500 v. Chr. diesen Tempel im Antas-Tal
bauten, muss der Ort schon von einer archaischeren Kultur als heilig
markiert worden sein. 1984 fanden Archäologen ganz in der Nähe
der Kultstätte mehrere Nuraghengräber. Später, in
der Caracalla-Kaiserzeit (211-217), wurde der Tempel von den Römern
abgerissen und neu errichtet. Das ehemals dem Gott Sid (für
die Punier der Sohn Melkarts) geweihte Heiligtum wurde nun nach
dem Sardus Pater (die Inschrift lautet „Templ(um) De Sardi Patris
Bab“) benannt. Von dem älteren punischen Tempel sind nur noch
Rudimente von Grundmauern zu sehen. Auch von dem römischen
Heiligtum ist nicht viel erhalten geblieben. Plünderer haben
die Treppe zum Tempel gesprengt und im Zweiten Weltkrieg wurden
die Bleiklammern, die die einzelnen Steinblöcke zusammenhielten,
entfernt. Die Blöcke stürzten ein und aus den Klammern
wurden Patronen gefertigt. Das bemerkenswerteste erhaltene Zeugnis
aus dieser Zeit sind sechs Säulen und das Fundament. Interessant
ist auch, dass der römische Tempel genau wie sein punischer
Vorläufer in eine nordwestliche Richtung gewendet ist. Normalerweise
haben die Römer ihre Tempel aber nach Osten gerichtet.
Anfahrt: Auf der S.S. 130 nach Iglesias, dann auf
der S.S. 126 bis Richtung Fluminimaggiore. Nach 16 Kilometern ist
der Weg ausgeschildert.
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