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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Pan di Zucchero beiNebida
>> Schachtanlage Porto Flavia
>> Tempel von Antas
>> Das Städtchen Villacidro
>> Ethnograf. Museum in Nuxis
>> Mattanza in Carloforte
>> Die Insel Sant'Antioco
>> Sant' Antioco Martire
>> Handwerkliche Schiffswerft
>> Freie Fahrt v. Olbia nach S.Antioco


Wie heisst das auf Italienisch?
Nave - Schiff
Peschereccio - Fischerboot
Barca - Boot
Cantiere navale -
Schiffswerft
Legno -
Holz
Rete - Netz
Lungomare - Strandpromenade
Strada statale - Staatsstrasse
Strada biancha - Unbefestigte Strasse


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Ferienhäuser
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Wichtige Adressen:
Die Schiffswerft von Giulio Balia

befindet sich am Ende der Hafenpromenade in S. Antioco. Am besten man fragt direkt am Hafen
nach Giulio Balia und seinen Söhnen.




Giulio Balia bei der Arbeit
Giulio Balia bei der Arbeit
Giulio Balia einer der letzten "Mastri d' Ascia"

Das ist Giulio Balia. Eigentlich ist er schon pensioniert. Aber wenn er eine freie Minute hat, dann fährt er in seine Werkstatt. Da arbeiten seine Söhne Nazareno und Antonio, um noch in Handarbeit Fischerboote zu bauen oder Reparaturen an den Kuttern der Fischer der Umgebung vorzunehmen.

Giulio Balia vor einem von ihm gebauten Schiffsrumpf S. Antioco
Giulio Balia vor einem von ihm gebauten Schiffsrumpf

Die Schiffswerft am Ende der Hafenpromenade von S. Antioco ist dafür im ganzen Ort bekannt. Ausgerechnet in S. Antioco. Weiss man doch, dass die Fischer dieser Insel vor der sardischen Südwestküste eigentlich keine Seefahrer im engeren Sinne sind. Anders als die Sizilianer, die sich fast bis an die Küsten Afrikas schieben, laufen die Fischer S. Antiocos abends immer wieder in den kleinen Hafen der Insel ein. Die Aussicht sich weiter als 15 Seemeilen von der Küste zu entfernen, lösst bei ihnen keine Begeisterung aus.

In der Konstruktionshalle
In der Konstruktionshalle


Der junge Giulio Balia machte seine erste Bekanntschaft mit der Axt als er noch nicht ganz siebzehn Jahre alt war. Damals, vor fünfzig Jahren, gab es mehrere Schiffswerften in S. Antioco. Er ging bei seinem Meister in die Lehre und war begeistert. Die kreative Arbeit mit dem Holz machte ihm Spass. Nach der Lehre machte er seine Meisterprüfung zum "Mastro d' Ascia". So nannte man die Schiffsbauer damals, weil sie das Holz mit Axthieben in die richtige Form schlugen. Diesen Brauch hat er dann nur zu gerne an seine Söhne weitergegeben.

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