Home
  Rundreise
  Baronia
  Barbagia
  Campidano/Cagliari
  Costa del Sud
  Costaverde
  Gallura
  Marghine/ Planargia
  Ogliastra
  Oristanese/ Sinis
  Sarcidano/Marmilla
  Sarrabus/Costa Rei
  Sassarese
  Sulcsis/Iglesiente



Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Pan di Zucchero bei Nebida
>> Schachtanlage Porto Flavia
>> Tempel von Antas
>> Die Silberstadt Iglesias
>> Die Grotta di San Giovanni
>> Das Städtchen Villacidro
>> Ethnograf. Museum in Nuxis
>> Isola di San Pietro & Carloforte
>> Mattanza in Carloforte
>> Die Insel Sant'Antioco
>> Sant' Antioco Martire
>> Handwerkliche Schiffswerft
>> Freie Fahrt v. Olbia nach S.Antioco
>> Die schönsten Badeziele



Wie heißt das auf Italienisch?

Viaggio - Reise
Autostrada - Autobahn
Macchina - Auto
Traghetto - Fähre
Porto - Hafen
Ponte - Brücke
Corsa diurna - Tagesfahrt
Corsa notturna - Nachtfahrt

Unterkünfte im Sulcis-Iglesiente:
Hotels in Calasetta
Ferienwohnungen in Calasetta
B&B in Teulada

Unser Tipp:

Auf Carloforte: Hotel Riviera





Die malerische Chiesa di Sant' Antioco
Die malerische "Chiesa di Sant' Antioco"
 

Wichtige Adressen:
Info
Az. Autonoma per il Turismo

Via Castello Piro, 1 - Olbia
Tel.: +39/0789/21453

Das besondere Vergnügen: Freie Fahrt von Olbia nach S. Antioco

Warum hetzen die Leute eigentlich ständig? Immer in Eile von einem Platz zum anderen. Blankes Entsetzen, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel streiken oder gar versagen. Wer mit seinem PKW in den Urlaub fährt, kommt dem Hast-Syndrom entgegen: Keine übertriebene Eile - und zumindest auf Sardinien staufreie Strecken. Wie man sich so fühlt auf den Straßen der Insel und wie es sich so fährt bei Dunkelheit, hat Olaf hier beschrieben: Ein nächtliches Road-Movie zum Einstimmen.

Ich bin zwar kein gebürtiger Sarde, doch seit etwa zehn Jahren leidenschaftlicher Inselfan. Mein Stiefvater kommt nämlich aus Sardinien und hat bis Mitte der 1980er Jahre dort regelmäßig Urlaub gemacht. 1992 kam ich also auf die Idee: wir fahren mal mit dem Auto runter. Für meine Eltern das erste Mal - sonst nur mit dem Flieger! Die Planung übernahm ich. Viele Tipps kamen aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern. Das sah dann natürlich so aus: Die Straßen da unten, die haben überall tiefe Schlaglöcher! Da geht das Auto kaputt! Und Ähnliches! Also hab ich erst mal die Fähre ausgesucht: Tirrenia - na ja, Dschungel im Prospekt, Sardinia Ferries - gleiches Preisniveau, Moby Lines - intressant, denn das Auto kostete auf der Rückfahrt nur den halben Preis. Ich habe also gebucht: Tagesüberfahrt, Auto, 4 Erwachsene, Hin- und Rückfahrt: Knappe 250,00 Euro.

Feuchtgebiete: der Lagunensee vor Sant' Antioco
Feuchtgebiete: der Lagunensee vor "Sant' Antioco"

Mit Überquerung der Schweizer Grenze kam zum ersten Mal Urlaubsfeeling auf, mit unserer Einreise nach Italien fühlte ich mich wie Neugeboren: Como, Mailand, die ersten Eindrücke vom Land, die Autostrada 1 bis nach Parma, die ungewohnten Mautstellen, die A15 nach La Spezia, einfach herrlich durch diese Landschaft zu fahren. Auf der Fahrt nach Livorno hing schon der Duft von Salzwasser in der Luft. Es war übrigens eine Nachtfahrt mit Sonnenaufgang auf der A15 - ein schönes Bild. In Livorno haben wir den "Porto" gesucht und sind gleich einmal im Kreis gefahren. Ich finde das gehört beim ersten Mal dazu! Im Schiff ging es gleich rauf aufs Sonnendeck. Hier ging der Kampf um die Liegestühle los. Es wurde warm, und pünktlich um 10.00 Uhr gings los. Unbeschreiblich schön! Die Schiffsbesatzung füllte den Pool mit Wasser und die Kinder hatten ihren Spass. Der erste Sonnenbrand ließ nicht lange auf sich warten, doch macht nichts - gehört auch dazu! Um 22.00 Uhr: Ankunft in Olbia, runter vom Schiff! Ja, dann gings los. Ich durfte das letzte Stück mit meinem Auto selber fahren, vorher saß nämlich mein Bruder die ganze Strecke über am Steuer.

< zurück weiter >

 

  © Sardinien.com - info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung