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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien? Was gibt es Besonderes zu sehen. Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

>> Pan di Zucchero beiNebida
>> Schachtanlage Porto Flavia
>> Tempel von Antas
>> Das Städtchen Villacidro
>> Ethnograf. Museum in Nuxis
>> Mattanza in Carloforte
>> Die Insel Sant'Antioco
>> Sant' Antioco Martire
>> Handwerkliche Schiffswerft
>> Freie Fahrt v. Olbia nach S.Antioco



Wie heißt das auf Italienisch?

Escursione - Ausflug
Itinerario - Tour
Visita guidata - Führung
Strapiombo - Abgrund
Miniera -Bergwerk
Carbone -Kohle
Dune- Dünen
Scogliere - Felsen



Hotel
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Minihotel
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Ferienhäuser
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Wichtige Adressen:
Info
Società IGEA SpA

Führungen zur Saison, im Winter nur am Wochenende nach Vereinbarung
Tel.: +39/0781/491300
Fax: +39/0781/491395
Handy: +39/348/1549556
E-Mail: segr.igea@virgilio.it
Web: www.igeaminiere.it


Porto Flavia: eine verlassenen Schachtanlage in unberührter Natur


Die Gebiete Sulcis und Iglesiente boten sich den frühen Eroberern als günstiger Ausgangspunkt für ihr Vordringen. Schon die Phönizier hatten es auf die verschiedenen Mineralien, dessen Adern sich durch das gesamte Gebiet ziehen, abgesehen.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlebte der Bergbau auf Sardinien seine Blütezeit. Einer der berühmtesten Schächte steht heute verlassen im Südwesten der Insel, ganz in der Nähe des Dorfes Masua: Porto Flavia. So hieß die erste Tochter des Ingenieurs, der das Projekt für die Schachtanlage betreute. Durch duftende Macchialandschaft führt die "strada provinciale 12" eine Küstenstrasse nach Norden zum Strand von Porto Flavia und nach Masua. 1924 war es hier soweit: zwei übereinanderliegende Schächte, die 600 Meter ins Berginnere führten, wurden in Betrieb genommen.


Der Eingang zur Schachtanlage  Porto Flavia
Der Eingang zur Schachtanlage


Die wichtigsten Bodenschätze waren Blei, Zink, Silber und Quarz. Sie alle wurden über ein Förderband ans Tageslicht gebracht und mit Hilfe eines „beweglichen Armes“ direkt in den Kielraum der Schiffe verladen, denn der Schacht endete direkt über dem glasklaren türkisfarbenen Wasser. Für die damaligen Zeit eine kleine Revolution, wenn man bedenkt, dass viele Jahre lang Mineralien in Mastkörben von Menschen aus Carloforte, "galanze" genannt, auf die Schiffe verladen wurden.
Nach der schrittweisen Stilllegung von 1956 bis etwa 1985 verfolgt man in den letzten Jahren den Plan einer Umgestaltung der Schachtanlagen zum Besucherbergwerk. Die Idee kam nicht nur den Verantwortlichen des touristischen Parco-Geominerario-Projektes, sondern vor allem den Menschen, die jahrelang im Schatten der Förderanlagen gelebt haben. Die Mitarbeiter der IGEA sind ehemalige Minenarbeiter, die ihre Gäste gerne durch Tagesanlagen führen und dabei aus dem Nähkästchen plaudern. Das Gute an diesem Willkommensgruß ist, dass damit hoffentlich die Ungewissheit endet, was mit den verlassenen Anlagen in solch landschaftlich attraktiver Umgebung geschehen soll. Denn in den letzten Jahren schien bei der Suche von Investoren die Chance für ein umweltverträgliches Projekt so manches Mal verpasst. Heute dürfen wir uns freuen über den endlos weiten Blick über ein Meer, mit Wasser aus Glas, aus dem der berühmte „Pan di Zucchero“ ( ein 132 Meter hoher Kalkfelsen, Zuckerhut genannt und Wahrzeichen des Ortes) ragt.
Diese einsame Küstenlandschaft fasziniert durch ihre kilometerlangen Sandstrände und felsigen Buchten. Hinzu kommt, dass diese noch nicht überlaufen sind und ein Paradies fast unberührter Natur darstellen. Das klare, grünblaue Wasser läd zum Baden und zum Tauchen ein. Es gibt sie also noch, die einmaligen, stillen und vor allem von Sonnenschirmen wenig bespickten Strände.

Anfahrt: Von Cagliari aus auf der SS 130 Richtung Iglesias. Kurz vor Iglesias links abbiegen auf die SS 126 Richtung Sant' Antioco und der Ausschilderung nach Funtanamare - Nebida folgen.




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