Home
  Rundreise
  Baronia
  Barbagia
  Campidano/Cagliari
  Costa del Sud
  Costaverde
  Gallura
  Marghine/ Planargia
  Ogliastra
  Oristanese/ Sinis
  Sarcidano/Marmilla
  Sarrabus/Costa Rei
  Sassarese
  Sulcsis/Iglesiente

Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Die "Faradda dei Candelieri" in Sassari
>> Die Provinzhauptstadt Sassari
>> Santissima Trinità di Saccargia
>> Castelsardo: Festung mit Meerblick
>> Handwerk in Castelsardo
>> Alghero: Sardiniens katalanische Seite
>> Die "Grotte di Nettuno"
>> Das Weingut Sella & Mosca
>> Auf den Spuren früher Kulturen
>> M.Accoddi: Geheimnis aus der Steinzeit
>> Die Costa Paradiso
>> Badesi Mare - ein Reisebericht
>> Die Ferienhalbinsel Stintino
>> Die schönsten Badeziele



Hotel
www.ferien-in-sardinien.com

Ferienhäuser
www.ferien-in-sardinien.com 





Wie heisst das auf Italienisch?
Argento - Silber
Villaggio minerario - Bergwerkdorf
Minatori - Minenarbeiter
Laveria - Waschanlage
Parco geominerario - Bergwerkpark



Wichtige Adressen:
Info
A.A.S.T (Fremdenverkehrsamt)

Piazza Porta Terra 9 - Alghero
Tel.: +39/079/979054






"Argentiera": Schon die Römer gruben auf Sardinien nach Silber und anderen Mineralien

Die "Argentiera" befindet sich im Nordwesten der Insel in der Subregion Nurra in der Nähe von Palmadula. Vom 1963 geschlossenen Silberbergwerk sind unter anderem die aus Holz gebauten Wohnhäuser erhalten. Der älteste Teil (Calaonanu) beherbergte die meisten Minenarbeiter. Zu sehen sind auch die Galerien und Gruben, in denen die Arbeiter nach Silber und anderen Mineralien schürften. Die älteste Galerie ist "Is Calabronis", die zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert entstanden ist, und bis zur Schließung der Mine in Betrieb war. Das Herzstück ist jedoch die aus wertvollem Holz Mitte des 19. Jahrhunderts gebaute Waschanlage, die auch viele Frauen beschäftigte. Dort wurde das Mineral zerkleinert und gesiebt.



Geschichte: Das alte Silberbergwerk war bereits unter den Römern in Betrieb. Das beweisen Fundstücke aus der "Miniera Vecchia" und der "Plata". Die ersten überlieferten Dokumente über die Silbergrube stammen jedoch von 1131 als der Richter von Torres Gonario II sie einer religiösen Bruderschaft aus Santa Maria di Pisa schenkte. Diverse Zeugnisse belegen, dass die Mine auch während des Mittelalters und unter der spanischen Regierung in Betrieb war. Die Dokumentation ist jedoch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fragmentarisch, erst ab 1867 ist sie sehr detailliert. Als das Silberbergwerk 1867 der Marchesa Caterina Angela Tola von San Saturnino in Konzession gegeben wurde, um nach Blei, Silber und Zink zu graben, gab es bereits zwei Galerien. Unter anderem "Is Calabronis". Das Bergwerkdorf bestand lediglich aus wenigen Baracken. Bis zu ihrer Schließung 1963 wechselte die Silbergrube noch sechs Mal den Besitzer. Ende der 60-er Jahre kaufte eine Immobilienfirma das Bergwerk, die daraus eine Touristensiedlung machen wollte. Die damals illegal errichteten Gebäude ragen immer noch in die Landschaft. Seit einigen Jahren wird diskutiert aus der"Argentiera" einen Besucherbergwerk zu machen.




Carmela Mudulu

< zurück
 

 

  © Sardinien.com - info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung