Immer wieder Sardinien!
Was gibt es hier Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
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"Faradda dei Candelieri" in Sassari
>> Die Provinzhauptstadt Sassari
>> Santissima Trinità
di Saccargia
>> Castelsardo: Festung
mit Meerblick
>> Handwerk
in Castelsardo
>> Alghero: Sardiniens katalanische
Seite
>> Die "Grotte
di Nettuno"
>> Das Weingut
Sella & Mosca
>> Auf den Spuren früher
Kulturen
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aus der Steinzeit
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Paradiso
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Mare - ein Reisebericht
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Badeziele von Stintino nach Alghero
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von der Costa Paradiso nach Marina di Sorso
Bis zu 2000 Einwohner zählte das
Bergwerk in seiner besten Zeit
Argento
- Silber
Villaggio minerario - Bergwerkdorf
Minatori - Minenarbeiter
Laveria - Waschanlage
Parco geominerario - Bergwerkpark
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Die Silbermine Argentiera befindet sich im Nordwesten
der Insel in der Subregion Nurra nur wenige Kilometer nördlich
von Alghero. Vom 1963 geschlossenen
Silberbergwerk sind unter anderem die aus Holz gebauten Wohnhäuser
erhalten.
Der älteste Teil (Calaonanu) beherbergte die meisten Minenarbeiter.
Zu sehen sind auch die Galerien und Gruben, in denen die Arbeiter
nach Silber und anderen Mineralien schürften. Die älteste Galerie
ist "Is Calabronis", die zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert entstanden
ist, und bis zur Schließung der Mine in Betrieb war. Das Herzstück
ist jedoch die aus wertvollem Holz Mitte des 19. Jahrhunderts gebaute
Waschanlage, die auch viele Frauen beschäftigte. Dort wurde das
Mineral zerkleinert und gesiebt.

In der Wäscherei wurden pro Tag
bis zu 45 Tonnen Rohmaterial gereinigt, das dann einen Ertrag von
ca. 18 Tonnen Blei, Sibler und Zink lieferte
Geschichte: Das alte
Silberbergwerk war bereits unter den Römern in Betrieb. Das beweisen
Fundstücke aus der "Miniera Vecchia" und der "Plata". Die ersten
überlieferten Dokumente über die Silbergrube stammen jedoch von
1131, als der Richter von Torres Gonario II sie einer religiösen
Bruderschaft aus Santa Maria di Pisa schenkte. Diverse Zeugnisse
belegen, dass die Mine auch während des Mittelalters und unter der
spanischen Regierung in Betrieb war. Die Dokumentation ist jedoch
bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fragmentarisch, erst ab 1867
ist sie sehr detailliert. Als das Silberbergwerk 1867 der Marchesa
Caterina Angela Tola von San Saturnino in Konzession gegeben wurde,
um nach Blei, Silber und Zink zu graben, gab es bereits zwei Galerien.
Unter anderem "Is Calabronis". Das Bergwerkdorf bestand lediglich
aus wenigen Baracken. Bis zu ihrer Schließung 1963 wechselte die
Silbergrube noch sechs Mal den Besitzer. Ende der 1960-er Jahre
kaufte eine Immobilienfirma das Bergwerk, die daraus eine Touristensiedlung
machen wollte. Die damals illegal errichteten Gebäude ragen immer
noch in die Landschaft. Seit einigen Jahren wird diskutiert aus
der Argentiera einen Besucherbergwerk zu machen.
Sassarese,
Alghero, Castelsardo, Costa Paradiso, Nurra und Anglona auf
einer größeren Karte anzeigen
Text:
Carmela Mudulu. Aktualisiert von Andrea Behrmann am 26.10.2009
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