Immer wieder Sardinien!
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aus der Steinzeit
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"Faradda dei Candelieri" in Sassari
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mit Meerblick
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in Castelsardo
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Seite
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Mosca
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von der Costa Paradiso nach Marina di Sorso
Necropoli
- Nekropolis
Grotta funeraria - Grabgewölbe
Torre - Turm
Grotta - Grotte
Sala - Saal

Die Nekropole "Anghelu Ruiu"
Sarda Interpreti Lingue e Turismo
(Silt)
Via La Marmora, 14 - Alghero
Web: www.coopsilt.it
Die Kooperative Silt betreibt die Ausgrabungsstätten von Anghelu
Ruiu und des Nuraghen Palmavera.
Beide Anlagen sind von November bis Februar von 10.00 bis 14.00 Uhr,
im März von 9.30 bis 16.00 Uhr und von April bis Oktober von
9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
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Wer durch das Sassarese fährt,
reist interessant – immer wieder stößt man bei der Autofahrt
durch die Umgebung auf Ausgrabungsstätten und Zeugnisse früher
Kulturen. Allein um Alghero herum, kann
man in einem Umkreis von etwa 10 km den ersten antiken Völkern
Sardiniens auf die Spur kommen. Etwa 9 km nördlich der katalanischen
Stadt an der Korallenküste trifft man beispielsweise an der
Straße Richtung Porto Torres auf die Ruinen der Nekropolis
von „Anghelu Ruiu“. Inmitten weiter Rebflächen
schlummern dort antike Felskammern aus kalkhaltigem Sandstein vor
sich hin, die den Experten nach, in der Ozieri-Zeit (etwa um 3500
– 2700 v.Chr.) geschaffen wurden.
Sassarese,
Alghero, Castelsardo, Costa Paradiso, Nurra und Anglona auf
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Entdeckt wurde die größte vorgeschichtliche Begräbnisstätte
Sardiniens allerdings erst sehr spät. Insgesamt 38 Gräber
(Domus de Janas), so die Forscher, sind hier in den Fels gehauen
worden. Die jüngsten Erkenntnisse zeigen eine extrem dichte
Bebauung, denn jedes Grab ist noch mal in 2-11 Zellen aufgeteilt.
Die streng geometrische Struktur der Stätte zeigt ein enges
Gewirr an langen Gängen und kreuzförmig angelegte Kammern.
Reste von Säulenbalken, Sockel, Wandpfeilern, stilisierten
Stierhörner und andere architektonische Fundstücke haben
die Forscher hier geborgen. Sie entdeckten Reste blutroter Malereien
und mehrere versiegelte Särge. Die Fundstücke aus der
Nekropolis können heute im Sanna-Museum
in Sassari und im archäologischen
Museum von Cagliari bewundert werden.
Die
Anlage von Palmavera
Wer weiter fährt mit dem Auto, in Richtung Porto Conte auf
der S.S. 127 bis, gelangt zum Palmavera-Nuraghen.
Diesem, etwa 11 km westlich von Alghero gelegenen komplexen Nuraghen,
sollte man unbedingt einen Besuch abstatten. Die Anlage, die in
mehreren Phasen erschaffen wurde, zeigt einen Haupt- und Nebenturm,
einen Innenhof, eine Bastion in Form einer Ellipse und außerhalb
der Turmmauer die Ruinen mehrerer Nuraghen-Hütten.
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Der Hauptturm, sowie einige der Hütten wurden schon in der
mittleren Bronzezeit errichtet (15. Jh. V. Chr.). Im 9. Jh. V. Chr.
entstanden dann der Nebenturm, der Innenhof und eine große
Hütte, während in der dritten Periode (etwa im 9.-8. Jh.
v. Chr.) die elliptische Außenmauer gebaut wurde. Endgültig
verlassen wurde der Palmavera-Nuraghe dann am Ende des 8. Jh. V.
Chr. Bewaffnet mit Pinseln und Skalpell graben Archäologen
heute noch außerhalb der Außenmauer, denn vermutlich
liegen dort noch weitere zahlreiche Hütten-Fundamente. Experten
schätzen an die 150 Hütten. Besonders interessante Fundstücke
aus Bronze und Keramik haben Archäologen in den sechziger Jahren
aus der Palmavera-Anlage geborgen. Auch diese Exponate können
heute im Sanna-Museum in Sassari
und im archäologischen
Museum von Cagliari bestaunt werden.
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