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Strutture megalitiche - Megalithbauten
Disposizione - Anordnung
Allineamento - Ausrichtung
Solstizio - Sonnenwende

Menhire
bei Piscina Rei
Info
AAST Muravera
Via
Machiavelli, 3 - Muravera
Tel.: +39/070/9930760
Fax: +39/070/9931286
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Die ersten Siedlungen
im Sarrabus-Gebiet stammen aus der Jungsteinzeit. Diese Aussage
scheinen zumindest die Kultstätten, die verstreut bei Piscina
Rei, Cuili Piras und Santa Giusta liegen, zu stützen. Die Megalithbauten
von Piscina Rei (etwa 3000 v. Chr.) stehen kaum 200 m vom gleichnamigen
Strand entfernt, südlich des Lagunensees. Von vorn gesehen
bilden einige der nicht sehr großen Menhire eine halbwegs
menschliche Form.

Der
Nuraghe S'Omu e
S'Orcu
bei Santa Giustina
Um ihre Anordnung
hüllt sich eine Wolke des Unwissens, da viele der „langen Steine“
niedergerissen wurden und den Forschern eine exakte Untersuchung
bei dem relativ schlechten Zustand der Stätte nicht mehr möglich
scheint. Man nimmt jedoch an, dass die Stätte dem Sternenkult
der Ur-Sarden gedient hat. Nur wenige Kilometer entfernt wurde eine
weitere Stätte aus der gleichen Zeit gefunden. Bei der Anordnung
der Megalithen auf dem Gelände von Cuili Piras sind sich die
Experten hingegen viel sicherer. Hier haben sie die Hypothese aufgestellt,
dass die Ausrichtung der Menhire astronomischen Beobachtungen gedient
hat, besonders der Bestimmung der Sonnenwenden, Mondumläufe
und Äquinoktien, die in den Naturreligionen sehr wichtig waren.
In direkter Nachbarschaft steht übrigens ein kleiner Stein,
der die Form eines Elefanten hat. Die Sage berichtet, dass der Elefant
mit Argusaugen über die Stätte wacht. Der Nuraghe S’Omu
e S’Orcu (wahrscheinlich 1000 v. Chr.) befindet sich hingegen bei
Santa Giustina im Gebiet der Gemeinde Castiadas. Er soll mit zu
den wichtigen Steintürmen der Insel gehören, da es sich
bei S’Omu e S’Orcu um eine komplexe Nuraghen-Anlage handelt. Bei
solchen Anlagen wurden der Haupt- bzw. die Haupttürme durch
eine massive ringförmig angelegte Außenmauer und weitere
kleine Türme verstärkt.
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