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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele



Unterkünfte im Sarrabus-Gerrei:
B&B I Glicini in San Vito
Ferienwohnungen Nurazzolas bei Villaputzu
Apartmentanlage I Fenicotteri in Torre Salinas

Unser Tipp für Villasimius:

3-Sterne-Hotel Mariposas


Wie heißt das auf Italienisch?
Escursione - Ausflug
Itinerario - Tour
Visita guidata - Führung
Strapiombo - Abgrund
Miniera -Bergwerk
Fiume -Fluss
Diga - Damm
Laveria - Waschanlage
 


Sardinien, Südostküste, Sarrabus Gerrei, Costa Rei Villasimius,  Landschaft
Wichtige Adressen:
AAST Muravera
Via Machiavelli, 3 - Muravera
Tel.: +39/070/9930760


Arsenopyrit aus dem Sarrabus-Gerrei: das Bergwerk von Baccu Locci

Die alte Arsenopyritmine von Baccu Locci, die seinerzeit für die wirtschaftliche Entwicklung des Sarrabus Gerrei wichtig war, soll wie viele andere verlassene Bergwerke in naher Zukunft in einen Naturpark verwandelt werden: Il Parco Geominerario della Sardegna nennt sich das Projekt der Einrichtung EMSA (Ente Minerario Sardo), das helfen soll, Umweltschäden als Folgen des Bergbaus zu bekämpfen und die Bergwerke der Insel als Park mit verschiedenen Freizeitzonen Urlaubern und Besuchern zugänglich zu machen.


Sardinien, Muravera, Costa Rei, verlassene Arsenopyritmine Baccu Locci
Die verlassenen Arsenopyritmine von Baccu Locci


Dass die Mienen Sardiniens unproduktiv geworden sind und seit Jahren langsam vor sich hinrotten, war keinem und schon gar nicht den Sarden ein Geheimnis geblieben. Die Einrichtung verfolgt deshalb schon seit verschiedenen Jahren in den Gebieten Monte Arci, Orani, Funtana Ruminosa, Gallura, Argentiera Nurra, Sos Enatos-Guzzura, Sulcis-Iglesiente-Guspinese und Sarrabus Gerrei einen Plan zum Schutz und zur Wiederherstellung der Umwelt dieser Bergbaugebiete.
Seit der Stillegung der Bergwerke hat sich bis vor kurzem in ihnen kaum etwas geändert. Heute ist vieles wieder anders. Verrottete Förderanlagen, Wasch- und Sortierräume, dunkle Stollen und Zechenhäuser sind vor allem an der Südwestküste renoviert und wieder in den Originalzustand versetzt worden. Auch Besichtigungen und Führungen werden dort geboten. Da kann der Weg der Bodenschätze verfolgt werden, vom Wasch- und Sortierraum bis zum Transport, Schwinghebel, Siebe, Trichter, Ein- und Ausladevorrichtungen der Förderwagen, Reinigungsphasen und Lagerung: die gesamte Verarbeitung wird anschaulich dargestellt. Durch die geheimnisvolle und faszinierende Welt der Baccu-Locci-Mine führt hingegen noch niemand.
Die alte Mine liegt nördlich von Muravera, nicht weit entfernt von den Ruinen des Kastells von Quirra, verlassen am Ufer des Baccu-Locci-Flusses. An mehreren Stellen des Weges hat man wunderschöne Ausblicke auf die Natur. Die Atmosphäre zeugt von dem entbehrungsreichen Leben der Kumpel. Neben den Resten der Waschanlage, einem kleinen Damm und einigen Förderwägen ist der San-Riccardo-Stollen samt Zechenhaus zu sehen. Da der Weg zur Grube und der Grubenwanderweg streckenweise unwegsam ist, sollte man mit dem Jeep anreisen und festes Schuhwerk mitbringen.


Text: Andrea Behrmann


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