Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Der Badeort Villasimius
>> Das Archäologische Museum in Villasimius
>> Die alte Festung von Villasimius
>> Die römische Therme von Santa Maria
>> Das Schutzgebiet Capo Carbonara"
>> Segeltörn mit der Matilda II
>> Das idyllische Hinterland
>> Castiadas eine ehemalige Strafkolonie
>> Jugendstilvillen in San Gregorio
>> Die Costa Rei
>> Feuchtgebiete an der Ostküste
>> Das Zitrusfrüchtestädtchen
>> Das Kastell von Quirra
>> Die Ur-Stätten der Sarden
>> Arsenopyrit im Sarrabus-Gerrei
>> Nightlife an der Südküste
>> Die schönsten Badeziele
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Die alte Arsenopyritmine von Baccu Locci,
die seinerzeit für die wirtschaftliche Entwicklung des Sarrabus
Gerrei wichtig war, soll wie viele andere verlassene Bergwerke in
naher Zukunft in einen Naturpark verwandelt werden: Il Parco
Geominerario della Sardegna nennt sich das Projekt der
Einrichtung EMSA (Ente Minerario Sardo), das helfen
soll, Umweltschäden als Folgen des Bergbaus zu bekämpfen
und die Bergwerke der Insel als Park mit verschiedenen Freizeitzonen
Urlaubern und Besuchern zugänglich zu machen.

Die verlassenen Arsenopyritmine von
Baccu Locci
Dass die Mienen Sardiniens unproduktiv geworden sind und seit Jahren
langsam vor sich hinrotten, war keinem und schon gar nicht den Sarden
ein Geheimnis geblieben. Die Einrichtung verfolgt deshalb schon
seit verschiedenen Jahren in den Gebieten Monte Arci,
Orani,
Funtana Ruminosa,
Gallura,
Argentiera
Nurra, Sos Enatos-Guzzura, Sulcis-Iglesiente-Guspinese
und Sarrabus Gerrei einen Plan zum Schutz und zur
Wiederherstellung der Umwelt dieser Bergbaugebiete.
Seit der Stillegung der Bergwerke hat sich bis vor kurzem in ihnen
kaum etwas geändert. Heute ist vieles wieder anders. Verrottete
Förderanlagen, Wasch- und Sortierräume, dunkle Stollen
und Zechenhäuser sind vor allem an der Südwestküste
renoviert und wieder in den Originalzustand versetzt worden. Auch
Besichtigungen und Führungen werden dort geboten. Da kann der
Weg der Bodenschätze verfolgt werden, vom Wasch- und Sortierraum
bis zum Transport, Schwinghebel, Siebe, Trichter, Ein- und Ausladevorrichtungen
der Förderwagen, Reinigungsphasen und Lagerung: die gesamte
Verarbeitung wird anschaulich dargestellt. Durch die geheimnisvolle
und faszinierende Welt der Baccu-Locci-Mine führt
hingegen noch niemand.
Die alte Mine liegt nördlich von Muravera,
nicht weit entfernt von den Ruinen des Kastells
von Quirra, verlassen am Ufer des Baccu-Locci-Flusses.
An mehreren Stellen des Weges hat man wunderschöne Ausblicke
auf die Natur. Die Atmosphäre zeugt von dem entbehrungsreichen
Leben der Kumpel. Neben den Resten der Waschanlage, einem kleinen
Damm und einigen Förderwägen ist der San-Riccardo-Stollen
samt Zechenhaus zu sehen. Da der Weg zur Grube und der Grubenwanderweg
streckenweise unwegsam ist, sollte man mit dem Jeep anreisen und
festes Schuhwerk mitbringen.
Text: Andrea Behrmann
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